Yoga Wiki über Raunächte

Die Raunächte – die Zeit zwischen den Jahren – sind eine besondere, eine heilige Zeit der Stille und Besinnung. Nach der Wintersonnenwende, wenn die Tage langsam wieder länger werden und das Licht die Dunkelheit besiegt, wenn zu Weihnachten das göttliche Licht auf der Erde als Jesuskind geboren wird, können wir zur Ruhe kommen, unserer Seele lauschen und unser Herz für die Geburt des göttlichen Lichtes in uns öffnen.

Schon die Germanen begingen die Raunächte mit besonderer Achtsamkeit. Nach ihrer Vorstellung boten die Raunächte, die zum Julfest, dem Fest der Wintersonnenwende, begannen, einen besonderen Zugang zu geistigen Welten. Deshalb nutzten sie diese Zeit, um mittels Orakeldeutungen und anderen Ritualen Einblicke in das Kommende zu erhalten. Mit der Christianisierung wurde die Geburt des Jesuskindes zum Symbol der Geburt des göttlichen Lichtes auf Erden – und die Tage und Nächte zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar wurden zur „höchsten heiligen christlichen Zeit“, den 12 heiligen Nächten.

Sich Raum zu schaffen für Meditation, für die Reflexion des alten Jahres sowie die Ausrichtung auf das neue Jahr ist besonders in der heutigen Zeit notwendig. Die Raunächte bieten dazu eine wundervolle Gelegenheit. Wie unsere Vorfahren können wir während der Raunächte auf Zeichen der höheren Welten achten und um Führung bitten. Wenn du mehr über die Raunächte erfahren möchtest, dann schau ins Yoga Wiki unter dem Stichwort „Raunächte“. sg

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