Yoga – Zitat des Tages

Mentale Reinheit ist das Wichtigste für die Selbstverwirklichung.
-Swami Sivananda –

18 Kommentare zu “Yoga – Zitat des Tages

  1. Premajyoti

    Om lieber Ich doch,
    meinte, mich me and myself im hoffentlich “im Selbst”bleibend!!
    🙂
    Aber auf deine Frage zu antworten.
    Du/Ich bist/sind immer im Selbst,
    Dein Selbst ist erleuchtet!!!
    Du/Ich wir alle müssen nur mehr unser Ego nach unserem Selbst richten,
    das praktisch das Selbst die Führung übernimmt und nicht das Ego.
    Also der Beobachter Intutition/Höheres Selbst angeschlossen an Gott/Höheres Bewusstsein
    uns leitet.
    Durch Yoga, Gebete, Meditation reinigen wir uns nur von unserern falschen Vorstellungen, Einbildungen, Samskaras, Karma, tiefsitzenden Eindrücken
    um dann wieder zu unserem Selbst mehr zu finden.
    Also unser Ego hat sich entfernt und marschiert dann wieder Heim.
    Das Ego/Persönlichket meines Empfinden ist immer da, solange wir hier auf Erden sind,
    wir können es nur mehr und mehr durchdringen mit unserem Selbst/Seele und wer gläubig ist einfach mit Gott.
    Dies ist bis “jetzt” meine Erkenntnis, aber es geht ja immer weiter,
    Om Om Om

  2. Ich doch

    Liebe Premajyoti,

    Du meinst, ich soll im Selbst bleiben?

    Ist schon komisch,

    hier wird zum einen geschrieben, ich solle das Selbst verwirklichen (Selbst-verwirklichung anstreben),

    ich soll aber auf keinen Fall selbst-süchtig sein,

    dann höre/lese ich aber immer wieder, ich soll das Selbst loslassen (selbst-los werden).

    Mmmmmh … ?????

    Wie kann man das Selbst verwirklichen, wenn man es loslässt?

    Om Shanti

    Ich doch

  3. Premajyoti

    Om lieber Ich Doch,

    ja, “Erweitern” werde ich mir merken!!
    🙂
    😀
    Bis zum nächsten Mal.
    Om immer schön im Selbst bleibend.
    😉
    Premajyoti

  4. Ichdoch

    Danke für Eure Beiträge, die mein Wissen und Verständnis erweitert haben.
    “Erweitern …”, wäre das vielleicht das treffendere Wort für Dich, anstatt “Stufen”, liebe Premajyoti?
    Danke lieber Sadashiva, dass Du den Begriff “Gleichmut” so schön erklärt hast. So wie Du es erklärt hast, kann ich es nicht mehr vergessen.
    Im Shanti
    Ichdoch

  5. Premajyoti

    Om liebe Rafaela,

    Ich schicke Dir sonnige Herzensgrüße.

    OM

  6. Klinke mich mit ein, danke!

    🙂 Mir gefallen eure Kommentare sehr…, und ich komme zu dem Schluss:
    Das Zitat, die heiligen Worte von Swami Sivananda in diesem Zitat sind einfach wieder unübertrefflich. Es liegt wirklich an der Reinheit des Geistes /Verstand/Gedanken. Ist der Geist rein dann nehmen wir DAS an, so wie es ist, wir sehen in allem das EINE. Wir fühlen uns im Gleichmut. Die Gedanken überfällen einen nicht mehr mit, das ist gut oder nicht gut usw.

    Om Om Om

  7. Premajyoti

    Om lieber ich nicht,

    für mich persönlich meine ich das die Verwirrung in diesem Zeitalter zunimmt
    und das Hatha Yoga, der Weg daraus ist.
    Ich sehe in der Welt sehr viel Leid, Krankheiten, Streit (oft wegen echt Super-Kleinigkeiten)
    wo ich manchmal so davor stehe und denke, was ist nur los.
    Durch die Anhörung des Satsangs ist mir klargeworden, wie recht die Yogis haben.
    Auch manchmal die Schwierigkeit der Konzentration, das Nicht-Wissen, was richtig oder falsch ist, das ist ja auch ein Zeitgeist und betrifft nicht nur mich allein.
    Sowie auch die Versuchung, den materiellen Verlockungen, obwohl ich meine, wenn sie einem zufallen,auch in Ordnung sind,
    Om lieber Ich nicht,
    ich hoffe,das ich jetzt nicht zuweit vom Thema abgeschweift bin.
    Ich wünsche Dir alles Liebe
    OM Shanti

  8. ichnicht

    Hi Premajyoti,

    “habe mal wieder ganz vergessen, das wir im Kali Yúga Zeitalter sind…
    😉
    Danke Sukadev.
    siehe Yoga Satsang vom 28. Mai”

    versteh ich grad ned, was meinst du denn daraus konkret?

  9. Premajyoti

    Om namah shivaya,
    Danke Ihr Lieben,
    habe mal wieder ganz vergessen, das wir im Kali Yúga Zeitalter sind…
    😉
    Danke Sukadev.
    siehe Yoga Satsang vom 28. Mai
    OM OM OM

  10. ichnicht

    Hallo Sadashiva,
    Da hab ich mich mißverstänlich ausgedrückt, denn ich sehe Gleichmut so wie du. Worauf ich eigentlich hinauswollte, ist der Unterschied zwischen “Gleichmut” und “Machen von Gleichmut”. “Gleichmut” wie du es beschreibst, erlebe ich eher als einen automatischen Prozess, der geschieht, aber nicht gemacht wird. Als Basis scheint mir dafür ein “Loslassen” nötig zu sein, wobei da die berechtigte Frage ist: Wer lässt los und kann man das “machen”?
    Die Beschreibung mit leblos, etc. bezieht sich auf das “Machen Wollen von Gleichmut” als ein “so Tun als ob”.
    Danke für deine Ausführungen, haben mir sehr gut gefallen

    Alles Liebe
    ichnicht

  11. Sadashiva

    Hallo Ihr Lieben. Ich beobachte Eure Kommentare mit Freude, möchte mich aber trotzdem mal kurz einklinken.
    Lieber ich nicht: Zum Thema Gleichmut möchte ich anmerken, dass alles, was wir unbedingt erreichen wollen, uns in die dunkelen Schatten der eigenen Vergangenheit führen (Hattest Du schön beschrieben). Gleichmut bedeutet für mich aber nicht leblos und künstlich. Ich sehe es eher im Sinne des Wortes:mit gleichem Mut den Dingen zu begegnen. Dadurch bekommt nichts eine überschwengliche oder destruktive Bedeutung. Alles ich richtig, so wie es ist. Der Zensus unterliegt nur der eigenen Betrachtung und den Wert, den wir den Dingen geben. Wenn wir also mit gleichem Mut den Dingen begegnen, so erfahren wir (durch die genaue Betrachtung der Dinge) das Wesen einer Sache. Dies führt zur Loslösung von profanem und somit zu Erkenntnis – und die ist nicht leblos und abgehoben, sondern erhöht unseren Geist, schärft die Sinne und hilft uns den täglichen “Wahnsinn” besser zu begreifen, ohne unsere Gedanken zu verwirren.
    Gleichmut sollte nicht mit Gleichgültigkeit verwechselt werden (auch im Sinne des Wortes zu betrachten).
    Om shanti

  12. ichnicht

    Da hast du sicher recht Premajyoti… es ist wohl immer nur ein “sowohl als auch” und gleichzeitig ein “überhauptnix”
    .
    Genau das ist meine Praxis im alltäglichen Leben. Nachkucken und die zugrunde liegenden Gefühle fühlen… immer wenn Bewußtheit da ist, wenn Unbewußtheit da ist, hab ich eh keine wahl 🙂

  13. Premajyoti

    Lieber ich nicht
    🙂
    wahrscheinlich gilt auch hier das Prinzip.
    …sowohl als auch…
    mir ist auch klargeworden, das so wie du es erklärt hast mit positiven Denken nur Schatten verdrängt werden, das, wenn es so eingesetzt ist, oft nur die Angst verdeckt wird und dann auch das Urvertrauen fehlt, also die Angst stärker werden kann.

    Klasse Praxis:
    …..nachzukucken wer denn da auf die Idee kommt, mit den Denkinhalten identisch zu sein. Also wer und wie geschieht diese Verbindung (“Ich” und “Gedanke)

    Doch kannst du dies auch im alltäglichen Leben praktizieren?

    Om Shanti

  14. ichnicht

    *gg* also ich wollt nie freiwillig in die Schule *gg*
    vielleicht bin ich da in meinen Ausführungen etwas vorbelastet

    aber ja, das seh ich schon als einen nicht unerheblichen Knackpunkt, das Streben nach … (und da kann man nach Belieben einfügen)
    irgendwie scheint das Streben (vor allem im spirituellen Bereich) zum einen notwendig und “nützlich” zu sein, bis hmm, ja bis auch das Streben in Frage gestellt wird und man völlig konsterniert feststellt, dass das Streben nach Schneller, Höher, Weiter, Erleuchteter… ein Mechanismus ist, der sich seit Generationen fortgepflanzt hat und die Basis des Leidens darstellt. Sozusagen die Angel darstellt, die zwischen Karotte und Esel gespannt ist.
    Wobei es gibt auch ein anderes Streben, einfach weils Spass macht und da sind auch die Früchte nicht mehr so wichtig

    Ja, “liebevolles Denken” hört sich wirklich angenehmer an. Wobei ich glaube, “sinnvoller”, als die Gedankeninhalte zu ändern (is ja ne Sisyphusarbeit), ist nachzukucken wer denn da auf die Idee kommt, mit den Denkinhalten identisch zu sein. Also wer und wie geschieht diese Verbindung (“Ich” und “Gedanke”)…

    Liebe Grüße
    Der ichnicht 😉

  15. Premajyoti

    Hi lieber oder liebe Ich nicht,

    Danke für deine interessanten Denkanstösse,
    …. das klingt lustig: “Spiritueller Superman”.
    Ich werde darüber nachdenken.

    Ist es nicht so, das wir uns alle irgendwie verbessern/manchmal auch bessern wollen?,
    wie in der Schule, wo wir ja auch mehr Wissen bekommen,
    und beim Yoga wo wir größeres Bewusstsein anstreben.
    (schon wieder Streben 🙂 )
    Mir persönlich gefällt auch eher statt positives Denken der Begriff “Liebevolles Denken” wie es z.B Louise Hay lehrt,

    Deine Ausführung des “Gleichmuts” finde ich sehr schön!
    Danke.
    Om Shanti

  16. ichnicht

    Hi Premajyoti,

    hmm, mit dem Stufenerklimmen kann ich nicht so viel anfangen (klingt ein bißchen wie die Entwicklung zu einem “spirituellen Superman”). Für mich siehts eher so aus wie ein stetiges Einsickern und Fallen hin zum… einfach Mensch-Sein.
    .
    .
    .
    Ich sehe nicht, dass da irgendwas Negatives in Positives verwandelt/transformiert werden muss. Warum auch. Es ist alles ein Teil von mir und will gesehen/gefühlt werden. Die Positiv-Denken-Konzepte führen meiner Erfahrung nach eher zu ner weiteren Verschiebung der eigenen Schatten dahin wo sie herkommen, nämlich ins Unbewusste. Tja, Gleichmut entsteht vielleicht, wenn alle eigenen Anteile da sein dürfen. Aber Gleichmut Erreichen seh ich nicht als möglich und auch nicht als erstrebenswert. Entweder er ist da oder halt nicht, sonst wirds arg künstlich, leblos und abgehoben.

    Alles Liebe
    ichnicht

  17. Premajyoti

    Om Ihr Lieben,
    hierzu würde ich gerne mal eine Frage stellen,
    mir kommt es manchmal so vor, als würden wir Stufen erklimmen,
    ich meine, das vor dem wirklichen Gleichmut, auch ersteinmal das positive Denken kommt, also, das Negative ins Positive umzuwandeln,
    und danach den Gleichmut zu fördern, wie es beispielsweise auch die Buddhisten anstreben.Deswegen sind so positive”Glücksbücher” auch sinnvoll ohne sich daran zu verhaften?
    Also, so wie alles hat seine Platz
    Kann man dies vergleichen mit den drei Kräften der Gunas,
    von Tamas zu Rajas von Rajas zu Sattva und sich dann auch von Sattva zu lösen?
    Also, z.B das der Ayurveda auch Menschen anspricht, die keine Selbstverwirklichung anstreben, sondern ersteinmal persönliches Glück
    und Wohlbefinden, was ja auch jeder Mensch anstrebt.
    Ich glaube, jetzt habe ich mir die Fragen schon fast selbst beantwortet
    aber vielleicht möchte ja auch noch jemand seine Gedanken hierüber schreiben.
    Vielen DANK!
    Om Shanti
    Premajyoti

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