162 Sonnengruß – Surya Namaskar Yoga Übungsanleitung für Gelassenheit

Gelassenheit Entwickeln - Podcast für mehr Gelassenheit im Alltag

Lass dich zum Sonnengruß anleiten, in einfacher Variation. Der Sonnengruß ist eine dynamische Übung. Er besteht aus 12 Bewegungen, mit der alle Teile des Körpers gedehnt und gestärkt werden. Der Kreislauf wird aktiviert, die Lungen belüftet. Alle Organe bekommen eine gute Massage. Die Chakras, die Energiezentren werden geöffnet. Du fühlst dich nach ein paar Runden Sonnengruß voller Kraft und Energie – bereit für neue Aufgaben. Sonnengruß kann dir auch helfen, wenn du dich über etwas geärgert hast – die Ärger-Energie wird sofort transformiert. Und du kommst in neuen Schwung, wenn du merkst, dass du etwas lethargisch geworden bist. Sonnengruß ist gut als tägliche Übung. Sonnengruß ist auch gut als Übung zwischendurch. Achte darauf, dass du Platz für den Sonnengruß hast: Du brauchst eine freie Fläche von etwa 2 Metern Länge und 1 Meter Breite. Du kannst den Sonnengruß auf einer Yogamatte, auf einem Handtuch, einer Iso-Matte – oder auch direkt auf dem Teppich oder einem trockenen Rasen machen.

Dies ist die 162. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.

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Ich möchte dich heute anleiten zum einfachen Sonnengruß, Surya Namaskar. Der Sonnengruß ist eine dynamische Übung. Er besteht aus zwölf Bewegungen, mit der alle Teile des Körpers gedehnt und gestärkt werden. Der Kreislauf wird aktiviert, die Lungen belüftet, alle Organe bekommen eine gute Massage, die Chakras, die Energiezentren, werden geöffnet. Du fühlst dich nach ein paar Runden Sonnengruß voller Kraft und Energie, bereit für neue Aufgaben. Sonnengruß kann dir auch helfen, wenn du dich über etwas geärgert hast. Die Ärgerenergie wird sofort transformiert, in positiv nutzbare Energie umgewandelt. Und du bekommst neuen Schwung, wenn du merkst, dass du etwas lethargisch geworden bist. Sonnengruß ist gut als tägliche Übung, z.B. morgens oder nachmittags oder abends. Sonnengruß ist auch gut als Übung zwischendurch. Jetzt kannst du gleich beginnen. Achte darauf, dass du Platz für den Sonnengruß hast. Du brauchst eine freie Fläche von etwa zwei Meter Länge und einen Meter Breite. Du kannst den Sonnengruß auf einer Yogamatte, auf einem Handtuch, einer Isomatte oder auch direkt auf einem sauberen Teppich oder einem trockenen Rasen machen.

Stelle dich zunächst vorne hin. Achte darauf, dass du hinter dir Platz hast und vor dir etwas Platz. Fersen zusammen, Zehen zusammen. Du bist aufgerichtet, Hauptgewicht auf den Fersen, Brustkorb gewölbt, Schulterblätter nach hinten. Fühle dich gut geerdet. Spüre mit deinen Füßen Mutter Erde. Öffne dich oben zum Himmel. Brust nach vorne geöffnet, Herz geöffnet. Jetzt bringe deine Hände vor dem Brustkorb zusammen, Handflächen zusammen. Jetzt hebe die Arme hoch und gib die Arme zurück, Schulterblätter zusammen, halte das Gewicht auf den Fersen. Beuge dich nach vorne, beuge dabei die Knie etwas und gib die Hände auf den Boden. Gib das rechte Bein nach hinten, weit genug nach hinten, rechtes Knie am Boden, Finger berühren weiter den Boden. Strecke beide Beine nach hinten aus, eine gerade Linie von den Fersen bis zum Kopf. Du stehst jetzt auf Zehenspitzen und Händen. Jetzt senke die Knie auf den Boden, gib den Brustkorb zwischen den Händen auf den Boden und die Stirn auf den Boden. Becken bleibt etwas oberhalb vom Boden als ob du einen Entenpopo machst. Senke den Bauch nach unten, strecke die Füße aus und jetzt hebe den Brustkorb etwas, gib die Schultern nach hinten, hebe den Kopf hoch zur Kobra. Hebe das Becken hoch, drücke die Fersen nach unten, Brustkorb nach unten zum Hund. Bringe den rechten Fuß nach vorne zwischen die Hände, linkes Knie am Boden, rechten Fuß weit genug nach vorne zwischen die Hände. Jetzt bringe beide Beine nach vorne zwischen die Hände, beuge beide Knie ausreichend, so dass du die Hände weiter auf dem Boden halten kannst, mindestens die Fingerspitzen. Beuge die Knie etwas stärker, richte den