Die Natur des Selbst – Satchidananda – auch bei Alzheimer

Das Selbst ist Sein-Wissen-Glückseligkeit, Sat-Chid-Ananda, jederzeit. Ob der Körper gesund ist oder krank, ob der Geist gesund ist oder krank – das höchste Selbst ist unberührt.

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Sukadev erläutert in diesem Podcast die Frage: Wer bin ich? Und er antwortet auf folgende Frage einer Teilnehmerin: „Ist ein gewissen Intelligenzniveau für die spirituelle Entwicklung, zumal im Sinne von systematischem Sadhana, nicht notwendig? Und wenn dann die Intelligenz von einer Krankheit wie Alzheimer zerstört wird, heißt es dann nicht: „Aus mit der spirituellen Weiterentwicklung für diese Inkarnation!“ Zweite Frage: „Hat die Krankheit von Swami Vishnu-devananda seine intellektuellen Fähigkeiten beeinträchtigt am Ende seines Lebens?“.

3. Teil der Vortrags-Reihe Spirituelle Praxis. Mitschnitt aus einer Intensiv-Woche mit Sukadev bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

1 Kommentar zu “Die Natur des Selbst – Satchidananda – auch bei Alzheimer

  1. Manfred Atmarama

    In Indien, Afrika, Lateinamerika kommt die Krankheit Alzheimer viel, viel weniger oft vor, wie in Europa und den USA. Woran könnte das liegen? Vielleicht an der einfacheren und strukturierteren Lebensweise oder weil religiöse Praktiken dort selbstverständlicher sind als im Westen? In den 1990er- Jahren wurden an einer Universität in Kentucky verschiedene Berufsgruppen auf Alzheimer hin erforscht. Jene Berufsgruppe, welche mit Abstand am Besten abschnitt, waren katholische Nonnen. Bei manchen Nonnen war alles wie erwartet: Sie hatten zu Lebzeiten Alzheimer-Symptome und in ihren Gehirnen fanden die Forscher die entsprechenden Ablagerungen. Doch bei anderen Nonnen grenzte das Untersuchungsergebnis an ein medizinisches Wunder: Einige hatten ein Gehirn, das nach der offiziellen medizinischen Klassifikation den Demenzgrad sechs aufwies – und damit das absolute Alzheimer-Endstadium. Doch diese Nonnen waren zu Lebzeiten topfit gewesen. Die Tests zeigten keinerlei Einbußen ihrer geistigen Leistungen.

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