Ekadashi Erinnerung – 12.05.2022

Das regelmäßige 24-Stunden-Fasten, an zwei bestimmten Tagen im Monat (Ekadashi), ist das größte Geheimnis für optimale Gesundheit und eines langen Lebens. Es zählt zu den wirksamsten Entgiftungs- und Präventionsmaßnahmen für Körper und Geist.

Ein 24-Stunden-Fasten verlangt weder Kalorienzählen noch Aufbau- oder Entlastungstage. Perfekt geeignet für alle, die zeitsparend ihre körperliche und geistige Gesundheit verbessern wollen.

Welche Tage eignen sich besonders?

Um den größten Nutzen aus dem 24-Stunden-Kurzzeitfasten zu ziehen, sollten wir verstehen, welche Tage sich am besten dafür eignen.

Das spezielle Fasten wird an zwei bestimmten Tagen im Monat anhand der Mondphasen ausgeführt, die man im Yoga als “Ekadashi” bezeichnet.

  • der 11. Tag nach Vollmond (Ekadashi)
  • der 11. Tag nach Neumond (Ekadashi)

4 Gründe, warum du regelmäßig 24 Stunden fasten solltest

Ein Fastentag kann viele Vorteile mit sich bringen und deren Wirksamkeit durch zahlreiche wissenschaftliche Studien inzwischen bewiesen ist.

1. Entgiftung und Entschlackung

Gebundene Giftstoffe in Eiweiß- und Fettgewebe sowie Ablagerungen an den Innenwänden der Blutgefäße werden gelöst und ausgeschieden. Das fördert die Entgiftung und reinigt die Körperzellen.

2. Urlaub für den Körper

Zweck des regelmäßigen Fastens ist es, dem Körper einen “wohlverdienten Urlaub” zu gönnen, damit die Kräfte, die normalerweise für die Nahrungsaufnahme und Verdauung gebraucht werden, der Reinigung und Regeneration dienen können. Das stärkt das Immunsystem und fördert die Abwehrkräfte.

3. Verlangsamt den Alterungsprozess

Durch den regelmäßigen Verzicht auf Nahrung über 24-Stunden werden die natürlichen Selbstheilungsprozesse im Körper angeregt, die Zellen gereinigt und der Körper entgiftet. Das hemmt den natürlichen Alterungsprozess und erhöht die Langlebigkeit.

4. Geistige Klarheit und Schärfe

Fasten ist eine außergewöhnliche Methode, um die geistige Konzentration und Energie zu steigern. Nach einer großen Mahlzeit fühlt man sich oft müde, schlapp und schläfrig. Der Grund dafür ist, dass wenn wir Nahrung zu uns nehmen, das Blut in den Magen geleitet werden muss, um bei der Verdauung zu helfen. Auf diese Weise gelangt weniger frisches sauerstoffreiches Blut zum Gehirn. Deshalb erlebt man am Fastentag eine deutliche Klarheit des Denkens und der mentalen Frische, weil keine wichtigen Ressourcen des Körpers in Richtung Magen abgeleitet werden.

Weitere Vorteile

  • Fördert Willenskraft, Entschlossenheit, Disziplin und Durchhaltevermögen
  • Hilft bei Müdigkeit, Depressionen und Stimmungsschwankungen

Regelmäßiges 24-Stunden-Fasten ist auch eine der günstigsten und einfachsten Therapien in der Behandlung von:

  • Allergien, Asthma
  • Arthritis, Rheuma, Gicht, Entzündungen
  • Magengeschwüren, Durchfall, Blähungen, Darmprobleme
  • Leberkrankheiten, Hautkrankheiten
  • Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleibigkeit, Diabetes, Krebs
  • Fieber, Infektionen

Immer mehr Ärzte empfehlen Fasten auch als nützliches Werkzeug zur Überwindung von psychosomatische Erkrankungen, Schlaflosigkeit oder Bluthochdruck. In all diesen Bereichen erzielt das regelmäßige 24-Stunden-Fasten wunderbare Ergebnisse.



Über den Autor

Dirk Jensen, Ayurveda Gesundheitsberater, Verjüngungscoach, Panchakarmatherapeut, Yogalehrer, Masseur.

Vor mehr als zwei Jahrzehnten lebte er drei Jahre im Ashram und wurde von verschiedenen Yoga-Mönchen in die Tradition des Rajadhiraja Yoga eingeweiht.

In seiner Tätigkeit als ganzheitlicher Gesundheitsberater, hilft er Menschen, bei all ihren privaten, beruflichen und sportlichen Zielen Höchstleistung zu erreichen.

Als Autor und Blogger kann er seinen unstillbaren Wissensdurst und sein Interesse für natürliche & Ayurvedische Behandlung in ganzer Breite ausleben. Vor allem die Themen Spiritualität, Heilung, Reisen, Fitness und Nachhaltigkeit lassen sein Herz höherschlagen.

Andere Beiträge des Autors hier klicken


9 Kommentare zu “Ekadashi Erinnerung – 12.05.2022

  1. Chr La

    Wie macht Ihr das mit dem Fasten?

    Vom Sonnenaufgang des Ekadashi Tages bis zum Sonnenaufgang am nächsten Tag?
    Oder
    Vom Abend vor bis zum nächsten Abend `des Ekadashi Tages?

    Grüße

  2. Ich faste regelmäßig und es tut verdammt gut. In dieser Zeit treibe ich leichten Sport, wie Wandern oder auch Yoga, da hierbei die Ausscheidung der Gifte von Körper und Geist noch verstärkt werden. Morgens viel Wasser zu trinken
    halte ich ebenfalls für sinnvoll. Danach jedoch nicht mehr, denn von einer Überschwemmung des Körpers mit Giftstoffen (Überlastung der Nieren) halte ich nicht sehr viel. Nach dem Sport noch heiß und danach kalt duschen und man fühlt sich wie neu geborgen. Bei Ausscheidungskrisen, die unweigerlich auftreten, singe ich leise,das erhöht den Kontakt zu mir selber. Diese durchlebte Fastenzeit trainiert auch meine Willenskraft, für deren Kraft man ehrfürchtig dankbar sein muss.
    Allen viel Erfolg. Jeder kann das schaffen.

    • Dirk Jensen

      Fasten-, und Ausscheidungskrisen
      Bei einem plötzlichen Mangel an Nahrungsaufnahme kann es zu Schwäche und Unwohlsein kommen. Fastenkrisen sind ganz normal und man braucht sich vor diesen Reaktionen nicht zu fürchten. Es ist ein natürlicher, vom Körper eingeleiteter Prozess, wenn angesammelte Giftstoffe aus dem Körper ausgeleitet werden.

  3. Charlotte

    Ekadashi ist ein wichtiger Fastentag – und gut für die Meditation

  4. How often is on a ‘regular basis’?

    • The amount of fasting days you practice, may depend on a lot of factors, like your ayurvedic body type, or your personal preferences. For beginners, we recommend to start with one fasting day per week.

    • Ekadashi bedeutet elf, eka =eins, dashi =zehn. Also der 11 Tag nach dem Neumond und dem Vollmond.
      Diese Tage sind die Besten zum Fasten.
      Zusätzlich kann man am Neumond und Vollmondtag fasten.

      Der Verzicht auf Nahrung ist eine sehr Gute Praxis, dummerweise hat man unglaublich viel Energie zur Verfügung und fühlt sich als könnte man Berge versetzen.
      Nicht desto trotz sollte man den Tag wenn möglich so gelassen wie möglich verbringen.

      Wenn es am Anfang zu schwer ist komplett auf Nahrung zu vwrzichten, dann nimm Dir einfach vor am Ekadashi kein Junkfood zu essen weder unnatürliches verarbeitetes Zeugs zu trinken, und versuche nur Früchte zu essen ( Bio) und Wasser oder Kräutertees zu trinken.
      Wenn du dann schon etwas Disziplin und Willenskraft aufgebaut hast, kannst du dann auf die festen Nahrungsmittel stufenweise verzichten.
      Wenn du 3 x am Tag, Früchte gegessen hast, dann erstmal 2x, dann 1x, und dann konplett weglassen.

      Wenn das git klappt und du gesund und zentriert bist, kannst du auch trocken fasten, das bedeutet du verzichtest auch aufs Trinken.

      Das started die Autofagie, der Körper fängt an sich von kranken und alten Zellen zu ernähren. So kann man sogar Krebs und Geschwüre im frühstadium loswerden.

      Alles umsonst, kostet nichts, stärkt den Geist und macht einen übermenschlich.
      Wenn man dazu noch die Praxis intensiviert und sich den Tag frei nehmen kann, und den Tag meditiert, pranayam und asanas übt machtan echten Fortschritt in der sadhana.

      Viel Erfolg 🙏🍀🌱🌞🕉️

  5. Anonymous

    Im Text steht immer noch der 05.07.21 als nächstes Datum

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.