Förderer für das Retreatzentrum gesucht

Im Yoga Vidya Center Bad Meinberg entsteht zur Zeit ein neues Retreat Center: Ein Ort der Stille und Einkehr, der für alle Menschen offen sein will, die eine Zeit lang mehr nach innen gehen und die Tiefe ihrer eigenen Seele spüren wollen. Swami Nirgunananda Saraswati, ehemals Suguna, Gründerin und Leiterin des Centers, und ein Team aus ambitionierten Yogis und Achtsamkeitsschülern haben das Penthouse im Projekt Shanti mit viel Herz und Liebe übernommen, um allen Menschen, die spirituell und persönlich wachsen möchten, hier einen Raum voller Licht, Kraft und hoher Schwingungen zu bieten.

Für den offiziellen Start und den laufenden Betrieb des Centers sucht das Team noch Menschen mit Interesse an Yoga, Achtsamkeit und Spiritualität, die das Projekt finanziell unterstützen möchten.

Wenn du mit dem Gedanken spielst, dem spirituellen Aspekt in deinem Leben mehr Raum zu geben oder wenn du mithelfen möchtest, Räume für besonders intensive Selbstfindung und Persönlichkeitsentwicklung in Stille und Achtsamkeit zu schaffen und zu gestalten, dann kannst du das Retreat Center als Sponsor unterstützen. Möglich und denkbar sind verschiedene Formen der Beteiligung. Das Team freut sich über kleine Spenden genau so wie über größere Investitionen und spezielle Formen der Zusammenarbeit. Eine Stiftung für das Center ist zur Zeit in Gründung, aus deren Erträgen der laufende Betrieb des Centers möglichst zeitnah erfolgen soll.

Fühlst du dich angesprochen oder berufen?

Dann bekommst du weitere Informationen und persönlichen Kontakt zu den Gründern des Retreat Centers unter suguna@yoga-vidya.de

Wir freuen uns auf dich!

17 Kommentare zu “Förderer für das Retreatzentrum gesucht

  1. Om om om liebe Yoginis und Yogis,

    zuerst möchte ich (ehemaliger Sevaka von Yoga Vidya) Swami Nirgunananda Saraswati zu ihrem „Schritt“ beglückwünschen und ihr wünschen, das Ziel aller Yogawege, Samadhi zu erreichen.
    Swami Nirgunananda Saraswati möchte ich danken, dass sie das Projekt Retreatzentrum mit all ihrer Energie angeht. Dieses Projekt ist etwas durch und durch Positives, das Auswirkungen hat auf allen Ebenen, vor Ort und darüber hinaus. Wie alle ehemaligen, jetzigen und zukünftigen Sevaka Yoga Vidya haben auch die Gäste und Freunde um Yoga Vidya sich das Ziel gesetzt, sich dem Guten, Positiven und dem Spirituellen zu widmen.
    So manch eine/r kann/möchte sich aber nicht eine längere Auszeit gönnen und Sevaka werden. Deshalb unterstützt er/sie dieses Projekt mit seiner/ihrer Energie, mit seinen guten Wünschen und somit mit seinem Gelde. Wieviel tausende Menschen wurden schon von Yoga Vidya positiv beeinflusst? Wäre dies ohne Geld und Mithelfer und Spender möglich gewesen?
    Geld-Spenden sind eine Form von Energie. Eine göttliche Energie, so wie sie im Steine oder in einem Blatt vom Baume ist; positiv besetzt. Je mehr Spender da sind, desto mehr positive Energie fliesst in das Projekt. Deshalb der Aufruf „Spenden gesucht“. Der Vorwurf nicht Eigenverantwortlich zu sein erübrigt sich somit.

    Man reflektiere sich den nachfolgenden Satz im Herzen:
    „Die Gier und der Neid im Menschen ist so groß und sitzt so tief, dass man selbst bei den Heiligen noch nach deren Geldbeuteln schielt.“

    Möchte ich die Welt verändern, so verändere ich mein Denken.

    seid gegrüßt

    Shankara

  2. Liebe Assi,
    ich stehe nur 100% unerschütterlich hinter einer Sache (Sache ist aber nicht das richtige Wort).
    Das heißt aber nicht, dass ich das andere nicht ganz anneheme.
    😀 😀

  3. Liebe Rafaela,

    Du tust es schon wieder 😉
    Womöglich merkst Du es garnicht ?!

  4. Lieber assi,

    Verzeihung, das war auf keinen fall meine Absicht jemanden abzuwerden.

    Erst wenn man Yoga Vidya wirklich kennt, weiß, dass Yoga Vidya ganz für das Wohl… der Menschen da ist, für sonst nichts. Bitte, mache dir keine Sorgen. Der Geist von Yoga Vidya ist rein.
    Ich hoffe, du beurteilst mich nicht falsch.

  5. Liebe Rafaela,
    Dein Kommentar macht mir mehr Sorgen, als alle anderen Meinungsäußerungen:

    in dem Moment, wo Du nur den Befürwortern des Spendenaufrufs „Durchblick und Wissen“ (Zitat) bescheinigst, diskreditierst Du die anderen Meinungen, nimmst damit in Anspruch, zu beurteilen, was richtig und was falsch ist.
    Das ist sektiererisch.

  6. Auch ich finde diese „deutsche“ Diskussion spannend. Wenn Yoga Vidya einen Spendenaufruf startet – ja und, niemand wird hier gezwungen, tatsächlich auch zu spenden. Ich bin mir ganz sicher, dass jeder das Retreatcenter nutzen kann für eigene spirituelle Erfahrungen, ob er nun vorher etwas gespendet hat oder nicht.

    Ich selbst bin sehr kritisch in Bezug auf den Umgang mit Geld und / oder Beeinflussung von Menschen. Und ich bin durchaus auch kritisch im Umgang mit Yoga Vidya, wo mir längst nicht alles gefällt. Aber gezwungen zu etwas habe ich mich dort noch nie gefühlt, weder zu einer besonderen Praxis meines Lebens noch zum Spenden oder sonst was.

    Aber vielleicht macht es ja wirklich Angst, andere als die bisher vermeintlich richtigen Wege zu gehen?

    Ich jedenfalss wünsche Swami Nirgunananda alles Gute und werde unterstützend tätig werden (wie übrigens in Ostafrika auch -:)!).

    Herzlichst

    Katrin

  7. Anonymous

    OM

    bitte Ihr lieben Deutschen, etwas lockerer werden,
    das wird in vielen Ländern genauso behandelt, wie bei Yoga Vidya.

    Om Shanti

  8. Anonymous

    Vom kreativen und spirituellen Umgang mit Geld – Anselm Grün

    Interview, siehe: http://www.h-z-o.de/vom-umgang-mit-geld

    Das Parlament: Sie bemühen sich um einen “spirituellen Umgang mit Geld”. Gibt es den?

    Anselm Grün: Ja. Erstens, wenn das Geld dem Menschen dient, und nicht der Mensch dem Geld. Ich brauche Geld, um den Menschen helfen, um Löhne zahlen zu können, um Projekte in der Schule und in der Mission finanzieren zu können. Zweitens heißt für mich spiritueller Umgang mit Geld, dass ich kreativ damit umgehe, dass ich nicht so ängstlich bin, dass ich frei bin und die Gesetze der Welt auch nutze.

  9. Meinen Beitrag vom 20.07.2011 möchte ich ergänzen: Die Idee an sich und die handelnden Personen wollte ich nicht verurteilen und bewerten. Wenn das so durchgeklungen sein sollte, dann möchte ich es hiermit korrigieren.
    Wenn ich das mit den Spenden und der Bitte um Geld lese, dann bin ich deswegen unzufrieden und frustiert, weil mir der Punkt Eigenverantwortlichkeit sehr wichtig ist und auch Wahrhaftigkeit und Klarheit. Es ist kein guter Weg, wenn es so „verkauft“ wird, dass man mit Spenden an Yoga Vidya Karma Punkte sammeln kann.
    Sagen wir es mal so: ich wäre beeindruckter von der ganzen Sache gewesen, wenn es ohne Spenden gegangen wäre.

  10. Ich sehe es ebenso, und schließe mich meinen Vorrednern an, dass ein vernetztes Denken sehr wichtig ist.
    Das Retreatprojekt halte ich ebenfalls für sehr sinnvoll, nur muss ich auch einräumen, dass es für mich stimmiger wäre, nicht immer sofort an eine Spendenfinanzierung zu denken. Da stimme ich den Kritikern überwiegend zu. Irgendwie hat das so ein Geschmäckle mit den Spenden. Damit sollte etwas zurückhaltender umgegangen werden bei Yoga Yidya.
    Om Shani
    Klaus

  11. Danke Danke Danke Clemens und Chritoph für euren Durchblick und Wissen…
    Om Shanti
    Rafaela

  12. Christoph

    Clemens ich danke dir von Herzen für Deinen Kommentar. Mir stellt sich überhaupt nicht die Frage ob nun der eine Spendenaufruf wichtiger sei als der andere. Diese Frage kann nur der Einzelne potentielle Spender bzw. die Spenderin für sich beantworten.

    Wo will mit diesem Projekt jemand seine persönlichen Luxusbedürfnisse befriedigen? Mit solch einem Projekt wird meines erachtens in höchstem Maße der Menschheit als ganzem gedient. Wer kann denn sagen wieviele Menschen aus solch einem Retreat zurückkehren und sich entschließen Beispielsweise für Ostafrika zu spenden. Oder wo her wissen wir ob jemand der für dieses Projekt spendet sein Geld ursprünglich nicht für Ostafrika, sondern für den Kauf eines Porsche Cayenne einsetzen wollte. Der Wirklichkeit ist nur mit einem vernetzten Denken beizukommen welches Multiperspektivisch ist. Ich bin davon überzeugt, dass solch einem vielschichtigen wie entspanntem Denken ein solches Retreat sehr zurträglich ist.

    Om Shanti

    Christoph

  13. Die bisherigen Kommentare spiegeln sehr schön unsere moderne westliche Kultur wieder.
    Geld ist ist ein Fetisch, der Ehrerbietung verlangt und Bescheidenheit wird als „kein Geld wollen“ definiert.

    Wenn sich jemand diesem „wahren“ Unternehmertum verweigert ist dies zu verurteilen und herabzuwürdigen. Es macht vermutlich sogar Angst zu sehen, dass sich jemand diesem Leben verweigert und dann auch noch die Frechheit besitzt nicht in einer Höhle zu verschwinden und dazu noch andere Menschen um Unterstützung zu bitten.

    Es gibt im Gegensatz zu den obigen Stimmen auch Menschen, die froh sind, dass sich jemand traut seinen individuellen Weg zu gehen und dies im Vertrauen auf ein Miteinander angeht. Wir erleben gerade Zeiten in denen sich die Verlässlichkeit auf Finanzplanung, Budgets und Rendite in schwarzen Rauch auflöst. Wo bekommt ein Mittelloser sein Essen her?Wo bekommen Waisen Schutz?Wo bekommen spirituell Verzweifelte Halt?
    Im Endergebnis nicht von Institutionen sondern von Individuen, die sich höheren Zielen als Einnahme/Überschussrechnung verpflichtet fühlen!
    Die hungernden Kinder in Afrika sind nicht Resultat von Menschen, die sich verpflichtet fühlen eine Verbindung zu Höherem zu pflegen sondern sie sind Resultat von menschenverachtendem Finanzdenken.
    Möge Swami Nirgunanandas Weg Ansporn für viele sein innezuhalten und die eigene Geisteshaltung hinsichtlich (un)vorstellbarer Alternativen zu prüfen.
    Eine Meditation in einer spirituell wertschätzenden Umgebung ist hierbei ungemein hilfreich!

    Om Shanti
    Clemens

  14. Anonymous

    Hallo,
    da entsagt die Suguna der Welt und zieht sich in ein Schlösschen (Retreatzentrum) zurück und erhebt den Anspruch auf Fördermittel.
    Diese Anspruchshaltung finde ich zweifelhaft. Die innere Haltung des Tuns und der Handlung fände ich besser. Das würde auch ein besseres Vorbild abgeben. „Handlung“ könnte z. B. so aussehen, dass ein Unternehmen gegründet wird (mit welchem Inhalt auch immer), dessen Gewinne dann in das Retreatzentrum fließen. Das ist wahres Unternehmertum und auch wahre Verantwortung für sich selber. Ein Vorbild in diesem Zusammenhang wäre Anselm Grün, der so teilweise seine Vorhaben finanziert. Eine Finanzierung mit der Erwartung von Spenden und Fördermitteln aufzubauen finde ich hingegen wenig vorbildhaft. Sich zurückziehen, den ganzen Tag meditieren und stillsitzen, sich den roten Umhang umhängen und dann noch um Geld bitten … das kann jeder! Ich finde es einfach nur total penetrant.

  15. selber zahlen und nicht um Geld betteln

    in Ostafrika drohen 500.000 Kinder zu verhungern
    dort werden ganz dringend Spendenmittel benötigt

    Yoga Vidya sollte die Mittel selber aufbringen, denn es wäre unverhältnismäßig

  16. Erst Geld verdienen und dann ausgeben ist der bessere Weg.
    Das müssen andere Unternehmen und Selbständige auch so machen.
    Mit der Bitte um Spenden und Förderung macht ihr es euch zu einfach.
    Ich finde das ebenfalls unangebracht.

  17. Hallo Suguna, hallo Lisa, hallo Rukmini, hallo Sukadev persönlich,

    für meinen Geschmack (das ist meine ganz persönliche Meinung!) wird das Instrument der Spendenaufrufe bei Yoga Vidya zu inflationär genutzt.

    Wenn ich Millionär wäre, hätte ich deswegen keine Lust, euch etwas zu geben, weil mir der Punkt Eigenverantwortlichkeit wichtig ist. Es herrscht ja nun wirklich keine Not im engeren Sinne, dass dieses Retreatzentrum nun so bald errichtet werden müsste.

    Dann könnte es vielleicht auch mal ein Weg sein, gewisse Vorhaben zeitlich noch etwas zurückzustellen. Es ist ja in den vergangen Jahren schon eine Menge bewegt worden und es muss ja nicht alles auf einmal sein. Das Schwimmbad war zum Beispiel auch ein Schritt, der für mich etwas fragwürdig war von der Kostenseite her. Und jetzt das Retreatzentrum, nun denn … auf der einen Seite propagieren die Yogis Wunschlosigkeit und Beherrschung der Sinne und auf der anderen Seite produziert ihr in einem atemberaubenden Tempo immer neue Wünsche, für deren sofortige Befriedigung dann gespendet werden soll.

    Für mich hat das Ganze deswegen einen bitteren Beigeschmack und ich würde mir von euch etwas mehr Eigenverantwortlichkeit und weniger Spendenaufrufe wünschen. Damit ich nicht falsch verstanden werde: ich halte Spenden für sehr wichtig, und spende auch gerne und regelmäßig, wenn ich irgendwo Not sehe … nur bei euch sehe ich keine Not, sondern eher Luxuswünsche, die auf Einzelinteressen zurückgehen und die möglichst schnell befriedigt werden sollen. So etwas finde ich nicht gut. Sorry für die etwas harsche Kritik, aber ich fand wirklich, dass es mal sein musste.

    Für mich ich das teilweise alles etwas übertrieben, was ich von Yoga Vidya höre bzw. wenn ich die Ganzen Wünsche und Erwägungen höre: Retreat Zentrum, Ostsee-Ashram, Alpen-Ashram, Auslands-Ashram und sicher fällt euch noch mehr ein … und möglichst alles auf einmal und ganz schnell … das kommt mir so vor, als wenn ihr alle einen Meter über dem Boden schwebt. Stattdessen würden euch etwas mehr Bodenhaftung und westfälische und lippische Bodenständigkeit sicher gut tun. Also: KONSOLIDIERUNG ist das Stichwort. Alles etwas langsamer angehen lassen, genügend Geld erwirtschaften bzw. SPAREN und RÜCKLAGEN bilden und dann … und wirklich ERST DANN mit der Umsetzung von Vorhaben beginnen und nicht gleich unreflektiert loslegen – wie nun mit dem Retreatzentrum – und um Spenden bitten. Das hat für mich nichts mit Reife zu tun, sondern ist einfach nur total „durchgeknallt“ und folglich wirkt der Spendenaufruf sehr peinlich auf mich.

    Entwickelt mehr Eigenverantwortlichkeit und lasst das bitte mit den vielen Spendenaufrufen sein, die in das Deckmäntelchen der Spiritualität gekleidet werden! Peinlich, peinlich … und dass dann noch so formulieren, dass damit jemand die Spiritualität mehr in sein Leben integrieren könnte. Ich dachte die Zeiten des Ablasshandels sind vorbei …

    Ihr predigt Wasser und trinkt Wein! Das ist auf die Dauer nicht glaubwürdig!

    Von mir gibt es deswegen keinen einzigen Cent für so etwas! Da gebe ich lieber Spenden für das Brahma Hilfswerk!

    Sukadev, mir ist es unbegreiflich, dass du als Leiter von Yoga Vidya diese unreflektierten Spendenaufrufe mitträgst. Was ist mit der Tugend der BESCHEIDENHEIT ??? Wasser predigen und Wein trinken …

    Gruß
    Mike

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