Guten Morgen Traumfänger

Erinnerst du dich an deinen letzten Traum? Heute Nacht, gestern oder letzte Woche?
Jede Nacht träumen wir. Manchmal können wir den Traum noch ganz genau vor unserem geistigen Auge abspielen. Und manchmal nur grob oder wir erinnern uns an nichts mehr. Schöne und liebe Träume, aktive und dynamische oder furchtbar angstauslösende.
Hier kommt der Traumfänger der indianischen Ureinwohner Amerikas ins Spiel.

Ursprünge

Es gibt einige Legenden über das Schutzsymbol. Aber die Wurzeln des Traumfängers liegen bei der Ojibwe Kultur in Amerika. Übersetzt wird es als „Spinne“ oder auch „Traumfalle“ bezeichnet. Traditionell werden sie aus einem Reifen aus Holz und Faden oder Pferdehaar hergestellt. Dazu kommen Verzierungen, wie Perlen, Leder, Steine oder Federn.

Die Ureinwohner hängten das fertige Symbol über dem Ruhe Ort, also Schlafplatz oder über dem Tipi, auf. Es soll den Schlaf positiv beeinflussen und dafür sorgen, dass gute und schlechte Träume voneinander getrennt werden. Die guten können durch das Netz und zu dem Schlafenden gelangen. Die schlechten werden von dem Netz aufgefangen und durch die Morgensonne neutralisiert. Auch gilt es bei den Ureinwohnern als ein Schutzsymbol für den Besitzer.
Außerdem betrifft es nicht nur die guten Träume im Schlaf, sondern auch das gute Streben, die Wünsche und Sehnsüchte werden gestärkt. Der Traumfänger soll also dabei helfen, zu erreichen, was wir uns vornehmen.

Eine andere Legende wiederum der Aborigines Australiens besagt etwas ganz anders. Sie wollen dem Körper und der Seele Nachts durch den Schlaf Erholung und Ruhe geben. Sie können auch tagsüber träumen. Am Tag nutzen sie, neben dem Traumfänger, ihre Konzentration und bestimmte Atemtechniken. So versuchen sie Probleme in Beziehungen und Gesundheit oder vor wichtigen Entscheidungen durch den Traum eine Lösung zu finden. Ganz ohne Schlaf.

Über Europa, Russland bis nach Afrika

Inzwischen sind Traumfänger fast überall bekannt. Es gibt sie auch in unterschiedlichen Farben, Größen und Verzierungen zu kaufen. Ob Online, im Laden oder auch DIY Anleitungen. Sogar mit Materialien aus der Natur in direkter Umgebung. Oft bringen auch die kleinen Kinder ihr selbst gebastelten Traumfänger von der Schule mit. Oder es gibt sogar Workshops auf Festen und Festivals.

Anleitung zum Selbermachen

Was du dafür benötigst:

  • Einen Ring z.B. aus Holz, Draht oder dicke Pappe
  • Schnur für den Ring und das Netz z.B. Garn, Bänder, Wolle, Faden, Kordel
  • Zum Verzieren: Federn, Perlen, Steine

Schritt für Schritt:

  1. Den Ring mit der Wolle gleichmäßig umwickeln, bis der Ring nicht mehr zu sehen ist und von der Wolle komplett bedeckt wird. Enden zusammen verknoten.
  2. Am besten mit einem Garn oder Faden nun das Netz flechten. Dafür den Garn an den Ring knoten und ein paar Zentimeter weiter rumbinden, sodass du einmal rundherum bis zum Anfang kommst. So gehst du weiter bis zur Mitte (dabei immer durch das Loch welches entsteht rumbinden).
  3. Jetzt kannst du deinen eigenen Traumfänger verzieren wie du magst. Mit Federn, Perlen aus Holz oder Steine.
  4. Du kannst auch z.B. drei weitere kleinere Ringe an den Traumfänger befestigen. Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Es ist gar nicht so schwer. Ansonsten gibt es auch super gute Youtube Videos.

Dann wünsche ich dir Gute Nacht und schöne Träume! 🙂

Wer schreibt hier?

Alina Amari praktiziert Yoga seit ihrem 16. Lebensjahr und ist seit ihrer Kindheit auf dem spirituellen Weg. Es ist ihre Leidenschaft zu reisen, die Welt zu entdecken und zu lernen. In Thailand erlernte sie die Thai-Massage. Bei Yoga Vidya in Bad Meinberg, in der Ayurveda Oase und in verschiedenen Ausbildungen, lernte sie Ayurveda von unterschiedlichen Seiten kennen.

Neben dem Yogawiki- Team massiert Alina mit viel Freude und Liebe in der Ayurveda Oase und wendet ihre ayurvedischen und therapeutischen Kenntnisse an.


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