108 Stunden Yajna

Feuerritual und Mantra Rezitation: 108 Stunden echtes Bhakti Yoga. So etwas erlebt man in diesem Land selten und sogar bei Yoga Vidya nur einmal im Jahr. Große Worte und Bilder können schwerlich fassen, was das in der Praxis bedeutet. Darum hier ein Erfahrungsbericht.

So viel vorweg: Trotz reichlich intellektueller Vorbereitung war ich gelinde gesagt perplex, als ich erst mal beide Füße über die Türschwelle zum Homa-Raum gesetzt hatte.

Am Platz der Guru-Pujas und Homas tut sich gerade eine andere Welt auf, in der die Luft zu vibrieren yajna2kleinscheint. Und eigenartig: Zwischen den raunenden Klängen des Gayatri-Mantras und dem Duft nach Feuer und heißem Ghee herrscht tiefe Stille – wider alle Logik. Frieden, Gleichmut und eine nicht zu fassende , Kraft in der Luft, obwohl doch alles ganz greifbar und niemand in abwesende Meditation vertieft ist. Was gibt es da noch als Schweigen, Augen schließen, Mitrezitieren und die Zeit vergessen? Nichts. Und wenn doch, kann das wahrscheinlich nur jede/r für sich selbst entdecken.

Hier also eine kleine, aber von Herzen kommende Ermutigung an alle, die die Gelegenheit haben und nicht sowieso schon dabei sind: Schaut doch heute oder in den nächsten Tagen (oder Nächten) mal rein beim Yajna. Setzt euch dazu und beobachtet, was passiert. Bringt etwas Zeit mit wenn ihr könnt und mehr Offenheit als Erwartung. Ich wäre gespannt zu hören, was ihr dort erlebt. Sofern sich das in Worte fassen lässt.

Hier kann man übrigens indische Rituale (kennen)lernen >>

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