Yoga Wiki über Milch

https://wiki.yoga-vidya.de/Milch Yoga Wiki wächst immer weiter. Wunderbare Beiträge erweitern immer mehr das Wissen über Yoga. Mit diesem wichtigen Beitag über MILCH möchte wir ganz herzlich Dominik Kalyana von Vegane Mission danken.

https://wiki.yoga-vidya.de/Milch

7 Kommentare zu “Yoga Wiki über Milch

  1. Hallo Mukunda,

    „Wenn wir aufhörten, Milch zu verzehren, würden die Kühe/Tiere nicht aufhören Getreide und andere Pflanzen zu fressen. Das ist ein Gluck für die Tiere, das wir nicht wegnehmen dürfen. Deswegen laden wir uns beim Konsum von Milch kein Karma auf.“

    Über 99 % der heutigen „Nutztiere“ kommen aus der Massentierhaltung. Ich glaube nicht, dass man in diesem Zusammenhang in irgendeiner Weise von „Glück“ sprechen kann. Aber man kann in diesem Zusammenhang sehr wohl davon sprechen, dass wir uns negatives Karma aufladen, denn die Kühe werden unter Qualen gehalten, sie werden jährlich vergewaltigt, ihnen wird ihr Kalb kurz nach der Geburt entrissen, nach 4-5 Jahren werden sie geschlachtet. Das hängt alles miteinander zusammen. Und nur weil wir sagen: „Ich trink ja nur die Milch“, heißt das nicht, dass wir indirekt nicht mit verantwortlich sind. Und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Befasse Dich mal ernsthaft mit demn Themen „Nutztierhaltung“ und „Milch-Industrie“, deine Informationen zu dem Thema sollten an die heutige Zeit angepasst werden.

    „Für Babys, Kinder, Heranwachsende und bis zum Alter von 25 Jahre ist Milch unersetzbar.“

    Wie bereits erwähnt, sollten deine Informationen mal aktualisiert werden. Das hat man vielleicht vor 50 Jahren mal behauptet. Aber nicht auf der Grundlage der Wissenschaft, sondern als Verkaufsargument der Milchindustrie. Das ist vollkommener Unsinn. Das impliziert, dass jedes Säugetier bis zum menschlich-äquivalenten Alter von 25 Jahren gesäugt werden müsste. Und UNERSETZBAR ist sowieso gar nichts. Letztlich geht es um die Nährstoffzusammensetzung, und die kann mit einer guten Mischung aus Pflanzen moduliert werden. Es gibt Völker, die leben vollständig vegan, seit Jahrhunderten. Laut Deiner Aussage gibt es sie scheinbar nicht.

    „Wenn solche Grupen von Menschen sich vegan ernähren, entwickeln sie Gesundheitsprobleme wegen mangelnder Ernährung. Auch Hirnbeschädigung entsteht dadurch.“

    Eine vegane Ernährung ist keine Mangelernährung. Ebenso wenig entstehen dabei Hirnschädigungen. Eine gut geplante vegane Ernährung ist – mittlerweile duch viele wissenschaftliche Studien belegt – die gesündeste Ernährungsweise. Einen Mangel an Nährstoffen weisen im Durchschnitt eher die Mischköstler auf.

    „Dann kehren sie oft zum Fleischfressen zurück, weil ein Artzt sie dazu überredet.“

    Ja, weil der Arzt keine Ahnung hat. Wie Du ja in diesem Satz quasi selbst erklärst.

    „Deshalb müssen wir Reformen der Milchindustrie bestreben, sondern nicht die Milch zu boycottieren.“

    Das ist das eigentliche Problem auf jemanden anderen projizieren. Das Problem ist der Konsument.

    „Dass die Pflanzen Seele haben, steht fest. Sogar Sukadev würde dies nicht bestreiten.“

    Das habe ich auch nicht bestritten. Dem ist auch so. Aber wenn dem doch so ist, warum verbauchen wir dann Unmengen an Pflanzen in der Tierindustrie um tierische Produkte herzustellen, anstatt dass wir die Pflanzen auf gesundem Wege direkt verköstigen?

    Im Durchschnitt beträgt der Verlust an Energie 90 % beim Durchgang und der Umsetzung durch und in einem anderen Organismus.

    Mukunda, sei mir nicht böse. Aber das was Du schreibst impliziert, dass Du scheinbar keine Ahnung von der Thematik hast und Du Dich mal ernsthaft mit diesem Thema auseinander setzen solltest 🙂

    Sukadev hat heute etwas dazu gesagt:
    https://blog.yoga-vidya.de/die-rechte-ernahrung-hyp-teil-i-40/

    Im Milch-Artikel steht sehr viel drin – den hast Du scheinbar nicht gelesen – und dort sind auch viele weiterführende Links aufgelistet:
    https://wiki.yoga-vidya.de/Milch

    Auf Yogan findest Du, wie man Kühe heute hält:
    http://www.yogan-om.de/vegan/tierrechte/rinder/

    Die Auswirkungen auf unsere Umwelt:
    http://www.yogan-om.de/vegan/klima-umweltschutz/

    Die dramatischen Auswirkungen auf den Regenwald, denn hier kommt das „Getreide“, welche unsere Kühe essen her:
    http://www.yogan-om.de/vegan/gr%C3%BCne-lunge-artenvielfalt/

    Hier ein Artikel über das eingesetzte Antibiotika – wie Rafaela schon ansprach:
    http://www.yogan-om.de/2012/11/17/antibiotika-in-der-tierindustrie/

    Die Energie- und Nährstoffversorgung bei einer veganen Ernährung:
    http://www.yogan-om.de/vegan/energie-und-n%C3%A4hrstoffversorgung/

    Alles Liebe und die rechte Einsicht,
    Om Shanti,
    Dominik

  2. Muttermilch, ja sie ist geschenktes Leben. Die Kuh ist heilig weil sie grünes Gras, in dem alles enthalten ist was für das Wachstum für ein Baby notwendig ist, in etwas wandelt das Babys trinken können. Leider ist es so, da muss man wirklich bereitsein die Wahrheit zu sehen, und aus seine Unbewusstheit heraus kommen, dass die Milch nicht mehr gesund ist.
    Grund, die heiligen Kühe bekommen kein Gras oder Heu mehr zu fressen, sondern Getreide, oft auch genmanipuliertes Getreide…, und zur Nahrung gehört Antipiotika und viele andere chemische Zusätze wie das Getreide dazu. Und nicht zu vergessen, die meisten Kühe haben noch nie jemals das Tageslicht gesehen, ausser vielleicht zum Abtransport in die grausigen Schlachtereien, was untröstlich ist, und ich bedauere dafür Mensch zu sein. Dazu noch die unwürdige Behandlung der Tiere von der Geburt bis zum Tod.

    Der Mensch kann sich an Milch gewöhnen und der Körper passt sich dem entsprechend an, wie mit allem, aber der Körper und die Psyche wird empfindlicher, verliert oft sein starkes Immunssystem usw.
    Solange die heilihen KÜhe nicht richtig ernährt und liebevoll mit Achtung gehalten und geschätzt werden, kann aus der Kuh keine gesunde Milch kommen. Unser wunderbarer Körper ist sehr gut zu uns, der Körper versucht noch aus dem was wir in ihn ungesundes reingeben das Beste daraus zu machen, mit großem Energieaufwand, wie die Natur. Aber wenn es zu viel wird, dann kommt trotz aller gemeinschaftlicher anstrengungen der Organe der Zusammenbruch in Form von verschiedenen Krankheiten körperlich wie geistig.

    Oh ja, Pflanzen haben haben eine Seele und leiden in dieser manifesten Welt unter den ganzen Schadstoffen, chemische Zusätze, aber besonders auch durch die unbewusste, lieblose selbstsüchtige Energieschwingung einiger handelten Menschen.

    Om…

  3. Lieber Dominik,
    Für Babys, Kinder, Heranwachsende und bis zum Alter von 25 Jahre ist Milch unersetzbar. Darum ist die Kuh ein heiliges Tier, weil sie viel Milch gibt. Wenn es ohne Milch ginge, hätten die Hindus von Heiligkeit der Kuh nicht gesprochen.
    Wenn solche Grupen von Menschen sich vegan ernähren, entwickeln sie Gesundheitsprobleme wegen mangelnder Ernährung. Auch Hirnbeschädigung entsteht dadurch.
    Dann kehren sie oft zum Fleischfressen zurück, weil ein Artzt sie dazu überredet.
    Deshalb müssen wir Reformen der Milchindustrie bestreben, sondern nicht die Milch zu boycottieren.
    Dass die Pflanzen Seele haben, steht fest. Sogar Sukadev würde dies nicht bestreiten.

  4. Dominik sagte:

    “ Daneben ist es ja so, dass für die Produktion von tierischen Produkten Unmengen an pflanzlichen Rohstoffen eingesetzt werden müssen. Somit laden wir uns beim Konsum von tierischen Produkten ja noch viel mehr Karma auf. Über 90 % der Weltsoja- und über 45 % der Welt-Getreideernte gehen heute in die Tierindustrie. Man vergisst sehr häufig, dass Tiere nicht nur von Luft und Liebe leben.“

    Lieber Dominik,
    Wenn wir aufhörten, Milch zu verzehren, würden die Kühe/Tiere nicht aufhören Getreide und andere Pflanzen zu fressen. Das ist ein Gluck für die Tiere, das wir nicht wegnehmen dürfen. Deswegen laden wir uns beim Konsum von Milch kein Karma auf.

  5. Vielen Dank für die Anmerkung, Dieter. Da hast Du natürlich recht. Auf diese Dinge bin ich auch gar nicht eingegangen. Empirische Studien sind immer – mehr oder weniger – relativ. Leider sind mir auch keine Studien bekannt, die explizit auf die Pestizid-, etc. Problematik eingehen. Aber gesund können all diese Stoffe in der Nahrung nicht sein. Aber auch hier spricht wieder eine pflanzen-basierte Ernährungsweise für sich.

    Mukunda, deine Vorstellung ist zwar nett, enspricht aber nicht der Realität. Natürlich reicht es, wenn man Kühe erst nach 4-5 Jahren wieder schwängert. Aber unsere Milch-Kühe werden in diesem Alter bereits zum Schlachter geschickt, weil sie TROTZ jährlicher künstlicher Befruchtung nicht mehr genug Milch geben. Sie werden jedes Jahr befruchtet, damit die Milchproduktion wieder an Leistung zunimmt. Das Melken an sich würde im Normalfall – wie Du schön sagtest – ausreichen, dass die Milchproduktion aufrecht erhalten bliebe. Aber das ist nicht ökonomisch. Der Wiki-Milch-Artikel bezieht sich auf die konventionelle Bio- und Massentierhaltungsbetriebe – und diese machen über 99 % des Marktes aus.

    Zum Thema Karma: Es würde sich für den Landwirten nicht rentieren, wenn er den Kälbern ein Teil der Milch lässt. Und in der heutigen Milchindustrie (bei über 99 % des Marktes) ist es so, dass männliche Kälber gequält und geschlachtet werden und die Milch-Kuh nach ein paar Jahren ebenfalls beim Schlachter landet. Einem Tier ein Leben lang Qualen zufügen ist – glaube ich – schlimmer, als Samen zu essen. Und ich glaube auch nicht – entgegen einiger Aussagen – dass Pflanzen ein ähnliches Empfinden haben, wie Tiere und Menschen. Sonst hätte Gott ihnen wohl Beine geschenkt. Daneben ist es ja so, dass für die Produktion von tierischen Produkten Unmengen an pflanzlichen Rohstoffen eingesetzt werden müssen. Somit laden wir uns beim Konsum von tierischen Produkten ja noch viel mehr Karma auf. Über 90 % der Weltsoja- und über 45 % der Welt-Getreideernte gehen heute in die Tierindustrie. Man vergisst sehr häufig, dass Tiere nicht nur von Luft und Liebe leben.

    Tiere in Zoos einzusperren ist langfristig gesehen übrigens auch keine Lösung. Denn artgerecht ist diese Haltung nie. Jetzt kann man sagen, dass manche Tiere ja gar nicht mehr leben würden, hätten wir sie nicht in Zoos untergebracht. Ja, natürlich, das stimmt. Aber dann müssen wir uns mal fragen, warum es überhaupt soweit gekommen ist, dass die Tiere so stark in ihrer Anzahl dezimiert wurden.

  6. Milch ist sogar karmafreier als manche pflanzliche Nahrungsmittel. Milchproduktion kann als Stehlen von Milch von der Kuh betrachtet werden. Nichts wird getötet. Bei manchen pflanzlichen Produkte, wie z.B. Getreide, Gartenlattich, Petersilie, Kartoffel wird die Pflanze oder/und seine Samen getötet. Somit wenn man mehr von diesen ißt, anstatt von Milch, kriegt man mehr negatives Karma.
    Es ist auch mächtig übertrieben zu sagen, daß Milchproduktion Steheln ist. Wenn das Kalb jung ist, kann es die ganze Milch der Kuh nicht verzehren. Manche Kälber mögen an Krankheiten sterben oder Opfer von Raubtieren werden. Dann auch bleibt Milch. Wenn die Milch in der Kuh nicht gemelkt wird, wird die Kuh an Mastitis krank.
    Deshalb ist es auch für die Kuh gut, gemelkt zu werden.

    Was macht man mit den männlichen Haustieren?

    Erstens, eine Kuh muss nicht jedes Jahr gebären, um Milch zu geben. Jede dritte oder vierte Jahr, meinem besten Wissen nach.
    Zweitens, männliche Haustiere können im Wilden gelassen werden, wo sie von Raubtieren gefressen werden können.
    Das ist aber ein natürlicher Tod.
    Ich habe zwei Freinde, die der Hare Krishna Bewegung gehören. Die haben gesagt, in Kali Yuga werden sich Menschen finden, die solche Praxis für sich selbst nutzen werden, d.h. die verlassenen Haustiere selbst töten und für sich selbst nutzen.
    Dann gibt es eine andere Lösung: man kann die männlichen Haustiere an Zoos verkaufen oder spenden, mit der Bedingung, nur Raubtiere sie töten zu dürfen.
    Das ist auch ein natürlicher Tod.
    Die Zoos können mit den Haustieren Veranstaltungen machen, wo Zuschauer schauen, wie Raubtiere selbst ihre Nahrung beschaffen.

    Auf der Webseite von International Society for Cow Protection bietet man andere Lösungen für männliche Haustiere, wie z.B. Ochsenkraft.

  7. Empirische Studie sind in der Regel relativ, dazu sind Begriff wie >kannwahrscheinlich möglich< im Falle Milchkonsum zu Beachten, so ist auch zu sagen, das die Michproduktion seit Industrialisierung mit Zusatzstoffen wie Antibiotika, Hormone, Analgetika, Anabolika und darüber hinaus die vielen Pestizide der Nahrungskette beigegeben werden, die wiederum ihre Wirkung in Langzeitstudien vermissen lassen und eine differenzierte Analyse statistisch somit nicht möglich macht. D.J.

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