Yoga Wiki über Salz

Vorletzte Woche berichteten wir darüber, wie die Nahrungsmittelindustrie unsere evolutionär bedingte Lust auf Zucker an der Nase herumführt. Jetzt wissen wir, wer für unsere ständigen Heißhungerattacken auf Schokolade verantwortlich ist. Mit dem geschmacklichen Counterpart, dem Salz, ist es nicht anders. Forscher berichten, dass Salz ähnlich wie eine Droge wirkt. Ein Blick auf unsere Essgewohnheiten: Salzbrezeln, Pommes und gibt es mal Gemüse, heißt es: nachsalzen, nachsalzen, nachsalzen. Es braucht keine Forscher, um zu merken, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Wir haben unsere Salzzufuhr kaum unter Kontrolle. In fast jedem Fertigprodukt ist Salz beigegeben. So nimmt der durchschnittliche Erwachsene täglich sage und schreibe 12 bis 20 Gramm raffiniertes Salz zu sich.

Gänzlich auf Salz zu verzichten ist nicht empfehlenswert. Jedoch kann eine gesunde Niere nur 5 bis 7 Gramm Salz verarbeiten. Für die Verarbeitung vom restlichen Salz braucht sie viel Wasser. Das Wasser wird dem Körper entzogen und führt zu Dehydration. Außerdem muss der Körper das Salz irgendwo entsorgen, und es kommt richtiggehend zu Mülldeponien in Niere, Galle, Gelenke und Bindegewebe. Diese Mülldeponien haben dann unschöne Namen wie Gicht, Cellulite, Nierensteine oder Arthritis.

Wenn du in die Qualität des Salzes investierst, kannst du dich vor diesen negativen Folgen schützen. So ist Kristallsalz ein Salz, welches das natürliche Körpergleichgewicht nicht wie Kochsalz durcheinander bringt. Dieses Salz unterstützt die Balance des Körpers vielmehr, da unser Blut aus den gleichen Elementen wie Meerwasser besteht. Salz ist also etwas ganz Natürliches.

Nur dieses Salz, das im Normalfall zum Kochen benutzt wird und dann auch noch auf dem Tisch steht, hat nichts mehr mit naturbelassenem Salz zu tun. Es ist künstlich hergestelltes Natriumchlorid. Das wird in Unmengen für die Industrie hergestellt. Da wird es für die Herstellung von Plastik und Lacken gebraucht. Aber dass uns dieses Abfallprodukt der Industrie guttun könnte, ist doch eher unwahrscheinlich.

Vorsicht ist auch bei jodiertem Salz geboten. Längst ist unser Problem nicht mehr Jodmangel, sondern die negativen Nebeneffekte von zu viel Jod. Dies kann nämlich sehr leicht überdosiert werden, und das betrifft uns alle. So haben viele deswegen eine Schilddrüsenüberfunktion. Auch herkömmliches Meersalz ist nicht empfehlenswert – zu groß die Schadstoffbelastung. Am empfehlenswertesten sind natürliche Kristallsalze. In unserem Wiki-Artikel findest du genauere Informationen dazu.

Aber probier‘ doch mal aus, nicht gleich beim Kochen automatisch Salz in dein Essen zu geben und mit Kräutern und Gewürzen herum zu probieren! Man kann die Geschmacksnerven durchaus auf weniger Salz trainieren. Wenn dir das Essen gar nicht schmeckt, salze erst am Tisch nach. Ist das Salz auf dem Essen, musst du am wenigsten salzen, da du mit jedem Bissen etwas erwischst. ks

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