Noch im Flow? 8 Tipps für einen entspannten Alltag

Frau mit einem entspannten Alltag

Vielleicht gehörst du zu den Menschen, die ungefähr einmal in der Woche eine Yogastunde mitmachen? Du genießt das Dehnen, tief Durchatmen des Yoga und trotzdem hast du viel Stress im Alltag, ja empfindest vieles als Belastung? Hilfe naht! Hier erhältst du einfache, aber wirkungsvolle Ratschläge für einen entspannten Alltag.

Dabei erfährst du, wie man Yoga „zwischendurch“ auch ohne Matte und Lehrer praktizieren kann. Für mehr Gelassenheit, Freude und Positivität im Alltag.

Achtsamkeit als Schlüssel für einen entspannten Alltag

1. Achtsamkeit üben

Achte möglichst oft auf das, was du tust. Achte auch darauf, wie du es tust. Bist du ganz dabei, oder würdest du lieber etwas anderes tun? Beobachte auch, wie es auf dich wirkt, was du tust. Und wie es eventuell auf andere wirkt. Achtsamkeit hilft dir dann, deine Handlungen intensiver auszuüben und wahrzunehmen. Achtsamkeit gibt dir außerdem die Möglichkeit, den Umgang mit anderen Wesen neu zu reflektieren und zu schauen, wie es den anderen mit deinen Handlungen geht.

2. Richte deinen persönlichen Beobachter ein

Beobachte deine Gedanken und Gefühle. Versuche dabei zu beobachten, ohne zu bewerten. Möglichst neutral und eher nett zu dir selbst zu sein. Du bist ein Mensch und nicht vollkommen! Diese Beobachtung kannst du z. B. am Anfang einer Entspannung im Liegen durchführen. Dabei kannst du
zunächst deinen Körper auf der physischen Ebene scannen, und wahrnehmen, an welchen Stellen vielleicht Verspannungen da sind, Kälte, Wärme oder Wohlgefühl (diese Technik wird auch Bodyscan genannt).

Danach betrachtest du die geistige Ebene: Welche Gedanken sind da? Betreffen sie die Gegenwart? Die Vergangenheit? Danach schaust du auf die emotionale Ebene. Mit welchen Emotionen sind deine Gedanken verbunden? Was fühlst du? Du kannst dich auch am Tag für 5 Minuten ruhig hinsetzen und dir deiner Gedanken und Gefühle zu dem einen oder anderen Thema bewusst werden.

Wenn du das täglich machst, wirst du in relativ kurzer Zeit Erfolge sehen. Dein Denken wird klarer und du kannst Abstand gewinnen.

3. Im Jetzt sein

Wenn du ständig darüber nachdenkst, was alles passiert ist, was anders hätte geschehen sollen, oder wer was getan hat, dann befindest du dich in der Vergangenheit. Die Vergangenheit kannst du nicht mehr ändern. Wenn du planst, was du unternehmen möchtest; und darüber nachdenkst, was noch alles zu tun ist; dir vorstellst, wie jemand vielleicht reagieren wird, dann befindest du dich in der Zukunft.

Die Zukunft ist jedoch nur ein Gedankenspiel. Es kann ganz anders kommen. Der einzige Moment, in dem du tatsächlich etwas verändern kannst, ist das Jetzt. So versuche, so oft wie möglich im Jetzt zu sein. Den Moment wahrzunehmen und zu genießen. Dann werden sich einige Dinge relativieren, die dich vielleicht belasten.

Im Alltag einen entspannten Geist kultivieren

4. Ein Tagesrückblick vor dem Einschlafen

Eine gute Möglichkeit bietet auch der Tagesrückblick. Kurz vor dem Einschlafen im Bett kannst du deinen Tag in Gedanken Revue passieren lassen. Wenn Dinge geschehen sind, bei denen du gern anders reagiert hättest, dann stoppe kurz und nimm dir vor, beim nächsten Mal anders zu reagieren. Hadere nicht mit dir. Sag dir einfach, du möchtest es anders machen.

5. Konservieren von positiven Emotionen

Du bist in einer Asana (Körperübung). Du fühlst dich mutig, stark, flexibel. Lass dieses Gefühl stärker werden. Dann wird es auch im Alltag da sein. Du fühlst dich in der Yogastunde ganz entspannt, eins mit dir, zufrieden. Dann nimm dir einen Moment. Genieße diesen Zustand. Stell dir schließlich vor, du gibst diesen Zustand in ein Gefäß, dass du jederzeit wieder öffnen kannst.

6. Negative Gedanken stoppen

Eine gute Möglichkeit, um aus negativen Gedankenspiralen herauszukommen oder auch negative Gedanken und Emotionen aufzulösen, bietet das Wiederholen von Mantras, beispielsweise “Om”, “Om Namah Shivaya”, oder auch “Om Shanti”. Mantras sind spirituelle Worte, die du immer wieder im Geist oder laut wiederholen kannst. Mithilfe eines Mantras kannst du negative Gedanken ersetzen.

Einen entspannten Alltag kultiveren

7. Yogische Ernährung

Vegetarisches Essen führt zu mehr Herzöffnung. Wenn du Fleisch, Fisch, Tabak und Alkohol (vielleicht erst mal für einen bestimmten Zeitraum) weglässt, bekommst du einen ganz anderen Zugang zu dir und zu deiner Umwelt.

8. Bei Stress oder Antriebslosigkeit handeln

Dein Herz klopft? Du hast dich wieder geärgert oder bist wütend, obwohl du dir vorgenommen hast, das nicht mehr zu sein? Mache dann am besten die Wechselatmung. Die Wechselatmung wirkt ausgleichend. Also wenn du müde bist, macht sie dich wach. Wenn du aufgekratzt bist oder negative Emotionen dich belasten, holt sie dich dort weg und wirkt entspannend.


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