8 Gründe warum du mehr Wasser trinken solltest

Wasser ist eines der natürlichsten Medikamente und kann bei der Vorbeugung oder Behandlung von Erkrankungen sehr schnelle Erfolge erzielen.

Ein Flüssigkeitsverlust von nur 2 % des Körpergewichts reicht bereits aus, um die allgemeine Gesundheit, Leistungsfähigkeit, kognitive Fähigkeiten, Kurzzeitgedächtnis, Konzentration und die äußere Erscheinung negativ zu beeinträchtigen. Bei einem Verlust von ca. 10 % drohen Schlaganfall oder Herzinfarkt und bei über 20 % akute Lebensgefahr.

8 Vorteile, warum du mehr Wasser trinken solltest

  • transportiert Nährstoffe und Sauerstoff in die Zellen
  • scheidet Stoffwechselprodukte aus
  • verbessert die Blutzirkulation und den Lymphfluss
  • reguliert die Körpertemperatur und Blutdruck
  • wirkt blutbildend und blutreinigend
  • entgiftet und löst Ablagerungen auf
  • natürlicher Feuchtigkeitsspender für die Haut
  • gleicht den pH-Wert des Körpers aus (Säure-Basen-Verhältnis)

Folgen von Wassermangel

Ständiger Wassermangel kann zu geringerer Produktivität und in einigen Fällen sogar zu psychischen Problemen, wie Depressionen, führen. Wenn der Körper dehydriert ist, dann bedeutet das entweder, dass Du zu viel Flüssigkeit verlierst oder zu wenig aufnimmst.

Mögliche Symptome

  • schlapp und antriebslos
  • müde, schläfrig
  • dunkler, riechender Urin
  • Migräne / Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwäche
  • Gelenkschmerzen
  • Alzheimer
  • Herzerkrankungen
  • Verdauungsstörung / Verstopfung
  • Schmerzen
  • Arthritis
  • Depression
  • Stress
  • Bluthochdruck
  • Trockendes Körpergewebe
  • etc.

Ein Flüssigkeitsmangel kann schon nach wenigen Tagen lebensgefährlich sein. Gift- und Abfallstoffe können nicht mehr über die Niere ausgeschieden werden und der Körper vergiftet regelrecht.

Zudem verengen sich die Blutgefäße und der Körper wird schlechter durchblutet. Die gesamte Zellaktivität von Gehirn, Nieren, Haut, Magen, Leber und Herz wird erheblich reduziert.

Ältere Menschen, Schwangere und stillende Mütter haben einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf. Auch die Qualität der Muttermilch kann leiden, wenn die junge Mutter zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt.

Getränke, die den Körper dehydrieren / austrocknen

Sie wirken harntreibend und scheiden mehr Flüssigkeit aus, als sie dem Körper zuführen.

  • Kaffee
  • Alkohol
  • Energydrinks
  • Softdrinks

Falscher Heißhunger

Manchmal ist unser Durstgefühl so schwach, dass wir nicht erkennen, dass wir statt Hunger eigentlich leichten Durst haben (falscher Heißhunger oder getarnter Durst).

Trinke bei der nächsten falschen Hungerattacke zunächst ein großes Glas Wasser. Mit großer Sicherheit ist das Hungergefühl plötzlich verschwunden und Du bist nicht mehr dehydriert.

Hinweis: Bei einem Wassermangel steigt die Gefahr, dass Salze im Urin auskristallisieren und sich Nierensteine bilden können.

Starte den Tag mit Wasser

Die beste Zeit, um Wasser zu trinken ist morgens nach dem Zähneputzen, auf nüchternen Magen.

Morgens befindet sich der Organismus in der Entgiftungs- und Ausscheidungsphase. Du kannst diesen Prozess unterstützen, indem Du den Tag mit Wasser trinken beginnst.

Trinke dazu 500 ml stilles, lauwarmes Wasser, um den Stuhlgang zu fördern, Toxine zu beseitigen, die Zellen zu hydrieren, sowie Nieren-, Magen- und Darmfunktion anzuregen. Dies reinigt die Verdauungswände für eine richtige Aufnahme aller Nährstoffe, trägt zur inneren Reinigung bei und stimuliert die morgendliche Darmentleerung.

Wähle die richtige Menge

Um die Gesundheit zu erhalten und den inneren Flüssigkeitshaushalt optimal aufrechtzuerhalten, trinke über den Tag verteilt und immer auf nüchternen Magen (eine halbe Stunde vor und 2 Stunden nach den Mahlzeiten) ein kleines Glas Wasser.

  • 2-3 Liter (pro Tag bei Gesundheit)
  • 3-4 Liter (pro Tag bei Krankheit)
  • 4-5 Liter (pro Tag bei Hautproblemen)

Tipp: Je nach Körpergröße und körperlicher Belastung sowie in der heißen Jahreszeit steigert sich der Wasserbedarf noch mehr.

Wähle die richtige Wassertemperatur

  • Zimmertemperatur (bei normaler Gesundheit)
  • warmes Wasser (fördert den Stuhlgang)
  • kaltes Wasser (Stärkungsmittel für den Magen)
  • wenig kaltes Wasser (bei Fieber und Schwitzen)
  • heißes Wasser (bei kaltem Fieber, Malaria, Bauchschmerzen)
  • sehr kleine Menge heißes Wasser (bei Erbrechen)
  • Eiswasser (vermindert die Widerstandskraft) – nicht empfehlenswert!

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