Hatha-Yoga (28): Yoga ohne Ende
Über Yoga kann man schon mal staunen. Dass man sich nach ein paar Monaten hingebungsvollem Asana-Halten fitter, gesünder und lebendiger fühlt als zuvor ist zwar eigentlich keine große Überraschung. Aber wer hätte gedacht, dass sich dabei auch ganz unmerklich unser Denken verändert, unsere Lebenseinstellung und sogar unsere Wahrnehmung vom Leben? Und solltest du dir das durchaus schon gedacht haben, dann denkst du jetzt vielleicht…
Hatha-Yoga (27): Tiefenentspannung
Habe ich jetzt mein innerstes Selbst gefunden? Nach all den Asanas, nach dem vielen Dehnen, Strecken, Konzentrieren und Nachspüren? Bin ich bei mir und meinem wahren Lebenssinn angekommen? Immerhin: So präsent im Körper, so entspannt, gelöst, durch und durch warm und heiter fühle ich mich selten. Da schleicht sich auch schon mal ein Lächeln ins Gesicht. Aber das wahre Selbst, wo steckt das derweil?…
Das Rezept für Gelassenheit Video Antwort
Das Rezept für Gelassenheit? Das ist eine wichtige Frage. Hier bekommst du Antworten darauf.
Hatha-Yoga (26): Dreieck
Manche sagen, das Dreieck sei schon der erste Schritt in die Tiefenentspannung. Stimmt. Du kannst dir also in aller Ruhe Zeit nehmen, um genauer hinzufühlen. Vielleicht bemerkst du ja eine Art Lebendigkeit im Körper. Oder du kannst der Energie nachspüren, die durch die gestreckten Seiten strömt. Ach ja, wusstest du übrigens, dass das Dreieck ein uraltes Symbol für die göttliche Energie ist? Zugegeben, das…
Hatha-Yoga (25): Stehende Vorwärtsbeuge
Hier noch eine Asana, bei der sich schon mal die Geister scheiden. Die stehende Vorwärtsbeuge ist für den Einen die reinste Erholung. Der Yogi auf der Nachbarmatte zwingt derweil unter Ächzen und Stöhnen die Fingerspitzen ein paar Millimeter weiter gen Boden. Wie gut, dass die Menschen verschieden sind. Und dass die stehende Vorwärtsbeuge keine Aufforderung zur Selbstüberschätzung ist. Stattdessen schenkt sie uns einfach noch…
Hatha-Yoga (24): Krähe
Die Krähe. Dieser schwarze, laute Vogel wohnt mitsamt seiner Großfamilie auf den immer noch kahlen Feldern und ist uns - mal ehrlich - ein bisschen unheimlich. Warum eigentlich? Ahnen wir etwa etwas von seiner Intelligenz? Oder erinnern wir uns dunkel an alte Märchen, in denen er glänzende Kostbarkeiten in sein Nest verschleppt? Krähen und Raben sind in der Mythologie von Naturvölkern die wachsamen Hüter…
Hatha-Yoga (22): Zwischenentspannung
Anspannen, strecken, halten, konzentrieren, allen Mut zusammennehmen, springen und wieder loslassen... Hatha Yoga kann ganz schön anstrengend sein. Puh. Wofür das alles? Sollte die Frage mal wieder irgendwo am Horizont aufblitzen: hinfühlen, nachspüren, immer wieder entspannen. Zwischenentspannungen wirken vielleicht manchmal nebensächlich. Aber wie sagen die Yoga-Meister: Die Energie ist da, wo du sie fühlst. Und so stark, wie du bereit bist, sie zu fühlen.…
Hatha-Yoga (21): Bogen
Und nun in den Bogen, die Asana des sicheren Handelns. Zehenspitzen mit den Fingern berühren und den Rücken nach hinten biegen. So wird der Körper zum vollkommenen Kreis, zum Sinnbild der Unendlichkeit, zum OM, der Ur-Energie, zum Ursprung allen Seins. Ja, schön wäre es, denke ich. Wäre meine Wirbelsäule nur, sagen wir, um 70 Prozent flexibler. Wäre ich nur schon Yoga-Meisterin. Stattdessen liege ich…
Hatha-Yoga (20): Heuschrecke
Heuschrecken? Sind das nicht die Plagegeister aus der Bibel? Was machen diese gefräßigen Hüpfer im Hatha-Yoga? Und was haben sie mit unserer Bauch-runter-Beine-hoch-Haltung gemeinsam?Ganz einfach: die starken Bein- und Rückenmuskeln. So eine Heuschrecke überspringt mühelos das 20fache ihrer eigenen Körperlänge. Das soll ihr erst mal jemand (ein Yogi?) nachmachen. Wie schafft sie das? Mit der dazugehörigen Portion Entschlusskraft, Muskelkraft und Wille, die sie sogar…
Hatha-Yoga (19): Kobra
Jetzt wird's gefährlich. Ein wenig zumindest. Dabei klingen die Kommentare zu dieser Asana in den Yoga-Stunden meistens ganz harmlos. "Öffne dich selbst und dein Herz", heißt es da. "Erhebe deinen Geist. Sei flexibel, kraftvoll und anmutig wie eine Schlange." Wer die Kobra oft übt, spürt das vielleicht: Wie die Kraft im Rücken strömt und man ganz offen und kraftvoll nach vorne schauen kann. Dann…
Hatha-Yoga (18): Schiefe Ebene
Wo waren wir stehen geblieben? Bei der Vorwärtsbeuge, richtig. Einer durch und durch hingebungsvollen Asana: entspannt, vertrauensvoll, zurückgezogen. Aufladestation für die nächsten Herausforderungen. Und weil die - im Yoga wie im Leben - ganz sicher kommt, folgt an dieser Stelle der passende Ausgleich. Und nicht nur das: auch eine gute Gelegenheit, um Rücken und Geist an ungewohnte Positionen zu gewöhnen, für alle Lebenslagen Kraft zu…