Die Geschichte der Liebe … als Märchen erzählt …

Ich werde dir nun auf sehr einfache und märchenhafte Weise
erzählen, wie die Geschichte mit der Liebe begann. Warum sich alles um
sie dreht und sie das einzige ist, was wirklich Bedeutung hat.
Stell dir vor, zu einer Zeit, als es noch keine Zeit gab und auch sonst
nichts, gab es nur Gott. Und Gott war die pure Liebe. Ein herrlicher
Zustand! Ich meine, die pure Liebe zu sein, das ist schon was. Mehr geht
nicht. Das ist das Absolute! Aber irgendwann, aus heiterem Himmel, ganz
plötzlich, begann Gott sich unwohl zu fühlen. Anfänglich hielt er dieses
Gefühl für eine leichte Gemütsstörung, die er augenblicklich mit seiner
Liebe heilte. Ein Fingerschnipper. Trotzdem gab es ihm zu denken. „Wie
kann die pure Liebe unter Gemütsschwankungen leiden?“ Eigentlich ein
Ding der Unmöglichkeit. Für die Fortsetzung die Überschrift anklicken und weiterlesen im Kommentarteil.> 🙂

7 Kommentare zu “Die Geschichte der Liebe … als Märchen erzählt …

  1. Danke ihr süßen göttlichen Seelen! 🙂 die kecke Seele wünscht euch alles Liebe und Gute.

  2. Liebe Rafaela,

    ich habe diese poetische liebevolle Geschichte über das Leben
    gleich mit einer lieben Seele geteilt.
    Wir wurden beide andächtig wie bei einer Märchenstunde
    durch diese lebendigen Worte eingefangen.

    Vielen Dank meine Augen leuchten heute voller Freude.

    … aus unserem Herzen zu deinem…
    liebe kecke Seele

    Ganz viel Sonne
    Lara

  3. Ich sitze da und grinse wie ein Honigkuchenpferd! Ein Schöner Start für den Tag!
    Danke!

  4. Hey Rafaela,

    die Geschichte ist super schön, vielen Dank sie hat mir den Tag versüßt.

    Om
    Nicki

  5. …sollte ich noch sagen: ich weiß nicht wer diese schöne weise Geschichte über die Liebe 🙂 geschrieben hat.

  6. Premajyoti

    Liebe Rafaela,

    vielen Dank für die herzerwärmende Geschichte!
    Wunderschön!

    Om
    Premajyoti

  7. Ich werde dir nun auf sehr einfache und märchenhafte Weise
    erzählen, wie die Geschichte mit der Liebe begann. Warum sich alles um
    sie dreht und sie das einzige ist, was wirklich Bedeutung hat.
    Stell dir vor, zu einer Zeit, als es noch keine Zeit gab und auch sonst
    nichts, gab es nur Gott. Und Gott war die pure Liebe. Ein herrlicher
    Zustand! Ich meine, die pure Liebe zu sein, das ist schon was. Mehr geht
    nicht. Das ist das Absolute! Aber irgendwann, aus heiterem Himmel, ganz
    plötzlich, begann Gott sich unwohl zu fühlen. Anfänglich hielt er dieses
    Gefühl für eine leichte Gemütsstörung, die er augenblicklich mit seiner
    Liebe heilte. Ein Fingerschnipper. Trotzdem gab es ihm zu denken. „Wie
    kann die pure Liebe unter Gemütsschwankungen leiden?“ Eigentlich ein
    Ding der Unmöglichkeit.

    🙂
    Um der Angelegenheit auf den Grund zu gehen, verschrieb sich Gott
    mit sich selbst eine Gesprächstherapie. Er nahm die Sache sehr ernst.
    Verständlich. Da suhlt er sich tausende Millionen Jahre in der Gewissheit
    vollkommen zu sein und plötzlich kribbelt da etwas in der Bauchgegend
    herum und verursacht ein komisches Gefühl. Das erschreckte ihn.
    Gott blickte also leicht besorgt in sein Herz und erkannte, etwas
    irritiert, dass er eigentlich ewig bloß Selbstgespräche geführt hatte. Nicht
    etwa, dass er an anfänglicher Schizophrenie litt. Das will ich damit nicht
    behaupten. Schließlich können Selbstgespräche im Bezug auf
    Selbstanalyse durchaus Sinn machen. Allerdings, wenn man nur
    Selbstgespräche führt, also ausschließlich mit sich selbst kommuniziert,
    äh, (räusper) das kann mit der Zeit sehr wohl zu gewissen
    Bewusstseinsstörungen führen. Natürlich nicht bei Gott! Natürlich nicht!
    Gott litt, so wie ich das sehe, ganz einfach an einer Art göttlicher
    Langeweile. Und das kann man ihm nicht übel nehmen. Er selbst jedoch
    würde sich eine derart profane Gefühlsregung nie eingestehen. Na
    vielleicht lieg ich ja auch wirklich falsch. Wie auch immer. Er hatte
    jedenfalls eine aufregende Erkenntnis. Er begriff, dass er zwar die pure
    Liebe war, aber auch, dass er sich noch niemals als solche erfahren hatte!
    Und zu wissen, was man ist, ohne es jemals erfahren zu haben, ist ein
    Wissen ohne Erfahrung. Verstehst du? Das ist so, als würde dir jemand
    erklären, dass du ein Mensch bist und du hast aber nie gelebt! Woher
    sollst du dann wissen, wie es ist ein Mensch zu sein? Eben.
    Und so machte sich in Gott stille Sehnsucht breit. Er begann sich
    danach zu sehnen die Liebe zu erfahren. Ohne zu zögern berief er mit sich
    eine Sitzung ein und erklärte sich feierlich, dass er beschlossen hatte sich
    selbst kennen zu lernen! Großartig! Bei einem Glas Sprudelnektar wurde
    der Beschluss einstimmig angenommen. Dann verwandelte sich Gott in
    einen Projektmanager und ging enthusiastisch an die Arbeit. Es gab viel zu
    tun. Zuerst entwarf er ein Event-Konzept. „Ohne Konzept“, sagte er sich,
    agiert man kopflos.“ Das war einleuchtend. So entstand, Schritt für
    Schritt, der gesamte Schöpfungsplan. Also, da knie ich vor ihm, die
    Dekoration ist ein Meisterwerk für sich. Was sich da alles dreht, leuchtet,
    blinkt, blüht, stürmt, keucht, zwitschert, brüllt, entsteht und wieder
    vergeht, mit sich und ineinander vernetzt ist …… man kommt aus dem
    Staunen nicht heraus. Und selbst nach Jahrtausenden des Hinschauens
    und Beobachtens entdeckt man immer noch Details. Schon deshalb bin ich
    ein absoluter Fan von ihm. Aber das gehört nicht zum Thema. Tolle Deko
    ist wichtig, sagt aber nichts über den Inhalt aus. Dieser Inhalt, aus deiner
    Sicht der Kern der ganzen Geschichte, fehlte noch. Richtig. Nämlich du.
    Also ihr, die Menschheit. So erschuf Gott zuerst einmal diesen
    wunderbaren Planeten Erde um euch eine unvergleichliche Heimat zu
    bieten. Es sollte an nichts fehlen. Danach kam der erhebende Moment, wo
    er aus seiner absoluten Liebe, aus seiner Göttlichkeit heraus unzählige
    Wesen gebar. Seelen. Ganz gerührt blickte er auf die schier unendliche
    Schar seiner erleuchteten Kinder, die ihn wie frisch lackierte Hutschpferde
    angrinsten. Gott war glücklich!
    „Nun, meine lieben Kinder“, sagte er liebevoll, „geht in die Welt und
    spielt das Spiel des Lebens, damit ich mich durch euch erfahren kann.
    Lehrt mich, was es bedeutet, die pure Liebe zu sein!“
    Die kleinen Seelen nickten zustimmend, verstanden aber überhaupt
    nicht, worauf er hinaus wollte. Sie blickten sich ratlos an. Eine
    übermütige, kecke meldete sich aufgeregt zu Wort:
    „Aber Vater, wie sollen wir das anstellen? Wir kennen nichts anderes
    als Liebe! Wir sind doch du!“
    Gott Vater kraulte anerkennend se