Guten Morgen Kaffee

Der Kaffee kocht. Der Duft der braunen frisch gemahlenen Bohnen breitet sich im ganzen Raum aus und schon steigt bei den meisten die Freude. Kaffee kann einen doch ganz schnell mitnehmen. Da war man doch noch kein Kaffeetrinker und plötzlich ist es geschehen. Seit langer Zeit führt es zu kontroversen Diskussionen bzgl. der Gesundheit. Viele Meinungen gehen hier auseinander.
Aber hier soll es sich nun um die Kaffeebohne drehen, seine Geschichte und gesunde Alternativen.

Woher kommt Kaffee?

Die Geschichte der Bohne reicht bis zu 900 n. Chr. in das Land Äthiopien, der Region Kaffa zurück. Hier kommt auch der Name „Kaffee“ her.

Einer Legende nach sind äthiopische Mönche in einem Kloster durch ihre Ziegen auf die Frucht der Kaffeebohne aufmerksam geworden. Sie konnten beobachten wie sich ihre Ziegen nach dem Verzehr der Frucht merkwürdig verhielten. Daraufhin probierten auch sie diese Frucht, mussten aber enttäuscht feststellen, dass sie bitter und unappetitlich schmeckte. Sie warfen die Frucht in ihr Feuer. Daraufhin breitete sich der köstliche Duft der Bohnen aus. Sie retteten die Bohnen aus dem Feuer und brauten ein schwarzes Getränk. Dieser schmeckte ihnen wiederum und sie nahmen eine besondere Wirkung war. Sie blieben besser wach und konnten sich dadurch auf ihr Nachtgebet konzentrieren. So wurde das Getränk zu einem Begleiter für ihr abendliches Gebet.

Die Arabica-Bohne

Zu Beginn gab es nur die Arabica-Bohne, die Pflanze gedeiht erst ab einer Höhe von 600 Metern über NN und fühlt sich bei über 1000 Metern wohl. Erst etwa ab dem 17. Jahrhundert breitete sich der Anbau in den Hochgebirgen von Sri Lanka und Südamerika aus. Heutzutage auch Brasilien, Kolumbien, Kenia und andere subtropischen Regionen mit Hochland. Der Kaffeekonsum stieg und es wurde ein gutes Geschäft für Geschäftsleute und Landwirte. Man sah ein großes Potential damit Geld zu verdienen, denn der Kaffee war fast überall schnell beliebt. Zwar zu Beginn teilweise verboten, doch das Volk war so beeindruckt und sie wollten nicht auf den Genuss von Kaffee verzichten.

In dieser Beere versteckt sich die Kaffeebohne

Die Robusta-Bohne

Erst Ende des 19. Jahrhunderts kam dann die Entdeckung der Robusta-Bohne in der Natur Kongos. Um 1900 wurde sie dann auch angebaut. Zu den Regionen zählen Indonesien, Vietnam und die Elfenbeinküste. Die Bohne wächst im Vergleich zur Arabica auch sehr gut auf dem Flachland, ist allerdings kälteempfindlicher. Der wesentliche Unterschied zwischen den zwei wichtigsten Sorten ist der Geschmack und die Stärke des Kaffees. Arabica Kaffee ist eher aromatisch, mild und harmonisch, wächst im Hochland. Robusta kann im Gegensatz auf dem Flachland wachsen und ist etwas widerstandsfähiger. Ihr Geschmack ist erdig, holzig und bitter, dadurch auch kräftiger und weniger vielfältig.

Schritt für Schritt zum Kaffeehaus

Erst im 16.Jahrhundert kam es in Istanbul zu den ersten Eröffnungen von Kaffeehäusern. Jedoch wurden diese von dem damaligen Herrscher Murad IV unterbunden und niedergerissen. Der Kaffeekonsum war strickt verboten und nicht gestattet.
Allerdings gelangen die beliebten Bohnen im selben Jahrhundert auch nach Europa als Souvenir. Schnell ergriff es auch die Europäer.

So entstanden die ersten Cafés im 17. Jahrhundert in Venedig, London und später Paris. In Deutschland waren 1673 die Bremer die ersten. Berlin folgte weitaus später im Jahr 1893.
Adlige und Künstler die solche Häuser besuchten, da der Kaffee damals weitaus teurer war als heute. Je weiter der Anbau und die Beliebtheit wurde, umso günstiger wurde der Kaffee und bezahlbar für den einfachen Mann.

Kaffee Heute

Kaffee ist zur Zeit der meistgehandelte Rohstoff weltweit. Dabei beläuft es sich jährlich auf etwa 100 Milliarden Dollar Umsatz. Allein in Deutschland wird jährlich 164 Liter Kaffee pro Person getrunken. Das ist eine Menge. Filterkaffee, Pads, Cappuccino, Café Latte, Schwarz, mit Milch und Zucker, Eiskaffee, Espresso, Cold Brew. Die Variationen sind groß. Der Büroalltag ohne Kaffee ist bei den meisten kaum wegzudenken.
Trotz der Beliebtheit, gibt es immer mehr, die bewusst auf den Konsum verzichten wollen. Vorrangig wegen der gesundheitlichen Aspekte oder weil sie es schlicht und einfach nicht vertragen können. Erst Herzrasen und aufgedreht, dann müde und ein „Down-Gefühl“.
Neben dem Tee werden auch andere Heißgetränke immer beliebter.

Geht auch ohne

Alternativen werden heutzutage in jedem Café angeboten. Chai, Matcha, Lupinen- und Getreidekaffee oder Kakao. Der Geschmack ist natürlich nicht zu vergleichen mit Kaffee und jeder Kaffeetrinken würde zu Beginn den Kaffee vermissen. Hat man es aber erst einmal ausprobiert und sich daran gewöhnt, so sind Matcha Latte oder ein Lupinenkaffee definitiv eine leckere und gute Alternative. Ohne Herzrasen und folgender Müdigkeit.

Wer schreibt hier?

Alina Amari praktiziert Yoga seit ihrem 16. Lebensjahr und ist seit ihrer Kindheit auf dem spirituellen Weg. Es ist ihre Leidenschaft zu reisen, die Welt zu entdecken und zu lernen. In Thailand erlernte sie die Thai-Massage. Bei Yoga Vidya in Bad Meinberg, in der Ayurveda Oase und in verschiedenen Ausbildungen, lernte sie Ayurveda von unterschiedlichen Seiten kennen.

Neben dem Yogawiki- Team massiert Alina mit viel Freude und Liebe in der Ayurveda Oase und wendet ihre ayurvedischen und therapeutischen Kenntnisse an.


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