Matcha – Grüntee Power

Mittlerweile fast in jedem Café erhältlich. Das traditionelle power Getränk aus Japan. Nicht nur eine gesunde und leckere alternative zu Kaffee, sondern auch eine Ergänzung zu einer gesunden Ernährung. Ebenfalls fast für jeden Kaffeeliebhaber eine gute Ausweichmöglichkeit.
Aber auch die Verwendung ist vielseitig. Im Kuchen oder Dessert, als Eis oder Nahrungsergänzungsmittel, süß oder herzhaft. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Bereits viele Studien weisen eine positive Wirkung des Grüntees auf die Gesundheit nach, aber es ist nicht zu vergleichen mit dem normalen Grüntee. Die Inhaltsstoffe sind höher, das Potenzial ist groß, denn die ganze Pflanze wird verwendet. Die Überzeugung steigt, auch unter Kaffeetrinkern. Es schmeckt sehr angenehm, wirkt anregend wie der Kaffee und ist flexibel einsetzbar in der Küche. Auch der Figur kommt es zu Gute, denn der Heißhunger sinkt.
Die Zubereitung ist dabei wie eine Zeremonie oder ein Ritual und bringt dich so noch viel mehr in den Moment.

Seine Herkunft

Die Ursprünge liegen eigentlich in China, aber vor mehr als 800 Jahren kehrte ein japanischer Mönch von seiner Reise aus China zurück in seine Heimat nach Japan. Er entdeckte das Pulver für sich und nahm es mit. Bereits nach kurzer Zeit wurde das Getränk beliebt unter den buddhistischen Mönchen in Japan. Während ihrer Meditation waren sie fokussierter und wacher, dadurch hatten sie mehr Erfolg und Tiefe in ihrer Praxis.

Schließlich kam der Tee im 16. Jahrhundert auch unter die Leute und es entstand die bekannte Teezeremonie. Bis heute findet dieses Ritual statt und ebenfalls die Kunst der Teezubereitung. In der heutigen Kulturstadt Kyoto liegen die Wurzeln.

Heutzutage bauen die Japaner die Pflanze überall an und verarbeiten sie sehr sorgfältig. Sie legen einen hohen Wert auf die Qualität des Pulvers für die Zubereitung und den Genuss.

Eine etwas andere Zubereitung

Auf die traditionelle Art und Weise werden eine Keramikschale, ein Bambuslöffel und ein Bambusbesen benötigt.
Natürlich kann man aber auch auf Alternativen zurückgreifen, die man sowieso schon im Haus hat. Ein normalen Teelöffel und ein Milchaufschäumer, auch der für die Hand. Um den Bambusbesen zu schonen, wird empfohlen diesen vorher in heißem Wasser einzuweichen.

  1. Zwei Bambuslöffel oder eine Teelöffelspitze in die Schale geben und eine kleine Menge kaltes Wasser hinzugeben
  2. Dies zu einer Paste verrühren bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.
  3. Erst jetzt etwa 80 ml heißes, aber nicht kochendes, Wasser (idealerweise unter 80°C) hinzugeben und wieder verrühren..

Natürlich gibt es auch die Variante mit Getreidemilch, also quasi ein Matcha-Latte. Auch gerne mit Sirup gesüßt. Hier wird das heiße Wasser durch Milch ersetzt.

Die Dosierung hängt natürlich von deinem eigenen Geschmack ab und der Menge. Einfach mal ausprobieren. 🙂

Besser als Kaffee?

Genauso wie Kaffee, steckt in Matcha auch Koffein oder auch Tein genannt. Allerdings gibt es Unterschiede.
Der Wirkstoff wird beim Matcha erst im Darm aufgenommen, dadurch ist die Wirkung viel sanfter und dauert länger an. Man hat nicht das intensive Hoch und Tief wie beim Kaffee.
Reiner Koffein wirkt sich auch stark auf das Zentralnervensystemaus. Das kann auch auf die Nerven gehen. Aber auch hier kommt es auf die Menge an.
Somit erfährt man eine sanfte Anregung und kann sich gut konzentrieren, ohne von Nebenwirkungen betroffen zu sein.

Gesundheitliche Benefits

Bei regelmäßigem Verzehr hat Matcha auch eine positive Auswirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Es gilt ja auch in Japan als Heilpflanze. Es gibt einige Wissenschaftliche Studien und die über hunderte von Jahren Erfahrung der Japaner. Allerdings gilt auch hier wie bei anderen Lebensmitteln auf Bio-Qualität zu achten, ansonsten kann es auch negativen Einfluss auf die Gesundheit haben.

Hier ein paar wichtige Punkte für dich zusammengefasst:

  1. Beim Abnehmen kann es den Kalorienverbrauch durch einen erhöhten Stoffwechsel ermöglichen. Als Ergänzung eignet sich also der Matcha-Tee, allerdings ist immer noch die Ernährung und die Bewegung ausschlaggebend für eindeutige Ergebnisse.
  2. Für das Pulver wird das ganze Blatt verarbeitet, so sind noch mehr Vitamine und Inhaltsstoffe enthalten.
    Calcium, Kalium, B1, B2 und B3, Vitamin C, E und K. Vor allem enthält es Beta-Carotin, die Vorstufe von dem Vitamin A. Bereits 4 Gramm enthalten über die Hälfte der empfohlenen Tagesdosis.
  3. Die hohe Menge an Antioxidantien schützt den Körper vor freien Radikalen und Schadstoffen. Die sogenannten Polyphenole im Matcha wirken antiviral, antibakteriell und antifungal. Somit gut für das Immunsystem.
    Im Vergleich zu herkömmlichen Grüntee (je nach Qualität) hat das Matcha Pulver mit dem ganzen Blatt viel mehr Antioxidantien.
  4. Durch das Regelmäßige Trinken kann der Cholesterinspiegel und der Blutzuckerspiegel gesunken werden. Somit ist das Risiko an einer Herzerkrankungen zu erkranken geringer. In Studien hat man festgestellt, dass das Risiko um 31 % sinken kann. Hier spielen die Antioxidantien auch wieder eine Rolle.
  5. Hilft bei Müdigkeit entgegen und regt leicht an. Im Gegensatz zum Kaffee ist die Wirkung sanfter und dauert länger an. So ist es vielleicht auch etwas für sensible Menschen, die keinen Kaffee vertragen.
  6. Die Konzentration ist besser, Gedächtnis– und Gehirnleistung und die Stimmung verbessern sich. Entspannung und weniger Stress. Insgesamt ein besseres Wohlbefinden.

Kreativität kennt keine Grenzen

Ob Kuchen, Dessert, Eis, Smoothie, Pudding, Heiß, Kalt, Herzhaft. Es gibt viele Varianten Matcha einzusetzen. Das schöne leuchtende Grün ist auf jeden Fall ein Hingucker. Schmeckt und bereichert die Gesundheit.

Zu kaufen gibt es die Döschen mit dem Pulver bereits fast in jedem Supermarkt mit großem Sortiment.

Die Dosis macht das Gift

Sowie fast mit allen Lebensmitteln kommt es auch bei diesem Grüntee auch auf die Menge an. Zu viel kann nach hinten losgehen. Der Körper kann mit Übelkeit darauf reagieren. Oder wenn es sich nicht um Bio-Qualität handelt, gelangen Pestizide und andere Schadstoffe in den Körper. Nicht mehr als ein paar Tassen am Tag werden empfohlen.

Also jetzt fehlt nach der Theorie nun die Praxis. Also viel Spaß beim Ausprobieren, vielleicht zu deiner nächsten Meditation, sowie die Mönche in Japan.


Wer schreibt hier?

 

Alina Amari praktiziert Yoga seit ihrem 16. Lebensjahr und ist seit ihrer Kindheit auf dem spirituellen Weg. Es ist ihre Leidenschaft zu reisen, die Welt zu entdecken und zu lernen. In Thailand erlernte sie die Thai-Massage. Bei Yoga Vidya in Bad Meinberg, in der Ayurveda Oase und in verschiedenen Ausbildungen, lernte sie Ayurveda von unterschiedlichen Seiten kennen.

Neben dem Yogawiki- Team massiert Alina mit viel Freude und Liebe in der Ayurveda Oase und wendet ihre ayurvedischen und therapeutischen Kenntnisse an.


Seit Juni 2019 gibt es das Yoga Vidya Center of Excellence „Naturspiritualität und sattwiger Schamanismus“, das von Satyadevi geleitet wird. Wir freuen uns immer mehr Angebote für wöchentliche Veranstaltungen, Seminare und Ausbildungen für diesen Bereich anzubieten zu können.

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