Higher inner peace – Der Weg zu innerem Frieden. Teil 4

Es gibt Wege, wie man ganz bewusst Zufriedenheit in sein Leben bringen kann. Zufriedenheit ist der Schlüssel für höheren, inneren Frieden und Freude aus dir selbst heraus. Hier findest du eine kleine Anleitung, Gedanken und Anregungen, die es dir ermöglichen werden, die Zufriedenheit Bestandteil deines Lebens werden zu lassen. Es ist ganz einfach. Du benötigst die Fähigkeit zur Erkenntnis und auch die Fähigkeit loslassen zu können. Doch all dies hast du in dir, und vielleicht kann ich dir damit helfen, einfach näher an den Ort zu kommen, von dem aus tiefe Zufriedenheit entspringt.

Wunschlos werden

Im Sanskrit Vairagya. Wunschlos werden heißt nicht, dass du alle Motivationen aufgeben sollst, aber deine Wünsche und Erwartungen solltest du minimieren. Oft sind sie dir sogar von außen gegeben. Andere Menschen erzählen dir, was du erreichen musst, um glücklich zu sein, was du besitzen musst, wie du dich anpassen musst, um glücklich zu sein. Doch alle Dinge, die man besitzen kann führen lediglich dazu, dass du dich entweder an sie gewöhnst, und sie ihre Freude bringenden Eigenschaften verlieren, oder du sie wieder verlierst, wodurch du wieder unglücklich wirst. Werde wunschlos und entwickle Glück und Freude, die aus dir kommen. Und im Grunde benötigst du sie gar nicht. Überleg doch mal, was du aufgrund der Werbung dir schon alles angeschafft hast. Ist das wirklich dein Wunsch, oder hat ihn dir jemand anderes eingepflanzt?

In der tiefen Entspannung, in der Meditation, wenn der Geist zur Ruhe kommt, stellt sich fast von allein Frieden und Zufriedenheit ein. Warum eigentlich dies? Weil eben alle unsere Gedanken in den Hintergrund treten und damit auch unsere Wünsche und unsere Ansprüche, und natürlich auch die Ansprüche anderer, und deren Wertvorstellungen. Wenn du schon regelmäßig Yoga übst oder auch meditierst, wirst du festgestellt haben, wie du irgendwie von allein zufriedener geworden bist.

Das kommt unter anderem auch daher, dass du immer öfter in diesen Zustand der Wunschlosigkeit (Stille der Gedanken) eingetreten bist. Und einen kleinen Teil davon nimmst du dann mit in die Welt zurück, wenn du aus der Entspannung oder Meditation wieder zurückkommst.

Und aus Stille der Gedanken ergibt sich Wunschlosigkeit, aus Wunschlosigkeit ergibt sich Zufriedenheit und aus Zufriedenheit ergibt sich tiefer innerer Frieden und vielleicht sogar einfache grundlose Freude.

Das heißt jetzt nicht, dass du deine Motivationen aufgeben solltest. Motivation ist gut, um im Alltag zu bestehen. Aber Erwartungen sind der Wunsch zu einem bestimmten Ergebnis zu kommen. Gib diese Erwartungen ein wenig ab. Versuche dich für das Gute einzusetzen (das bringt dir Freude und Glück) und mache eben auch alles andere, was du machst, so gut wie du eben kannst. Aber versuche nicht zwanghaft ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen, eine bestimmte Erwartung zu erfüllen. Wenn du es schaffst, dann ist das gut so, aber wenn du es nicht schaffst, lass die Erwartungen los es unbedingt erreichen zu müssen. Manchmal lohnt es sich, etwas erreichen zu wollen, aber wenn es deinem innerem Frieden im Weg steht, nimm dir Freiheit. Manchmal sind Dinge jedoch auch wert und wichtig, dass sie durch- oder umgesetzt werden. Achte hierbei darauf, dass es dir ermöglicht dabei zu bleiben Gutes zu tun.

 

Ich wünsche dir viel Zufriedenheit und einfaches Glück, einfache Freude, die aus dir heraus kommt.

Simon

Hier findest du die anderen Teile:

Teil 1 – Erkenntnis

Teil 2 – Jammerfasten

Teil 3 – Das Wunder des Lebens

Teil 4 – Wunschlos werden

Teil 5 – Die Entscheidung

Teil 6 – Karma Yoga

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