Klettergriffe Chakras – eine Meditation

Chakras sind wie Klettergriffe auf dem Weg zur höheren Erfahrung. Sieben Chakras entsprechen 7 Klettergriffen. In der Meditation kannst du entlang der Chakras nach oben klettern, um im Sahasrara Chakra die Einheit bzw. Verbindung zum höchsten zu erfahren:

  • Im Muladhara Chakra kannst du die Erdung erfahren, die Verbindung mit Mutter Erde, Verwurzelung und Festigkeit
  • Im Swadhisthana Chakra kannst du dir vorstellen, dass es fließt, dass du die Verbindung hast mit dem Wasser-Element, welches auch für Kreativität steht
  • Wenn du dann zum Manipura Chakra hochgeklettert bist in deiner Vorstellung, kannst du das Feuerelement fühlen und dir vorstellen, dass du mit Enthusiasmus und Begeisterung ausgestattet bist
  • Der nächste Klettergriff ist das Anahata Chakra. Dieses ist das Herzchakra. Es ist Sitz des Luft-Elementes. Im Anahata Chakra ist die Tiefe der Seele, Atman, erfahrbar. Und Atman ist eins mit Brahman. Anahata Chakra ist auch Sitz von Liebe und Freude.
  • Dann kletterst du hoch zum Vishuddha Chakra, zum Halschakra. In diesem Halschakra kannst du dich verbunden fühlen mit allen Wesen
  • Nächster Klettergriff ist dann das Ajna Chakra, das Stirnchakra. Es ist das Chakra der Intuition und der höheren Erkenntnis.
  • Zum Schluss kletterst du hoch zum Sahasrara Chakra, zum Scheitelchakra, auch Kronenchakra genannt.

Und wie kannst du so von unten nach oben klettern in der Meditation?

Eine einfache Methode wäre mittels Mantra-Meditation: Du setzt dich gerade hin (Asana). Du atmest ein paar Mal tief ein und aus (Pranayama). Du sprichst ein Gebet, eine Affirmation oder Gedanken des Wohlwollens (Pratyahara). Dann wiederhole ein Mantra wie Om oder Om Namah Shivaya.

Jetzt gehe durch die einzelnen Chakras hindurch – klettere sie nach oben:

  • Spüre die Region des Steißbeins. Wiederhole das Mantra – und stelle dir vor, die Kraft wirkt im Muladhara Chakra. Spüre entweder einfach die Wirkung des Mantras im Muladhara Chakra, oder verbinde den Klang des Mantras und das Gefühl des Muladhara Chakras mit der Vorstellung von Wurzeln in die Erde. Verweile hier, wie in jedem Chakra, etwa 9 Atemzüge (oder länger)
  • Klettere zum Swadhisthana Chakra. Wiederhole dort das Mantra und spüre die Wirkung des Mantras im Swadhisthana Chakra. Wenn du magst, stelle dir gleichzeitig das Wasserelement vor im Swadhisthana Chakra als Quelle – nämlich als Quelle der Kreativität
  • Dann gehe zum Manipura Chakra. Wiederhole das Mantra und spüre die Wirkung im Manipura Chakra, im Nabelchakra. Du kannst gleichzeitig ein Feuer oder eine Sonne im Bauch visualisieren – und das Feuer der Begeisterung spüren
  • Klettere weiter zum Anahata Chakra. Spüre dein Herz, dein spirituelles Herz. Spüre die Schwingung des Mantras im Herzen. Fühle Liebe und Freude dort. Du kannst dir hier auch eine Lotusblüte vorstellen, die immer größer wird und dein Herz weit öffnet
  • Der nächste Klettergriff ist das Vishuddha Chakra. Wiederhole das Mantra dort. Spüre Einheit und Verbundenheit mit allen Wesen. Als Vorstellung kann der Weltraum dienen – der Sternenhimmel bei Nacht
  • Dann gehe zum Ajna Chakra, zum Stirnchakra, Drittes Auge genannt. Spüre dort die Kraft des Mantras, während du das Mantra weiter wiederholst. Vielleicht spürst du hier ein sanftes Pulsieren, vielleicht siehst du dort ein großes Licht oder verschiedene Lichterscheinungen. Lass die Empfindung des Ajna Chakras sich nach vorne weit ausdehnen
  • Letzter Schritt ist das Sahasrara Chakra, Kronenchakra. Dies ist die letzte Etappe deiner meditativen Kletterpartie. Bringe dein Bewusstsein zur Scheitelgegend. Wiederhole das Mantra dort. Öffne dich geistig nach oben. Wenn du visuell veranlagt bist, stelle dir Licht oberhalb des Scheitels vor. Öffne dich für Segen, für Gnade, für alles Positive. Nach einer Weile lass sogar das Mantra weg fallen – und fühle dich nach oben verbunden

Zum Abschluss der Meditation kommt wieder das Hinabklettern in die „Normalwelt“: Atme ein paar Mal tief durch. Sprich Worte des Wohlwollens wie: „Möge es allen Wesen gut gehen. Möge ich heute Gutes bewirken. Ich bin voller Kraft und Energie. Mir geht es gut. Ich freue mich auf den weiteren Tag“.

 

 

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