Süsser die Glocken nie klingen – Weihnachtslied

„Süßer die Glocken nie klingen“ stammt von dem Theologen und Pädagogen, so ist in der Wikipedia zu lesen, F. W. Kritzinger (1816–1890).   Interessant ist, dass die Melodie von dem thüringischen Volkslied „Seht wie die Sonne dort sinket“ stammt.

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Jesus, der auch als Sonnenstrahl oder Lichtblick Gottes bezeichnet wird,  ist vielmehr die Sonne, die in unser Leben hineinstrahlen möchte. Er ist die Sonne, die aufgeht und eine neue Zeit beginnen läßt.  „Süßer die Glocken nie klingen“ ist ein Lied, das aus der Weihnachtszeit nicht wegzudenken ist. Gerade, weil der besungene Glockenklang der Weihnachtsglocken als Symbol für Friede, Freude und Weihnachtswonne verstanden werden kann. Und das ist es, was wir uns alle zu Weihnachten wünschen: Friede, Freude und Wonne – zu Weihnachten – und das nicht nur zu Weihnachten, sondern zu jeder Zeit für alle Menschen.

Om Shanti,

Dir eine gesegnete Weihnachtszeit wünscht dir,
Omkara


Weitere Mantra und Kirtan findest du hier in unserem Mantra Singen Podcast.

1 Kommentar zu “Süsser die Glocken nie klingen – Weihnachtslied

  1. Lieber Omkara, zu diesem wunderschönen Weihnachtslied noch eine entzückende Geschichte zu Weihnachten.

    Der Weihnachtsteller

    Als ich zusammen mit meinen gleichaussehenden Kollegen in den bunten
    Weihnachtsteller gelegt wurde, war mir schnell klar, jetzt heißt es warten und reifen bis zum Fest. Ich roch herrlich nach Butter und Rum und meine Zuckerglasur stand mir besonders gut.
    „He“ rief ein dicker Marzipankartoffel neben mir „mach dich nicht so breit.“
    „Du mußt reden“, beschwerte sich eine herrlich aussehende Kokosmakrone rechts von mir, „du machst dich doch breit wie ein fetter Christstollen“. Sie lächelte mir freundlich zu und ich strahlte zurück. Was wäre wohl, träumte ich, wenn wir unsere Zutaten zusammenmischten?
    Es käme bestimmt etwas besonders süßes heraus.

    Ich sah mich um. Ein bischen eng wars schon auf diesem bunten Teller, aber die Farbenpracht und der Geruch waren
    einmalig. Ich freute mich schon auf den großen Tag. Wenn eine kleine Kinderhand nach mir greift und mich genußvoll verschlang.
    Das ist eben für uns Plätzchen die Krönung. Meine nette Kokosmakrone neben mir war eingeschlafen. Ihr zarter Duft machte mich ganz schwindelig.

    „Bist du neu hier“? Ich äugte nach links oben von wo diese tiefe Stimme kam und schaute auf den wohl bestgelungensten Gewürzlebkuchen aller Zeiten.
    Er trotze nur so vor Korinten, Rosinen und Schokostückchen.
    „Ja, ich bin noch ganz warm“ sagte ich.
    „Du siehst sehr appetitlich aus, so rund und saftig“ lobte er mich.
    „Danke, aber nichts gegen dich. Du bist fantastsich.“ Der Lebkuchen räkelte
    sich richtig unter meinem Kompliment. „Stimmt ich bin wirklich gut gelungen.
    Die Hausherrin probierte ein neues Rezept. Sie hat sich sehr viel Mühe gegeben“.
    „Ach Papperlapapp“ schimpfte der dicke Marzipankartoffel auf ein Neues, „Ihr mit eurem Geschwätz. Spätestens bis zum 2. Weihnachtsfeiertag werdet ihr einfach in volle Bäuche gestopft und keiner wird sich mehr an eure Aussehen erinnern, oder an eurem Geruch. Ihr seid eingebildete Narren.“
    „Vielleicht hast Du recht“, pflichtete ich ihm bei, „aber unsere Aufgabe ist es nun mal gut auszusehen und zu schmecken.“
    „Wenn du so weiter meckerst“, lachte ein Butterplätzchen schräg oben von uns, „wird dich keiner mehr vernaschen, weil du nämlich bis dahin sauer geworden bist.“
    Wir lachten alle schallend und der Marzipankartoffel wurde ganz dunkelbraun vor Wut. Meine süße Kokosmakrone war aufgewacht und hatte uns eine Weile wortlos zugehört.
    „Versteht Ihr denn den Sinn dieses Festes überhaupt nicht? Es geht doch nicht darum, wer am besten gelungen ist , die schönste Farbe hat und am leckersten schmeckt. Oder wer den besten Platz im runden Teller hat. Wichtig ist nur, daß wir alle wie wir hier liegen, Freude bereiten und dazu-
    beitragen, daß es ein gelungenens und frohes Fest wird.

    Und wenn wir uns bis dahin alle vertragen werden sich unsere Aromen vermischen und wir alle werden unvergesslich schmecken. “

    Es wurde sehr still im buntgemischten Weihnachtsteller. Der Marzipankartoffel rutschte noch ein bischen weiter nach unten, aber er sagte nichts mehr. Die anderen nickten zustimmend.

    Ich schaute stolz auf meine kleine Kokosmakrone,denn was sie gerade sagte ist das beste Rezept was je geschrieben wurde.

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