Yoga im Sommer: Urlaubsglück ohne Urlaub

Wer noch (oder schon wieder) zur Schule geht, darf sich freuen. Demnächst beginnen die Sommerferien. Und damit alles, was die Menschheit seit einer gefühlten Ewigkeit mit Sommerträumen verbindet: Freiheit, Unbeschwertheit, Badeausflüge, Urlaub, neue Bekanntschaften und die Wonne echter Sommerhitze. So darf das Leben öfter sein: loslassen und den Energiespeicher für die kältere Jahreszeit füllen. Nur hat bedauerlicherweise nicht jeder das Glück namens „Sechs-Wochen-Ferien“.

Für alle, die im Sommer arbeiten oder sich gar mit ernsthafteren Sorgen auseinandersetzen, ist das mit dem Energie tanken schon eine größere Herausforderung. In solchen Momenten hilft dann ein bisschen von der Weisheit des Patanjali – und des Yoga – die besagt: Lebe und liebe im Augenblick. Um den Sommer auch ohne Ferienglück so sommerlich wie möglich zu machen, darf man also ruhigen Gewissens alle Tricks und Kniffe nutzen, die einem einfallen.

Zum Beispiel: Zur Mittagspause eine Siesta auf der schattigen Parkbank, mediterrane Küche in der Abendsonne und frühmorgens oder abends meditatives Schwimmen im Badesee: eintauchen, die Hitze abstreifen und dann inne halten und wahrnehmen. Das satte Grün und das Zwitschern der Vögel wirken vom Wasser aus gleich noch mal so intensiv und lebensfroh. Magie des Lebens, wo man hinschaut.

Wunderbares Sommeryoga für zwischendurch ist auch Yoga Nidra. Einfach ein schattiges Plätzchen suchen, mp3- oder CD-Spieler anschalten, loslassen und erholen. Himmlisch. Danach noch ein paar Minuten Schulterstand und tiefe Bauchatmung wirken Wunder gegen Stress und Hitze-Trägheit. Wer sich an auch an heißen Tagen leicht und gelassen fühlen will, kann ja mal probieren, mittags frische Salate zu essen und sich eine Weile lang Eisbecher und Cappuccino zu verkneifen.
Auf dem Rückweg kann man sich dann prima noch ein paar Erdbeeren und Melonen besorgen. Das gibt prima Obstbecher und eine Bowle für den lauen Sommerabend. Fehlen dann eigentlich nur noch ein paar gesellige Miniferien und ein paar Wochenend-Auszeiten zum Glück. Und vielleicht ein paar Sommeryoga Asanas, die gut tun und nicht zu schweißtreibend sind: schwungvolle Sonnengrüße im Schatten mit Mantramusik, ausgiebige Variationen im Dreieck, Vorwärtsbeugen mit viel Zeit und Muße, Uddiyana Bhanda mit angezogenen Beinen in der Rückenlage und dann – Shavasana mit allen Sinnen. Im Schatten liegen, entspannen, da sein, das Leben atmen, das ganze sommerlichen Sein wahrnehmen. Hmm. Sommer kann so mehr sein als Mallorca und Segeltörn. Und mal ganz ehrlich: Wer könnte ernsthaft behaupten, man sei dort lebendiger als gerade jetzt und hier?

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Dietlind Arndt lebt und arbeitet seit Januar 2010 bei Yoga Vidya in Bad Meinberg.


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