156 Hund Shvanasana Yoga Übungsanleitung für Gelassenheit

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Der Hund, Shvanasana, ist eine Asana, Yoga Stellung, um dich gut zu erden, dich zu verbinden mit der Kraft von Mutter Erde, und das Gefühl zu bekommen, stark zu sein. Der Hund ist auch eine Asana, die du einzeln üben kannst, auch am Tag, im Büro oder in deiner Werkstatt, auch mit Schuhen. Du kannst auch am Tag öfter mal den Hund üben, auch zusätzlich zu deiner normalen Yoga Routine. Nach dem Hund folgt als Gegenstellung die Stellung des Kindes (Garbhasana).

156. Folge des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.

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Heute möchte ich dich anleiten zu Shvanasana, die Yoga Asana Hund. Der Hund ist eine Yogastellung, eine Asana, um dich gut zu erden, dich zu verbinden mit der Kraft von Mutter Erde und das Gefühl zu bekommen, stark zu sein. Der Hund ist auch eine Asana, die du einzeln üben kannst, auch am Tag, im Büro oder in deiner Werkstatt, auch mit Schuhen. Natürlich ist es angenehmer, Yoga barfuß zu üben oder in Strümpfen, aber es geht eben auch in Schuhen. So kannst du auch am Tag öfters mal zwischendurch den Hund üben. Auch zusätzlich zu deiner normalen Yogaroutine, wenn du eine regelmäßige Yogaroutine hast. Du brauchst etwas Platz auf dem Boden und du kannst zunächst zum Vierfüßlerstand kommen.

Gehe jetzt also auf den Boden, knie dich hin und gib die Hände unter die Schultern, die Knie unter den Hüften. Achte darauf, dass die Hände etwa schulterbreit auseinander sind, die Knie etwa hüftbreit auseinander sind, die Füße auch hüftbreit auseinander. Das wird auch manchmal als die Katze bezeichnet. Während du jetzt so in dieser Katze bist, spüre zunächst mal, wie du mit den Füßen und Knien mit dem Boden verankert bist. Spüre, wie du von hinten, vom Himmel deinen Rücken gestärkt fühlst. Jetzt strecke langsam die Beine aus und gib dabei das Gesäß nach oben. Dabei drücke den Brustkorb Richtung Füße und versuche, die Schulterblätter zusammen zu bekommen. Die Ellbogen nicht ganz durchgestreckt, sondern ganz leicht gebeugt, und schaue auf einen Punkt zwischen den Füßen und den Händen auf den Boden. Drücke die Fersen nach unten, spüre die Dehnung in den Waden. Achte dabei darauf, dass der untere Rücken sich angenehm anfühlt. Wenn der untere Rücken sich nicht so angenehm anfühlt, dann beuge die Knie etwas oder auch etwas stärker. Wenn der untere Rücken sich angenehm anfühlt, dann halte die Knie durchgestreckt und versuche, die Fersen auf den Boden zu geben. Achte auch darauf, dass die Fersen auch auseinander bleiben und achte darauf, dass die Handballen Gewicht haben. Idealerweise sind auch deine Finger parallel nach vorne gerichtet und die inneren Handballen haben auch etwas Gewicht. Atme ein paar Mal. Spüre, die Stellung ist auch anstrengend und das ist gut so. Du bist gut verankert mit der Erde. Die Erde gibt dir Kraft. Und der Himmel stärkt dich von oben, stärkt dir den Rücken. Atme tief mit dem Bauch ein und aus. Es ist inzwischen schon anstrengend, denn du hast schon eine Weile die Stellung gehalten. Dann atme noch ein paar Mal, spüre die Verbindung durch die Erde, spüre die Kraft. Spüre den Rücken gestärkt von oben, atme. Dann entspanne etwas in der Stellung, beuge die Knie, setze die Knie auf den Boden, wenn es geht, setze dich auf deine Fersen zum Kniesitz. Du kannst auch noch die Stirn auf den Boden geben, die Hände neben die Füße und einen Moment lang in dieser Stellung entspannen, in der Stellung des Kindes. Dann setze dich langsam auf, lächle und freue dich auf den weiteren Tag. Das war also der Hund, Shvanasana, eine einfache Stellung für zwischendurch, um dich gut zu erden, Kraft zu bekommen und deinen Rücken gut zu dehnen und zu stärken.

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