Glück bleibt, Vergnügen geht

Die Zahl der Menschen, die ein bewusstes und verantwortungsvolles Leben sich selbst und ihrer Umwelt gegenüber führen wollen, wächst ständig. Die eigene Person wird hinterfragt, unterbewusste Beweggründe werden erforscht. Innere Potenziale entfalten sich, um das eigene Leben mit größerer Bewusstheit zu gestalten.

Durch diese persönliche Entwicklung werden wir auch mit der Bedeutung des Lebens und der Sinnfrage der eigenen Existenz konfrontiert.

Wenn wir einmal zu unserer eigenen Tiefe vorgedrungen sind, werden wir die neue erhebende Erfahrung stets in uns tragen. Einerlei in welche äußeren Situationen wir uns befinden.

Die Entdeckung des eigenen, grenzenlosen Selbst

In unserem von materiellen Sorgen geprägten Alltag ist es weitgehend in den Hintergrund getreten, dass es tiefe geistige Bereiche und Erfahrungen gibt, die uns Aufschlüsse über unser eigentliches Wesen geben. Diese tiefen geistigen Bereiche verbinden uns mit unserem höheren Selbst. Sie versetzen uns in die Lage, eine Realität jenseits unserer bekannten dreidimensionalen Wirklichkeit zu erleben.

Es ist das eigene höhere Selbst, das wir durch regelmäßige geistige Übungen der Meditation entdecken können und das uns dabei hilft, unsere Persönlichkeit als Ganzes besser zu verstehen.

Die Entdeckung des eigenen, grenzenlosen Selbst ist eine Erfahrung, die von spirituell entwickelten Menschen aller Kulturen und Epochen gemacht, beschrieben und weitergegeben wurde. In ihr liegt ein unbeschreibliches Glücksgefühl; es ist eine Erfahrung nie gekannter Größe, innerer Vollkommenheit und Freiheit. Diese Erfahrung, sollte und darf niemanden vorenthalten werden, denn sie ist die Erfüllung der nie endenden Sehnsucht des Menschen nach Glück und Gesundheit.

Solange der Mensch noch keine Vorstellung von der Existenz der höheren Realität hat und auch keinen Glauben daran besitzt, verwendet er seine geistigen Energien überwiegend für das Streben nach endlichen Wunschobjekten und sinnlich – materiellen Gegenständen. Die Absicht dahinter ist das Verlangen nach Glückseligkeit im Leben.

Echte Zufriedenheit und Glück

Bewusst oder unbewusst sehnt sich jeder Mensch nach echter Zufriedenheit und nach Glück. In der Tat ist es möglich, durch die Befriedigung eigener Wünsche und mithilfe materieller Gegenstände, Freude zu empfinden. Diese Freude ist jedoch kurzzeitiger Natur und meist flüchtig. Schon bald wird das Objekt uninteressant, weil der Mensch von ihm emotional gesättigt ist und der Reiz des Neuen verloren geht. Entweder richtet er sein Interesse auf einen neuen Gegenstand, oder er steigert sein Anspruchsniveau bezüglich derselben Sache: Er will also immer mehr.

Da aber materielle Güter begrenzt sind, wird er seine gesteigerten Wünsche nicht mehr erfüllen können. Was ist die Folge? Frustration und Enttäuschung darüber, dass ihm die Befriedigung seiner Bedürfnisse versagt bleibt.

Auf seiner Suche nach Glück wird der Mensch als erstes von irdischen Genüssen angezogen. Er häuft Reichtümer an und versucht Macht und Ansehen zu erreichen, um seinen Wunsch nach Glück zu befriedigen.

Was ist der Unterschied zwischen Glück und Vergnügen?

Solange der Mensch lebt, hat er natürlicherweise ein Verlangen, denn dieses schafft die Bereitschaft zum Handeln. Endliche Dinge wecken die nach außen gerichteten Gefühlen der Freude, des sinnlichen Vergnügens. Aber auch des Kummers, der Habgier und der Enttäuschung.

Das Verlangen aber nach dem Unendlichen wird von Gefühlen der Liebe und Glückseligkeit begleitet. Glück bedeutet nicht Vergnügen von Herz und Verstand. Vergnügen hat wenig mit Glück zu tun. Glück bleibt, Vergnügen geht. Wahres Glück findet sich im Frieden, nicht in einem gestörten und aufgerührten Bewusstsein. Friede und ungetrübte Glückseligkeit folgen aufeinander.

Der Mensch, der diesen Unterschied kennengelernt hat, weiß, dass dauerhaftes und wahres Lebensglück nur in seinem Inneren, niemals aber im Äußeren gefunden werden kann. Deshalb versucht er, so konsequent wie möglich zu seinen tiefen Bewusstseinsschichten vorzudringen. Dies geht aber nur durch Ruhigstellung des Gemüts, durch das Schweigen der Gedanken und die Befreiung von Unruhe verursachenden Emotionen.


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1 Kommentar zu “Glück bleibt, Vergnügen geht

  1. Alexa Samsara

    Ich möchte mich einfach mal bedanken, für die vielen Jahre, die Yoga Vidya mich nun schon begleitet und unterstützt auf dem langem Weg zu mir selbst. Danke für eure Videos und für die vielen hilfreichen Vorträge und entspannenden Yoga Stunden! Besonderen Dank geht dabei an Sukadev, der gewiss noch in diesem Leben zur Erleuchtung finden wird!

    Licht und Liebe für Euch alle!

    Eure Alexa Buchhold

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