Jaya Ganesha und der spirituelle Weg – Teil 6

Hanuman, auch Anjaneya genannt, verkörpert die Kraft der Hingabe. Mit vollkommener Hingabe und Demut dient er Rama und seiner Frau Sita. Hier steht Hanuman für den menschlichen Geist, der wie ein Affe ständig hin und her springt. Durch seine Hingabe und sein Dienen an Rama, also durch beständiges Praktizieren von Bhakti und Karmayoga, entfaltet er seine großen Fähigkeiten. So gelingt es ihm Sita von einem Dämon zu befreien und wieder mit Rama zu vereinen. Sita steht hier für die individuelle Seele und Rama für die Weltenseele, das höchste Bewusstsein, die durch die Beherrschung des Geistes zur Einheit kommen.

Also – Hingabe und Demut gehören zum spirituellen Weg. Sie bereiten den Weg und werden durch die spirituelle Praxis verstärkt.

Schließlich erfahren wir reine Freude, Ananda, auch mit Wonne oder Glückseligkeit übersetzt. Wir erfahren Anandoham, ich bin diese Wonne.

Das Jaya Ganesha ist ein Ritual. Rituale dienen der Erinnerung an Gott, an das, was wir wirklich sind. Gerade beim Jaya Ganesha können wir uns auch vorstellen, dass wir damit auf einer höheren Ebene unsere Familie um uns versammeln, nämlich all die Kräfte, die uns ausmachen und zusammenhalten. Vater = Shiva, Mutter = Durga, Brüder = Ganesha, Subrahmanya, Bester Freund = Hanuman und Rama, Geliebte/Geliebter = Radha/Krishna, Lehrer = Guru usw. Dieses „höhere soziale Netzwerk“ ist immer da, wir sind hier immer „online“, sofern wir uns dies bewusst machen.

Om Bolo Sadguru Sivananda Maharaj Ji Ki Jaya!

Vortrtag von Katyayani Ulbricht

 

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