So stärkst du dein Agni

Wie ein inneres Feuer ist unser Stoffwechsel, im Sanskrit auch Agni genannt. Dieses befindet sich bei uns im Körper; vor allem von der Zunge bis in den Dickdarm. In diesem Artikel erfährst du, warum es so wichtig ist ein gut funktionierendes Agni zu haben und wie du dieses stärken kannst.

Im Ayurveda bezeichnet Agni das Feuer im Magen, die Verdauungskraft oder auch das Verdauungsfeuer genannt. Ähnlich wie bei einem Ofen oder Verbrennungsmotor, der nicht gut eingestellt ist, kann es schnell passieren, dass bei schwachen Agni infolgedessen auch unser System schwach wird. Dies ist die Mit-Ursache von vielen, wenn nicht sogar meisten Krankheiten.

Kraft der Umwandlung

Mangelndes Agni kann laut Ayurveda eine Ursache von Krankheit, Ansammlung von Ama, also Schlacken und Unreinheiten sein. Das kann auch zur Depression führen. Agni ist die Kraft der Umwandlung. Die Fähigkeit etwas zu verdauen, auch im übertragenen Sinn, ist Agni. Wenn Agni nicht richtig funktioniert, dann ist die Fähigkeit zur Aufnahme von Nährstoffen, von Lebensenergie gestört. Auch Erfahrungen können nicht mehr richtig verdaut werden.

Woran merkst du, dass dein Agni nicht richtig funktioniert? Wenn dein Agni nicht richtig funktioniert, hast du Verdauungsstörungen wie Blähungen, Verstopfungen, Unwohlsein. Auch Dauerdurchfall ist mit einem nicht funktionierenden Agni verbunden.

Tipps, um dein Agni zu stärken

  • Trinke warmes, mindestens zehn Minuten gekochtes Wasser, zusammen mit etwas Zitronensaft und, wenn du magst Honig, morgens auf nüchternen Magen.
  • Kaue vor jeder Mahlzeit ein Stückchen Ingwer.
  • Reduziere deine Mahlzeiten (ein paar Tage lang) auf 2-3 Mahlzeiten pro Tag und iss nichts zwischendurch.
  • Iss nicht zu viele verschiedene Nahrungsmittel innerhalb einer Mahlzeit.
  • Die Feueratmung Agnisara kann dir ebenfalls helfen, dein Agni zu unterstützen.

Hast du noch andere Ideen? Schreib uns gerne auch deine Erfahrungen.

Lerne mehr über dein Agni und Ayurveda

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2 Kommentare zu “So stärkst du dein Agni

  1. Manisha

    Om lieber Ofra, vielen Dank für deine Anmerkung. Ama heisst wörtlich „nicht gekocht“ und bedeutet, dass Teile der Nahrung nicht ausreichend verdaut wurden und nun als unverstoffwechselbarer Schlackenstoff den Organismus toxisch belastet. Immer dann, wenn unser Stoffwechsel zu schwach ist, um die Nahrung vollständig zu verdauen oder wenn wir nicht zu verwertende Nahrungsmittel essen, entsteht Ama. Deshalb schreiben wir hier Schlacken, anstatt Schlackenstoff. Welchen Begriff verwendest du stattdessen? Om Shanti, Manisha

  2. Ihr Lieben,
    bitte korrigiert mal diesen Quatsch (sorry) mit der Schlacke im Körper! Ich schätze mal, daß der Artikel schon etwas älter ist… aber der menschliche Körper hat zwar Giftstoffe und Abfallprodukte, die abtransportiert werden müssen… Schlacken gibt’s aber nicht, außer vielleicht bei Kohle. 😉
    Habe selbst meine Ausbildung bei Yoga Vidya gemacht und möchte nicht, daß irgendwer das ließt und blöde Rückschlüsse auf die Ausbildung zieht.
    Herzliche Grüße und OM Shanti!
    Ofra Moustakis

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