Bildungsurlaub bei Yoga Vidya – wie fünf Tage Dein Leben verändern können

Gopika Christin Friedla - Wie Bildungsurlaub ihr Leben veränderte

Für Christin Friedla hat ein Bildungsurlaub alles verändert. Inzwischen lebt sie seit fünf Jahren glücklich und zufrieden bei Yoga Vidya in Bad Meinberg. In einem Interview mit Janine aus unserer Beratungsstelle für Bildungsurlaubverrät sie uns, wie ihr altes Leben aussah und wie der Bildungsurlaub zu ihrem Sprungbrett in ein völlig neues Leben wurde.

Ein Interview von Janine aus unser Beratungsstelle für Bildungsurlaub

In den Yoga Vidya Häusern Westerwald und Bad Meinberg sind fast alle Yoga Vidya Aus- und Weiterbildungen für die Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen und Saarland als gesetzlicher Bildungsurlaub anerkannt. In neun weiteren Bundesländern besteht ebenfalls die Möglichkeit, Bildungsurlaub zu beantragen, jedoch nur für bestimmte Bildungsveranstaltungen.

Was ist Bildungsurlaub überhaupt?

Bevor wir Christin mit Fragen löchern, möchten wir allen, die noch nie vom Bildungsurlaub gehört haben, kurz schildern, was es damit auf sich hat. Bildungsurlaub, Bildungsfreistellung oder auch Bildungszeit bezeichnet die Freistellung von der Arbeit zum Zwecke beruflicher und politischer Weiterbildung bei Fortzahlung des Arbeitsentgelts.

Kurz gesagt handelt es sich um einen zusätzlichen Urlaubsanspruch für Arbeitnehmer, der für Bildungsveranstaltungen genutzt werden kann, sofern diese für Bildungsurlaub anerkannt sind. Weitere Informationen kannst Du gerne unserer Homepage entnehmen.

Interview: Wie fünf Tage Dein Leben verändern können

Gopika Christin Friedla - Wie Bildungsurlaub ihr Leben veränderte
Gopika bei Yoga Vidya

Liebe Christin, wie bist Du überhaupt auf Yoga Vidya aufmerksam geworden?

Es muss im Jahr 2015 gewesen sein, als ich zufällig vom Tag der offenen Tür bei Yoga Vidya in Bad Meinberg erfahren hatte. Zu dieser Zeit lebte ich nicht weit entfernt von Bad Meinberg und war seit 15 Jahren als Industriekauffrau in einem Kunststoffunternehmen tätig. Ich verdiente dort viel Geld und hatte sogar einen eigenen Firmenwagen. Trotz meines hohen Lebensstandards war da aber eine Stimme in mir, die mir zuflüsterte, dass das nicht alles für mein Leben gewesen sein kann.

Wie war Dein erster Eindruck vom Haus Yoga Vidya in Bad Meinberg?

Ich fuhr gemeinsam mit einem Freund zum Tag der offenen Tür und weiß noch genau, dass ich vom ersten Moment an total beeindruckt war von der Atmosphäre des Hauses. Ich hatte sofort gemerkt, dass das eine ganz andere Welt war und diese Welt hat mich fasziniert und neugierig gemacht.

Meinen ersten Satsang fand ich spannend und befremdlich zugleich. So viele Menschen, die gemeinsam in der Stille meditierten, hatte ich noch nie zuvor gesehen. Vor allem das Mantrasingen sowie die Figuren und Bilder der Gottheiten haben mich anfangs irritiert, weil ich das stark mit Religion verbunden hatte.

Wie hast Du dann vom Bildungsurlaub erfahren?

Ich glaube, dass ich mir beim Tag der offenen Tür den Seminarkatalog mitgenommen habe und darin das erste Mal vom Bildungsurlaub gelesen hatte. Sofort war mir klar, das ist die Gelegenheit, das Haus besser kennenzulernen und in diese neue, fremde Welt reinzuschnuppern.

Für welche Aus- oder Weiterbildung hast Du Dich damals entschieden und wie bist Du vorgegangen?

Weil ich zu dieser Zeit noch wenig Yogaerfahrungen hatte, entschied ich mich für die Entspannungskursleiter Ausbildung, weil diese sehr einsteigerfreundlich erschien.

Nachdem einige meiner Fragen von den freundlichen Mithelferin an der Rezeption beantwortet wurden, hatte ich mir die Bescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber vom Team Bildungsurlaub zusenden lassen. Damit bin ich dann zu meinem Chef gegangen und habe den Zusatzurlaub beantragt. Das funktionierte alles kinderleicht!

Wie waren die fünf Tage Bildungsurlaub für Dich? Was hat Dir besonders gefallen?

Wenn ich ehrlich bin, ging es mir ja weniger um die Ausbildung als um den Aufenthalt bei Yoga Vidya. Trotzdem konnte ich aus den fünf Tagen auch neues Wissen und wertvolle Impulse mitnehmen. Vor allen Dingen war ich noch nie so entspannt wie nach dieser Ausbildung.

Vor der Anreise wählte ich für den Bildungsurlaub bewusst die Zimmerkategorie Schlafsaal. Ich war durch meinen Beruf immer schicke Hotels gewohnt und wollte mal etwas ganz Neues ausprobieren. Als ich das Zimmer betrat, war ich positiv überrascht, weil ich mit einer Art Matratzenlager gerechnet hatte.

Stattdessen gab es mehrere Hochbetten und nette Dekorationsgegenstände. Ich habe dort auch sehr gut geschlafen. Besonders der Austausch mit den Frauen, mit denen ich mir das Zimmer teilte, gefiel mir sehr gut. Auch das frische Essen in Bioqualität hat mir sehr gut geschmeckt und das, obwohl ich damals noch gar keine Vegetarierin war.

Insgesamt war ich während meines Aufenthalts total fasziniert. Es öffnete sich mir in diesen fünf Tagen eine völlig neue und inspirierende Welt! In Gesprächen mit den Sevakas (Menschen, die bereits in der spirituellen Gemeinschaft lebten), erfuhr ich von deren Weltanschauung. Die Themen Yoga, Meditation und Telepathie öffneten ein neues Bewusstsein in mir. Ich wollte mehr davon!  

War Dir sofort klar, dass Du selbst auch Sevaka werden möchtest?

Nein. Nach den fünf Tagen hatte sich zwar etwas in mir verändert und ich wusste, dass ich erneut zu Yoga Vidya kommen wollte, aber die Option, mein bisheriges Leben hinter mir zu lassen und Sevaka zu werden, war noch nicht in greifbarer Nähe.

Nach meinem ersten Bildungsurlaub verging fast ein Jahr, in dem es mich immer wieder zu Wochenendaufenthalten bei Yoga Vidya hinzog. Dann entschied ich mich erneut für einen Zusatzurlaub. Dieses Mal wählte ich die erste Woche der 4-wöchigen Yogalehrer Ausbildung. Hierin sah ich die Möglichkeit, tiefer in die Yogatradition einzutauchen und die Abläufe im Haus besser kennenzulernen.

Wie war Dein zweiter Bildungsurlaub? Wurden Deine Erwartungen erfüllt?

Ja, definitiv! Tatsächlich war dieser Bildungsurlaub eine noch intensivere E