Corona: Lebe gesund – praktiziere Yoga – lehre Yoga – entlaste das Gesundheitssystem in Zeiten von Corona

In Zeiten steigender Coronazahlen und sich füllender Intensivstationen ist es besonders wichtig gesund zu leben: Halte nicht nur dich selbst gesund, sondern entlaste auch das Gesundheitssystem. Risikofaktoren, einen schweren Coronaverlauf zu haben sind inzwischen bekannt. An zweien kannst du nichts ändern: Alter und Geschlecht. Je älter, ums so gefährlicher ist eine Covid Erkrankung. Und Männer haben ein größeres Risiko.

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Aber: An anderen Faktoren kannst du etwas tun. Risikofaktoren für einen schwereren Verlauf sind ja Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes.
Folgende Faktoren helfen, bei Corona Ansteckung einen sanfteren Verlauf zu bekommen  und nicht die Krankenhäuser und Intensivstationen zur Überlastung zu bringen:

  • Sportlichkeit: Kraft, Flexibilität, Ausdauer
  • Gesunde Ernährung: Viel Gemüse, Salat, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte. Vermeide Fleisch, gesättigte Fette
  • Was auch ansonsten Immunsystem stärkt bzw. normalisiert: Entspannung, Gelassenheit, Sinn im Leben, erfüllende zwischenmenschliche Beziehungen; Wechselduschen
  • Zur Vorbeugung helfen auch Nasenduschen und Gurgeln mit Salzwasser (bzw. Kurkuma plus Salzwasser) und/oder Gurgellösung und oder Salbeitee, insbesondere nachdem man mit Menschen zusammen war.

So ist jetzt Yoga besonders wichtig: Du schützt dich – und entlastest das Gesundheitssystem.
Lehre Yoga: So hilfst du deinen Teilnehmenden, sich selbst zu schützen und das Gesundheitssystem zu entlasten.

Gestern habe ich einen Artikel gelesen, dass die Impfungen, die demnächst kommen sollen, nicht vor Infektion schützen würden. Sie würden nur die Schwere der Erkrankung bei Infizierten so reduzieren, wie sie bei fitten Menschen, die gesund leben, wäre. Eine Impfung würde also bestenfalls das Gleiche bewirken wie ein gesunder Lebensstil. Es wäre also sehr wichtig, gesund zu leben und andere dazu anzuhalten.

Daher: Praktiziere Yoga. Widerstehe der Versuchung, aus Frust Zucker und Frittiertes etc. zu essen. Gehe täglich an die frische Luft. Übe Meditation. Gehe freundlich um mit dir selbst und mit anderen.

Unterrichte Yoga soweit es momentan möglich ist: Online, im Einzelunterricht, draußen. Und, wieder ab Dezember, mache eine Yogalehrer Ausbildung. So kannst du lernen, anderen zu helfen und gesund zu leben. Das Corona Virus wird uns noch Jahre begleiten: Gesund zu leben ist wichtiger als jemals.

Und natürlich: Halte dich an die AHAL-Regeln, um dir keine Infektion zu holen oder anderen weiterzugeben – weder Corona noch Influenza noch andere Erkältung: (Physischer) Abstand, Hygieneregeln, Alltagsmaske, Lüften. Infiziere dich nicht selbst – und nicht andere. Und: Bleibe gesund.

5 Kommentare zu “Corona: Lebe gesund – praktiziere Yoga – lehre Yoga – entlaste das Gesundheitssystem in Zeiten von Corona

  1. Dass Impfung nicht immer Ansteckung verhindert, behauptet jede seriöse Quelle.
    Hier ein paar Links dazu:
    https://www.swr.de/wissen/ansteckend-trotz-corona-impfung-forschung-100.html
    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/langzeit-immunitaet-ist-moeglich-119889/seite/3/
    Die Podcasts von Drosten und Keculé erläutern sehr genau warum.

    Bis Anfang November wurde mehrheitlich davon ausgegangen, dass Impfungen nur die Schwere der Erkrankung, nicht aber die Infektion selbst, reduzieren würde.
    Heute (Anfang Januar 2021) lautet die mehrheitliche Meinung, insbesondere in den Podcasts von Drosten und Kekulé, dass die Mehrheit der Geimpften ab 14 Tagen nach Impfung immun gegen Ansteckung ist – allerdings nur eben die Mehrheit. Beide, Drosten und Kekulé, sagen allerdings, dass man das erst in ein paar Monaten sicher wissen würde.

    Insofern gibt das Video, das im Oktober gedreht und Anfang November hier im Blog veröffentlicht wurde, nicht mehr den aktuellen medizinischen Kenntnisstand wieder

    • Brigitte Friebertshäuser

      Vielen Dank für die Ergänzung.
      Die Herausforderung für alle ist, dass es keine 100% Sicherheit gibt, da wir viele Dinge bisher einfach noch nicht wissen. Wir können nur die Wahrscheinlichkeit von Ansteckung und Weiterverbreitung verringern: durch ein gesundes Leben und Yoga, aber auch durch eine Impfung, wenn sie zur Verfügung steht. Nicht nur um sich selbst zu schützen, sondern vor allem andere.

    • Danke, das ist ein ganz wunderbares Beispiel dafür, wie wichtig Demut (die sollte ja eigentlich auch im Yoga eine wichtige Rolle spielen?) und Respekt gegenüber anderen Fachdisziplinen bei der Beuteilung komplexer Zusammenhänge sind.
      Die Demut vor dem, was wir (noch) nicht sicher wissen, schlägt sich in der Kommunikation der Wissenschaftler, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlen, sehr schön nieder: auch wenn es natürlich verlockend gewesen wäre, Impfungen schon vor der Zulassung als 100%igen Schutz vor Ansteckung hochzuhypen, weisen Drosten und Kekule ganz deutlich auf die Grenzen des Möglichen und die Grenzen der eigenen Erkenntnis hin, indem sie klar sagen, dass voraussichtlich nicht jede Ansteckung verhindert werden kann.
      Der interessensgeleitete Yogi, der in der Lektüre wissenschaftlicher Artikel ungeübt ist, kann dagegen schon mal der Versuchung erliegen, diese klare Kennzeichnung der Hypothesen als solche und die eindeutige Benennung dessen, was noch nicht abschließend durch experimentelle Daten gesichert ist („momentan ist noch nicht gesichert, inwieweit Impfungen auch vor einer Ansteckung schützen“) zu misinterpretieren („…ich habe gelesen, dass Impfungen […] nicht vor Infektionen schützen…“) und zu seinen Gunsten umzudeuten („Yoga schützt mindestens genauso gut wie Impfen“).
      Die große Herausforderung an mich als Wissenschaftlerin ist es nun, dies einfach so stehen zu lassen und nicht zu werten („Yogi, bleib auf Deiner Matte“ oder so).
      Ich fürchte allerdings, es ist mir nicht gut gelungen…

  2. Brigitte Friebertshäuser

    Es ist schade, dass es auf die Frage nach der Quelle der Information keine Antwort gibt. Sie würde mich auch sehr interessieren,
    Ich halte es für unverantwortlich in der gegenwärtigen Situation unbewiesene Behauptungen gegen Impfungen zu verbreiten, obwohl das die einzige Methode ist, wie wir auf Dauer den Virus in den Griff bekommen werden. Das spricht nicht gegen einen gesunde Lebensführung gleichzeitig.

  3. „Gestern habe ich einen Artikel gelesen, dass die Impfungen, die demnächst kommen sollen, nicht vor Infektion schützen würden. Sie würden nur die Schwere der Erkrankung bei Infizierten so reduzieren, wie sie bei fitten Menschen, die gesund leben, wäre. Eine Impfung würde also bestenfalls das Gleiche bewirken wie ein gesunder Lebensstil. Es wäre also sehr wichtig, gesund zu leben und andere dazu anzuhalten.“

    Interessant wäre die Quelle dieses Artikels, und der Name des Verfassers

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