Yoga und Entspannung für Kinder – Teil 3

Leuchten die Kerzen, dann strahlen die Herzen. Wie groß ist heute DEINE Kerze, welche Farbe hat sie und wie warm spürst du die Kerzenflamme? „Ich warte noch solange, bis du mein Kerzenlicht (Fuß=Docht) auspustest“ …na, nichts leichter als das!

Habt ihr kleinen Kindern schon mal beim Yoga üben zugeschaut? Sie üben nicht, sie werten nicht, sie sind einfach Yoga. Authentisch in der Bewegung, mit allen Sinnen dabei, magisch verbunden mit tiefem, altem Wissen und doch brauchen Kinder Yoga wenn sie größer werden…
Komm wir geh´n ins Yoga Land, da ist es wirklich interessant. Hier lernst du was für dich zu tun und auch mal richtig auszuruhn. Mein Kuscheltier entspannt sich auch, ich lege es auf meinen Bauch, atme ein und atme aus und denke einen Wunsch mir aus. Er hat vier Pfoten und ein Fell, manchmal gibt es ein Gebell. Sag mir doch, was siehst du da? Na einen HUND – das ist doch klar!

Kinderyoga HundDas Wort HUND wurde von mir in der Kinderyogastunde noch nicht mal ausgesprochen. Und die Asana war nur im Ansatz erkennbar, da dehnen und strecken sich schon 10 Hunde vom Kopf bis zum Schwanz genüsslich. Vorder- und Hinterpfoten fest in den Boden gedrückt, den Kopf schnüffelnd auf der Erde oder zum lauten Gebell majestätisch gehoben. Das Hunde auch mal „Gassi“ müssen und wie wild herumtollen versteht sich beim Kinderyoga wie von selbst. 🙂 Schön ist es natürlich, an der frischen Luft zu sein und noch ein „Hundespiel“ zum Anfassen zu machen. Ihr könnt euch nichts darunter vorstellen? Nun, einen  Socken hinten in die Hose und dann geht´s auf Schwänzchenfang. 🙂

Yoga für Kinder wirkt zum einen auf der physischen Ebene und unterstützt eine gesunde Körperhaltung, fördert motorische Bewegungsabläufe und –koordination, kräftigt die Muskulatur, ebenso die Atemmuskulatur durch Tönen und Lachen und macht kreativ, neugierig, offen, konzentriert und selbstbewusst. Durch viele Wahrnehmungsübungen wird die Feinfühligkeit sich selbst und anderen Personen gegenüber geschult. Kontakt- und Interaktionsspiele und lustige Massagen ermöglichen ein soziales Miteinander und die Förderung der Empathiefähigkeit. Regeln und Grenzen schaffen Vertrauen, Stabilität und Sicherheit.

Und das alles erreicht man am einfachsten mit der (Wieder)-belebung der ureigenen Selbsterfahrungsmechanismen. Ausprobieren, Wiederholen, Erfahren, Spaß haben und Mut zur Fehlerfreundlichkeit. Wichtige Aspekte für eine erfolgreiche Yogapraxis und die Zukunft unserer Kinder! Darum ist ein Kinderyoga-Kurs so wichtig wie Schwimmen oder Rad fahren. Einmal gelernt, nie mehr verlernt.

Dieser Tag ist bald vorüber und am Abend mach ich lieber, Asanas die ruhiger sind, dann bin ich ein entspanntes Kind 🙂 Dieser Wunsch wird wahr gemacht und jetzt heißt es Gute Nacht!

In Teil 4 erfahrt ihr, wie so ein Kinderyoga Tag aussehen kann. Einen kleinen Vorgeschmack könnt ihr euch schon in der Kinderyoga Community anschauen, denn da gibt es viel Wissenswertes über Kinderyoga.

Bis dahin eine entspannte Zeit voller guter Gedanken wünscht eure Matangi!

Hier findest du ein vielfältiges Programm an Kinderyoga Aus- und Weiterbildungen und Angebote für die ganze Familie incl. Kinderbetreuung.

Kinderyoga süß schiefe Ebene

1 Kommentar zu “Yoga und Entspannung für Kinder – Teil 3

  1. Om liebe Matangi,
    es wird ja immer spannender, wie wunderbar der 3. Teil.
    Ich werde jetzt beim Hathayoga Unterricht das Gassi gehen mehr berücksichtigen. Hihi! Das tut bestimmt nicht nur jung, sondern auch älter gut, danach geht es mit viel Freude aus dem innern in die Tiefentspannung.
    Was mir besonders am Kinderyoga gefällt, ist, dass die Kinder in ihrer Zeit des Wachstums und Entfalltung ganz natürlich lernen ihrer inneren Wahrnehmung bewußt zu werden, dazu das frühe lernen der Weisheit des Yoga, die dann integriert ist im Familenleben.

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