Rezept: Vegane Zucchini-Currywurst

„Wat schönret gibt et nich als wie Currywurst“ schallte es in den 80ern aus den Radios. Wer erinnert sich? Hätte man damals geahnt, dass eine fleischfreie, ja sogar rein vegane Esskultur im neuen Jahrtausend das Land im Sturm erobern wird? Oder ist das etwa zu euphorisch formuliert?

Jedenfalls: Zunehmend mehr Menschen kochen, braten, grillen & essen vegan – ohne Abstriche was den Genuss angeht. Im yogischen Kontext ist Genuss (bhoga) manchmal verpönt, da uns das Dasein um des reinen Genusses willen nicht [dauerhaft] glücklich macht, so eine Erkenntnis.

Doch ist es ein begrüssenswerter Ansatz, das Wohl von Lebewesen dem Ziel des puren Genusses nicht unterzuordnen, sondern auf eine Ernährung zu achten, die die Interessen von fühlenden Tieren mit einbezieht. Stichtwort: Ahimsa. Zu diesem Thema findest du auch einen schönen Artikel von GauriSattvic Lifestyle – Warum Vegan kein Verzicht und kein Dogmatismus ist.

Rot-Grün Koalition

Wie es der Zufall wollte, gelangte nun die fesche Kreation der Zucchini-Currywurst auch in den Ashram nach Bad Meinberg. Diese gewagte Fusion aus Grünzeug + Fastfood-Konzept weiß durch Einfachheit und Geschmack zu überzeugen. Kurz gesagt: Sie ist schnell gemacht und schmeckt lecker! Zudem: Das Grün des Kürbisgewächses und das Rot der selbstgemachten, ketchupartigen Soße gehen – trotz farblichen Komplementärkontrastes – eine überaus harmonische Verbindung ein. 🙂

Wenn du magst, überzeuge dich selbt.

Hier das Rezept für (d)eine Zucchini-Currywurst:

Zutaten:

Zucchini-„Wurst“:

  • 2 – 3 kleinere Zucchini
  • Olivenöl
  • etwas Sojasoße

Für die Currysoße:

  • 200g Tomatenmark
  • 3 -5 EL Reissirup (oder eine andere Süße), je nach Vorliebe
  • 5 EL Sojasoße
  • 2 EL Paprikapulver
  • 3 EL Currypulver
  • ½ Zitrone
  • optional: Kräuter, wie z.B. etwas Petersilie

Zubereitung:

Soße: Für die Currysoße erhitze etwas Olivenöl in einem Topf, röste darin ca. 2 EL Tomatenmark und 1 EL Paprikapulver an. Dann lösche mit ca. 500 ml Wasser ab. Füge das restliche Tomatenmark und das Paprikapulver hinzu, auch den Reissirup, ca. 1 EL Zitronensaft, 2 EL Currypulver und wenn du magst noch frische Kräuter deiner Wahl. Dann lasse die Soße gut 5 – 10 Minuten köcheln und anschließend nochmal eine halbe Stunde ziehen.

Zucchini-Streifen: Wasche die Zucchini. Solltest du keine kleineren Zucchini bekommen haben, kannst du auch größere Zucchini verwenden und halbieren oder sogar vierteln (sowohl längs als auch quer in länglichen Streifen schneiden).

Erhitze das Olivenöl in einer Pfanne und brate die Zucchini-Streifen von allen Seiten gut an. Zwischendurch gib etwas Sojasoße (oder alternativ Salz) hinzu. Die Zucchini können dabei ruhig etwas anrösten. Das Aroma des Gemüse sollte aber zart durchschmecken und die Zucchini angenehm weich zu beißen sein.

Mash-up: Jetzt serviere die Zucchini-Streifen auf einem Teller, gebe reichlich Currysoße darüber, dann streue noch etwas Curry-Pulver oben auf die Soße und garniere ggf. mit etwas Petersilie. Dazu passt geröstetes Baguette.

Tipp: Du kannst die Zucchini auch mit Öl einstreichen und auf den Grill anrösten & garen. Oder in einer Auflaufform im Ofen.

Mahlzeit! 🙂

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2 Kommentare zu “Rezept: Vegane Zucchini-Currywurst

  1. Lieber Berndt,

    dann nennen wir es einach „Curry-Zucchini“…
    Problem gelöst. 😉

  2. Warum vegetarische Currwurst ?
    Wenn ich vegetarisch leben will, dann brauche ich keine „Currywurst“ !
    Das ist doch ein Widerspruch in sich !

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