Asanas der Yoga Vidya Grundreihe Highlights

Die 5 besten Herbstasanas

Veröffentlicht am 08.11.2019, 13:38 Uhr von

Draußen ist es kalt, windig und ungemütlich – und trotz Heizung und dicken Socken wird dir nicht richtig warm? Dann haben wir ein perfektes Mini-Yoga-Programm gegen Kälte für dich.

Voilà: die fünf besten Asanas und Atemübungen zum Aufwärmen.

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Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Trikonasana – das Dreieck

Veröffentlicht am 18.11.2015, 09:40 Uhr von

Ein Text von Angelika Jüngst:

Das Dreieck (Trikonasana) wirkt auf den ersten Blick nicht sehr spektakulär. Um den Körper in einer Linie zu halten, Hüften oder Oberkörper nicht zu verdrehen, bleibt der nach oben gestreckte und dann samt Oberkörper zur Gegenseite abgesenkte Arm oft relativ aufrecht. Es geht um die Dehnung der Körperflanke, der seitlichen Bauch- und Rückenmuskeln, der dadurch möglichen Wirkungen auf die Verdauungs- und Entgiftungsorgane. Die seitlichen Muskeln sind selten stark trainiert, und so merkt manch einer nach ein paar Atemzügen, dass es das Dreieck durchaus in sich hat.

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Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Pada Hastasana – die stehende Vorwärtsbeuge

Veröffentlicht am 16.10.2015, 15:15 Uhr von

Ein Text von Angelika Jüngst: 

Die Füße fest mit dem Boden verbunden, den Körper gerade und fest in der Berghaltung aufgerichtet, beugt sich der Oberkörper nach vorn, bis – im Idealfall – die Brust die Oberschenkel berührt und die Hände den Boden neben den Füßen erreichen. Dabei geschieht die Beugung, wie in Paschimottanasana, aus dem Hüftgelenk heraus und sollte sich für den unteren Rücken unbedingt schmerzfrei anfühlen. Anfangs, ungeübt oder wenn die Muskeln noch kalt sind (nach dem Pfau oder der Krähe eher unwahrscheinlich, im Sonnengruß aber häufig der Fall), kann es reichen, die Fingerspitzen zum Boden zu bringen oder die Knie zu beugen.  Weiterlesen …


Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Mayurasana – der Pfau

Veröffentlicht am 06.09.2015, 15:00 Uhr von

Ein Text von Angelika Jüngst:

Der Pfau (Mayurasana) ist sicher eine der eindrucksvollsten Stellungen der Yoga Vidya Grundreihe. Akrobatisch und kraftvoll fordert er Gleichgewichtssinn, stabile Gelenke, kräftige Armmuskeln und Flexibilität in den Handgelenken. Sollen die Hände doch beieinander bleiben und alle Finger Richtung Füße zeigen. Das gesamte Körpergewicht ruht im Solar Plexus Bereich, die Ellbogen konzentrieren, für die Dauer der Asana, den Blutfluss tief im Bauch.

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Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Ardha Matsyendrasana – der Drehsitz

Veröffentlicht am 27.08.2015, 08:05 Uhr von

Ein Text von Angelika Jüngst:

Der Drehsitz (Ardha Matsyendrasana), heißt es, sei eine der wichtigsten Asanas der gesamten Rishikeshreihe. Benannt nach Matsyendra, dem ersten großen Yogameister nach Shiva und Paravati, gilt er als eine der energetisch wirksamsten Übungen. Er sieht auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so anspruchsvoll aus, schreckt Anfänger nicht so sehr, wie die sprungbereite Heuschrecke oder der giftige Skorpion. Aber für die meisten ist der Drehsitz trotzdem eine Asana, die sich entwickelt und in die man sich hinein-ent-wickelt.

Die Ansagen des Yogalehrers und die Reaktionen der Teilnehmer sind manchmal etwas durcheinander, das links und rechts wird oft verwechselt, selten schauen in großen Gruppen tatsächlich alle in eine Richtung, immer hat mal einer „ein anderes rechts“ oder links als der Rest der Gruppe.

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Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Garbhasana – die Stellung des Kindes

Veröffentlicht am 13.08.2015, 08:24 Uhr von

Ein Text von Angelika Jüngst:

Als ausgleichende Gegenbewegung nach den rückwärtsbeugenden Stellungen entspannt sich in der Stellung des Kindes (Garbhasana) die Wirbelsäule in einer gekrümmten Haltung, so wie sie es im Mutterleib gewohnt war. Der Körper ganz klein gebogen, mit angezogenen Beinen und an den Körper angelegten Armen und Händen.

Schultern, Arme und Nacken können ganz loslassen, keine Spannung ist fühlbar, alle Muskeln sind locker und weich, das Gesicht der Erde zugewandt.

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Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Shalabhasana – die Heuschrecke

Veröffentlicht am 06.08.2015, 15:21 Uhr von

Ein Text von Angelika Jüngst:

Die Heuschrecke (Shalabhasana) ist sicher eine der unbeliebtesten Yoga-Stellungen für Anfänger, was daran erkennbar ist, dass Kursteilnehmer hier gern eine Toilettenpause einlegen. Auch im Kopfstand fließt das Blut zum Kopf, die Haltung ist jedoch königlich, würdevoll, wirkt elegant und spielerisch. In der Heuschrecke dagegen ruht der Kopf auf dem Kinn, eine ungewohnte, vielen auch unangenehme Haltung, die Arme sind wie gebunden, versteckt unter dem Körper, verschränkt, zu Fäusten geballt und in den Boden gepresst. Erst nach Muskelaufbau und oft längerem Experimentieren, was die beste Handhaltung und Technik betrifft, sind Hände und Arme in der Lage, den Unterkörper per Hebelwirkung zu unterstützen um die Beine weit zum Himmel heben zu können.

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Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Dhanurasana – der Bogen

Veröffentlicht am 19.07.2015, 14:00 Uhr von

Ein Text von Angelika Jüngst

Der Bogen (Dhanurasana) verbindet so vieles: Anmut und Kraft, Leichtigkeit und Anspannung, Stärke und Flexibilität, Anstrengung und Entspannung. Auf dem Bauch liegend fassen die Hände die Fußgelenke und durch die Anspannung der Beine, das Ziehen der Füße vom Boden weg zur Decke, wird der Bogen gespannt. Arme und Schultern dehnen und strecken sich, Bauchmuskeln und Oberschenkelmuskulatur ebenso, die ganze Vorderseite des Körpers scheint zu wachsen, sich auszudehnen, ihre Grenzen zu sprengen.

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Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Bhujangasana – die Kobra

Veröffentlicht am 10.07.2015, 08:30 Uhr von

Ein Text von Angelika Jüngst:

In der Kobra (Bhujangasana) liegt unsere untere Hälfte am Boden: flach, aber nicht angeschmiegt, denn sie ist angespannt bis ins Gesäß hinein. So können wir von unserer Basis her die Kraft entwickeln, unseren Oberkörper aufzurichten. Entweder nur ein kleines Stückchen, gehalten von den oberen Rückenmuskeln, oder ganz weit, fast senkrecht, den Rücken im rechten Winkel zu den Beinen, das Gewicht auch auf den Händen ruhend. Oder gar noch weiter hineingeschlängelt in der Königskobra, die Beine sind gebeugt, der Kopf fällt nach hinten, der Hinterkopf berührt die Fußsohlen.

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Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Purvotthasana – die schiefe Ebene

Veröffentlicht am 26.06.2015, 08:15 Uhr von

Ein Text von Angelika Jüngst:

Die schiefe Ebene folgt auf die Vorwärtsbeuge. Diese Gegenbewegung führt uns von einem Extrem ins andere: Nachdem wir in der Vorwärtsbeuge den Blick ganz nach innen gerichtet hatten, orientieren wir uns jetzt wieder nach außen, nach oben. In der schiefen Ebene sind wir ganz lang ausgestreckt, heben unsere Vorderseite nach oben, lassen den Kopf nach hinten sinken, ruhen auf Händen und Fersen, strecken uns, recken uns, fühlen unsere Kraft. Wir erheben uns nach oben, zeigen dem Außen, wer wir sind.

Die schiefe Ebene ist eine Stellung der Kraft, der Ausdauer, wir werden stabil und fest, geerdet über die Füße, aber doch getragen von unserem Willen, unseren angespannten Muskeln.

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Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Paschimothanasana – die Vorwärtsbeuge

Veröffentlicht am 17.06.2015, 08:40 Uhr von

So verbogen, gekrümmt und zusammengeklappt kann man entspannt sein? Das konnte ich mir gar nicht vorstellen als ich die Vorwärtsbeuge (Paschimothanasana) kennenglernte. Die Hände wollten zu den Zehen, der Bauch auf die Oberschenkel, die Stirn auf die Schienbeine, aber die Wirklichkeit sah anders aus. Die Dehnung in den hinteren Beinmuskeln fühlte sich unangenehm an, der Kopf wusste nicht, ob er hängen oder nach vor blicken soll, der Rücken wirkte steif, starr und unbeugsam. Und diese Stellung soll Geduld und Hingabe entwickeln? Vielleicht meistert sie nur, wer diese Eigenschaften schon hat? Hab ich sie denn und will ich sie denn überhaupt entwickeln? Es dauerte lange, Wochen, Monate, bis ich die Vorwärtsbeuge genießen konnte, bis Muskeln und Seele loslassen wollten, bis sich der Körper williger zeigte, anschmiegsamer. Nichts erwarten, nichts forcieren, sich sinken lassen, ziellos, wunschlos, ohne Ehrgeiz. Fühlen, wie die Muskeln nach und nach ihre Festigkeit aufgeben, wie der Geist ruhig wird, der Blick ganz tief nach innen geht.

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Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Shavasana – Die Stellung der Toten

Veröffentlicht am 21.05.2015, 12:05 Uhr von

Ein Text von Angelika Jüngst:
Die Anfangs- und Endstellung der Grundreihe nennt man Shavasana, seltener Mitrasana, zu deutsch Leichenstellung, Totenstellung oder auch gern Rückenentspannungslage. Dafür liegt man in Rückenlage möglichst flach auf dem Boden, wenn es der Rücken verlangt, durch eine Decke unter dem Kopf oder eine zusammengerollte Yogamatte oder zwei Yogakissen in den Kniekehlen unterstützt. Denn wenn sich die Lenden- oder Halswirbelsäule unangenehm bemerkbar machen, fällt Entspannung verständlicherweise schwer und gemeistert werden kann diese Stellung nur, wenn wir wirklich vollkommen loslassen können.

Es heißt, Shavasana sei die schwierigste Stellung der Grundreihe überhaupt. Diese Aussage sorgt oft für ungläubiges Staunen oder Gelächter. Aber tatsächlich fällt es vielen Menschen schwer, alle Muskeln loszulassen, von oben bis unten komplett zu entspannen – und trotzdem wach und aufmerksam zu bleiben.  Weiterlesen …


Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Halasana – der Pflug

Veröffentlicht am 13.05.2015, 14:55 Uhr von

Wenn wir aus dem Schulterstand in Halasana – den Pflug – gleiten, bringen wir unsere Füße wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Vorbei ist der Höhenflug, jetzt wird es ernst, jetzt folgt harte Arbeit, das Pflügen, den Acker bestellen, den Boden bereiten für unser Lebenswerk. Wir brauchen Flexibilität in dieser Asana, weniger Kraft oder Gleichgewicht. Es hilft, wenn unsere Beine sich strecken können, die Kniesehen und rückwärtige Beinmuskulatur weich ist, dehnbar ist. Aber auch unser Rückgrat muss sich daran gewöhnen, gedehnt und gebeugt zu werden, besonders im Bereich des Nackens.

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Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Sarvangasana – der Schulterstand

Veröffentlicht am 01.05.2015, 12:35 Uhr von

Ein Text von Angelika Jüngst:
Sarvangasana, der Schulterstand – die Stellung aller Teile. Manch einem fällt es schwer, gegen die Anziehungskraft der Erde, Beine und Hüften nach oben zu stemmen. Das eigene Gewicht zieht nach unten, vielleicht auch die Sicherheit, die das Gefühl des Bodens unter den Füßen vermittelt. Es kostet Überwindung nach oben zu kommen und Kraft, oben zu bleiben.

Was heißt das, Sarvangasana, die Stellung aller Teile? Der Kopf liegt ganz entspannt auf der Erde, wie in Shavasana, der Totenhaltung. Der Blick könnte sich nach oben richten oder aber nach innen. Doch dann übernehmen die Schultern die Aufgabe, den Körper zu tragen, die Basis zu bilden. Sie sind das Fundament, auf welchem Rumpf und Arme, Beine und Füße nach oben wachsen dürfen, Richtung Himmel.

Die Beine werden befreit von ihrer üblichen Stützfunktion, atmen auf. Wir spüren die Erleichterung, wenn das Blut anstrengungslos zum Herzen zurück fließen kann.

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Asanas der Yoga Vidya Grundreihe: Shirsasana, der Kopfstand

Veröffentlicht am 24.04.2015, 13:22 Uhr von

Shirsasana (auch: Shirshasana ), der Kopfstand, lehrt mich nicht nur das Gefühl des Meisterns. Oft ist es besonders das Scheitern woran ich arbeiten kann – und der Umgang mit meinen eigenen körperlichen Grenzen. Manch einer steht sofort im Kopfstand, aber die meisten müssen sich überwinden. Voller Bewunderung habe ich den andern zugeschaut, wie sie majestätisch in der Königshaltung stehen. Ich selber habe immer Hilfe gebraucht, mein Gleichgewicht noch nicht gefunden. Erst jetzt, nach vielen Monaten Muskelaufbau, bekomme ich langsam ein Gefühl dafür, wie es gehen könnte, habe aber immer noch Nackenschmerzen, wenn ich zu ehrgeizig bin. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Warum? Kopfstand ist Kopfsache. Wer sich traut auf dem Kopf zu stehen, steht auch zu sich selbst. Er erhebt sich über seine Grenzen, überwindet sie, indem er seine Angst überwindet. Diese Angst zu fallen, zu schwanken, nicht allein bestehen zu können.

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Yoga Vidya Anfängerkurs 10 Wochen

Veröffentlicht am 15.01.2015, 06:00 Uhr von

Playlist Yoga Vidya – 10 Wochen Anfängerkurs

Dies ist die erste Kursstunde des zehnwöchigen Yoga Vidya Anfängerkurses und damit der Beginn einer Reihe von über 30 Videos, mit denen du Yoga ganz systematisch lernen kannst. Es gibt insgesamt 10 Yoga Kursstunden, in welchen du die Yoga Übungen systematisch erklärt bekommst, und in denen auch ein theoretischer Teil enthalten ist. Dann gibt es zu jedem Kursstunden-Video ein langes und ein kurzes Yoga Praxis-Video, mit dem du das in der Kursstunde Gelernte üben kannst. Das lange Praxis-Video dauert etwa 60-90 Minuten, das kurze 10-30 Minuten. So kannst du jeden Tag entscheiden, ob