Vom Glück, ein Erdenwurm zu sein

Sind die Aufs und Abs des (spirituellen) Lebens dazu da, sich durch sie hindurchzukämpfen? Oder sollen wir unverkrampft annehmen lernen, was ist? Krishnadas machte uns heute im Satsang klar: Es geht um Letzteres!

Mit einer Geschichte aus dem Buch „Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen“ skizzierte er den spirituellen Weg als einen des Loslassens.

Üben sollte man das bevorzugt immer dann, wenn einen der Drang zum Planen oder Verstehenwollen ereilt. Denn Finsternis ist Teil des großen Ganzen. Und eine Spiritualität, die nur nach Vollkommenheit strebt, entpuppt sich schnell als Identifikationsfalle. Wer meint, er müsse immer wieder neue Praktiken ausprobieren, um spirituell schneller voranzukommen, drückt sich vielleicht einfach nur vorm Loslassenlernen. Denn nicht allein das Praktizieren, sondern die Erkenntnis, ein einfacher Erdenwurm zu sein, sorgt für größere Gelassenheit im Leben. Diese Übung ist zugegebenermaßen armselig, aber sehr effektiv!

Die schöne Originalgeschichte stammt aus Jack Kornfields Buch „Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen. Wie spirituelle Erfahrung das Leben verändert“. Das Buch gibt’s auch in der Yoga Vidya Boutique zu kaufen.

Autorin: Rahel

 

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