Wirkungen der Hatha Yoga Praxis – Energetisch

Die Praxis des Hatha Yoga wirkt auf deinen Energiekörper. Weiterhin öffnest du durch die Praxis Energiezentren, die sogenannten Chakren.

Die Öffnung der Chakren ist ein spirituelles Abenteuer, welches Deine Leben völlig verändern oder zumindest enorm bereichern kann. Du gewinnst durch die Ansammlung von Prana (Lebensenergie) an Ausstrahlung, erweiterst Deinen Horizont, machst spirituelle Erfahrungen, tauchst in die Tiefe der Möglichkeiten des Menschseins ein, transzendierst Deine Alltagsbewusstsein, öffnest Dich einer höheren Wirklichkeit und erfährst neue Kraft und Inspiration aus Deiner Praxis.

Die Yoga Vidya Grundreihe hat folgende energetische Wirkungen.

Kapalabhati (Schnellatmung)

Kapalabhati aktiviert das Sonnengeflecht. Die Energie steigt hoch zum Kopf und strahlt von dort aus. Kapalabhati heißt “scheinender Schädel” und bezieht sich auf das Gefühl der Energieausstrahlung aus dem Kopf. Man kann mittels Mula Bandha (Wurzelverschluß = Zusammenziehen der Beckenbodenmuskeln), Visualisierung und Konzentration das Prana in die Su-shumna (feinstoffliche Wirbelsäule) lenken und die Chakras aktivieren.

Wechselatmung (Anuloma Viloma, Nadi Sodhana)

Nadi Sodhana heißt “Reinigung der Nadis”. Alle 72000 Nadis werden geöffnet, so daß Prana, die Lebensenergie, besser fließen kann. Insbesondere Ida, Pingala und Sushumna werden geöffnet, Sonnen- und Mondenergie in Ida und Pingala harmonisiert. Durch die Öffnung der Sushumna kann das Prana in die höheren Chakras fließen. Durch Konzentration kann man das Prana hinschicken, wo man es haben möchte.

Sonnengruß (Surya Namaskar)

Besonders das Sonnengeflecht wird angeregt. Das Sonnengebet belebt und energetisiert.

In den 12 Bewegungen werdem alle Chakren angesprochen: (1) Anahata (2) Vishuddha (3) Swadhisthana (4) Ajna (5) Muladhara (6) Manipura (7) Vishuddha (8) Muladhara (9) Ajna (10) Swadhisthana (11) Vishuddha (12) Sahasrara

Kopfstand (Shirsasana)

Kopfstand hilft zur Sublimierung von Apana und damit der sexuellen Energie. Er aktiviert die Sonnen- und Mondenergien im Sonnengeflecht und in der Stirn.

Angesprochene Chakras: Ajna und Sahasrara Chakra

Schulterstand (Sarvangasana)

Schulterstand regeneriert das Prana. Er gilt wie der Kopfstand als Verjüngungsübung. Schulterstand kann auch nach einem anstrengenden Arbeitstag geübt werden, um zu neuer Energie zu kommen.

Pflug (Halasana)

Wirk harmonisiernd, ausgleichend.

Angesprochene Chakras: Vishuddha, Anahata.

Fisch (Matsyasana)

Stark aktivierend, öffnend.

Angesprochene Chakras: Anahata, Vishuddha.

Vorwärtsbeuge (Paschimothanasana)

Paschimotthanasana ist eine der energetisch wirksamsten Asanas, besonders, wenn sie lange gehalten wird. Sie gilt als eine der Stellungen, die beim fortgeschrittenen Yogi die Kundalini erweckt. Sie öffnet die feinstoffliche Wirbelsäule (Sushumna, auch Paschimottha Nadi genannt), aktiviert alle Chakras in der Wirbelsäule und harmonisiert das Sonnengeflecht.

Angesprochene Chakras: Besonders Muladhara, Swadhisthana, Manipura, Ajna.

Kobra (Bhujangasana)

Die Kobra aktiviert und energetisiert. Energie fließt sowohl vorne als auch in der Wirbelsäule hoch.

Angesprochene Chakras: Anahata, Vishnuddha, Ajna

Heuschrecke (Salabhasana)

Die Heuschrecke wirkt stark aktivierend. Sie öffnet die Chakras in der Sushumna.

Angesprochene Chakras: Besonders Vishuddha.

Bogen (Dhanurasana)

Aktiviert das Sonnengeflecht.

Angesprochene Chakras: Manipura, Anahata, Vi-shuddha, Ajna.

Drehsitz (Ardha Matsendrasana)

Eine der energetisch wichtigsten Übungen. Aktiviert das Sonnengeflecht, öffnet die Sushumna (feinstoffliche Wirbelsäule).

Angesprochene Chakras: Muladhara, Ajna, Sahasrara.

Pfau (Mayurasana)

Stark aktivierend und aufweckend. Sehr empfehlenswert am Morgen und immer dann, wenn Energie schnell und effektiv aktiviert werden soll.

Angesprochene Chakras: Manipura, Ajna.

Stehende Vorwärtsbeuge (Pada Hastasana)

Pada Hastasana wirkt belebend und energetisierend.

Angesprochene Chakras: Muladhara, Sahasrara.

Dreieck (Trikonasana)

Trikonasana harmonisiert.

Angesprochene Chakras: Alle Chakras in der Sushumna.

Tiefenentspannung (Shavasana, Yoga Nidra)

Tiefenentspannung hilft, die durch die Asanas angeregten Energien in den Nadis und Chakras zu harmonisieren und aufzuspeichern. Nach einer Yoga-Stunde sollte daher die Tiefenentspannung nie fehlen, sonst kann das erweckte Prana zu Unruhe und Nervosität umschlagen. Während der Tiefenentspannung kann die Aura sich ausdehnen, manchmal der Astralkörper den physischen Körper verlassen.

Diese Wirkungen kommen nur, wenn man Asanas, Pranayama, Meditation, richtige Ernährung und Entspannung praktiziert und nicht wenn man darüber liest.

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