Yogische Tipps zur Weihnachtszeit

Veröffentlicht am 17.12.2017, 06:03 Uhr von in Hatha Yoga, yoga-blog-news, Yogatherapie

pixabay_angel-569230_1280Weihnachten – das Fest der Besinnung und die Zeit für innere Einkehr – so ist es eigentlich gedacht. Aber für viele Menschen ist die Weihnachtszeit heutzutage oft mit Hektik, Einkäufen in überfüllten Einkaufszonen, Weihnachtsfeiern, Druck und Stress verbunden.

Dabei birgt die Weihnachtszeit ein besonderes Geschenk in sich: Die Tore des Himmels sind um Weihnachten besonders weit geöffnet, wodurch Kontakt zur geistigen Welt leichter wird und ein besonderer Segen erfahrbar sein kann. 

Im Folgenden haben wir für dich ein paar Tipps, wie du trotz vorweihnachtlicher Hektik immer wieder zurückfinden kannst zu deiner inneren Ruhe, und dich so für den göttlichen Segen dieser Zeit öffnen kannst.

(Wähle einfach das, was dir gut tut)

  1. Wechselatmung – beruhigt und harmonisiert. [» Anleitungs-Video für Wechselatmung]
  2. Bhramari auch ‚Bienensummen‘ genannt. Du schließt die Augen, atmest ein (mit Schnarchklang und auch ohne möglich) und summst beim Ausatmen einen beliebig hohen Ton. Spüre dabei, wo im und an deinem Körper du die Vibration deiner Stimme spürst. Die Vibration ist wie eine inwendige Massage; sie lockert und beruhigt. Übe dies so lange, wie du magst. [» Anleitungs-Video für Bhramari]
    Wenn du dir mehr Zeit dafür nehmen magst, dann kannst du auch eine längere Meditation aus der Übung machen, bei der du deine Chakren durch-summst. Fange dafür oben an der Krone an. Finde die Tonhöhe, die oben auf deinem Scheitel gut vibriert. Du kannst auch deine Fingerspitzen an der Schädeldecke platzieren, um zu fühlen, ob der Ton deinen Scheitel vibrieren lässt. Lass dir ruhig Zeit, um genau hineinzuspüren. Oft dauert es 2 – 3 Atemzüge, bis man die passende Frequenz gefunden hat. Dann gehe weiter und finde hintereinander in deiner Zeit den Ton, der in der Mitte deines Kopfes (Ajna Chakra) vibriert; anschließend den Ton für deine Kehle (Vishuddha Chakra), für das Herz (Anahata Chakra), den Bauchnabel (Manipura Chakra), die Kreuzbein-Gegend (Svadhishthana Chakra) und das Steißbein (Muladhara Chakra). Lasse dir jeweils mindestens 4 – 5 Atemzüge Zeit für jedes Chakra. In manchen Gegenden mag es noch länger dauern, bis man den passenden Ton in die jeweilige Region erfolgreich geschickt hat und dort die angenehme Vibration spüren kann. Das ist ganz normal und auch geübte Yogis nehmen sich dafür gerne ausreichend Zeit. Sei einfach ehrlich mit dir und folge deinem eigenen Tempo.
  1. Om-Atmung: Atme ein und töne ausatmend laut das Om. Spüre die Vibration im Körper und lausche deinem eigenen Klang. Auch das beruhigt ganz wunderbar.
  2. Asanas: Wer lieber Asanas übt, der kann mit Vorwärtsbeugen aller Art sein Nervenkostüm beruhigen. Besonders wirkungsvoll ist dabei die klassische Vorwärtsbeuge, bei der die Beine nach vorne lang ausgestreckt sind und der Oberkörper sich entspannt nach vorne beugt, so dass die Beinrückseiten gut gedehnt werden. Eine demütige Haltung, die hingebungsvoll besonders gut gelingt.
  3. Baum: Der Baum erdet und zentriert. [» Anleitungs-Video für den Baum]
  4. Drehsitz: Der Drehsitz zentriert ebenfalls und baut Stress ab.

Natürlich können die Asanas auch gut mit Atemübungen verbunden werden. Gerade der Baum und Drehsitz eignen sich gut für eine achtsame Kombination von Atmung und Asana. Fühl dich frei, zu experimentieren. Schau, was dir gut tut.

In diesem Sinne: Eine segensreiche Weihnachtszeit und ein frohes Fest!

(ein Artikel von cn)

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Ein Kommentar

Ein Yoga Blog Kommentar to “Yogische Tipps zur Weihnachtszeit”

  1. Sithaam 7. Dezember 2016 um 09:47 1

    Ein schöner Artikel mit tollen Anregungen.
    Vor allem die Brahmari-Übung hat es mir angetan. Die werde ich heute gleich ausprobieren. Hab schon gemerkt, dass beim Singen der Bija-Mantras bei mir in der Hauptsache Anahata schwingt und nun ist mir klar, das ist die Tonhöhe, die es ausmacht.
    Vielen Dank für diese Ideen und eine schöne Vorweihnachtszeit für alle hier!

    Viele Grüße,
    Sitha

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