Yogamatten aus Naturkautschuk

Naturkautschuk finden wir oft in Yogamatten

Naturkautschuk oder auch Naturgummi ist eines der beliebtesten Materialien für die Yogamatte. Kein Wunder! Sie hat viele Vorteile wie ihre Konkurrenten aus Plastik, ist aber besser für uns und die Umwelt. Hier findest du eine kleine Übersicht über die Vor- und Nachteile, sowie die Besonderheiten der Naturkautschukmatte.

Das Material Naturkautschuk wird von der Rinde des Kautschukbaumes gewonnen. Aus dem Saft in der Rinde, dem Latex, wird ein Gummi-ähnlicher Stoff durch den Vorgang der Vulkanisierung hergestellt. Der Baum wächst in Asien, weshalb dort der meiste Kautschuk herkommt. Das Material ist also so natürlich wie möglich. Trotzdem kommt es an die Eigenschaften unseres leider sehr praktischen Plastiks ran.

Vorteile

Naturkautschuk wächst nach, ist meistens frei von Schadstoffen und recyclebar. Es ist also sehr gut für die Umwelt. Die Bäume können über einen langen Zeitraum das Latex abgeben und vor allem in Mischwäldern werden sie nachhaltig angebaut. Für die Herstellung des Gummis aus Naturkautschuk wird kein Erdöl verwendet. Bei “Nicht Natur-“Kautschuk sieht das wieder anders aus. Deshalb ist es wichtig auf diesen Zusatz vor dem Namen zu achten.

Das Material ist sehr elastisch, reißfest und wasserabweisend. Das heißt du kannst die Matte guten Gewissens mit einem feuchten Tuch abwischen, um sie sauber zu halten. Auch wenn du viel schwitzt, musst du dir um das Material keine Sorgen machen. Die Naturgummimatte gehört zu den mittelschweren Materialien mit ca. 2.5 Kilo Eigengewicht. Das heißt, du kannst sie auch überall mit hinnehmen. Es gibt sehr viele Reisematten aus Naturkautschuk, die immer wieder zu den Bestsellern gehören.

Besonders zum Yoga eignet sich eine Kautschukmatte sehr gut. Diese Yogamatten sind sehr rutschfest obendrauf und untendrunter. Sie ist sogar die Königin unter den rutschfesten Matten und in verschiedenen Dicken erhältlich. Wer es also gemütlich aber trotzdem stabil hat beim Yoga, ist mit einer Naturkautschukmatte gut beraten.

Naturkautschukmatten sind eine umweltfreundliche Alternative

Nachteile

Wie bei den meisten Naturstoffen, kann es auch bei Naturkautschuk zu allergischen Reaktionen kommen. Wer empfindlich auf viele Dinge reagiert sollte wie immer auch hier Vorsicht walten lassen. Die Beschichtung die zu Anfang auf der Matte ist, sollte idealerweise auf möglichst viele Chemikalien verzichten. Das hat zur Folge, dass keine Antistatik-Stoffe drin sind und auch Staub schneller angezogen wird. Hausstauballergiker sollten die Matte also häufig waschen. Auch die großen Poren im Vergleich zu Plastik möchten etwas häufiger gereinigt werden als beispielsweise Matten aus PVC.

Nur weil Naturkautschuk nachhaltig angebaut werden kann, heißt es nicht, dass das auch der Fall ist. Oft werden die Bäume in Monokulturen angepflanzt, die viel Platz wegnehmen und deshalb mehr Pestizide benötigen. Auch Kinderarbeit und fehlende Sicherheit am Arbeitsplatz sind wie leider viel zu oft ein Problem. Deshalb ist es wichtig nur die zertifizierten Hersteller zu unterstützen. Durch die aufwendige Herstellung sind Matten aus diesem Material etwas teurer als ihre Konkurrenten aus Plastik.

Worauf zu achten ist

Am Anfang riechen Kautschukmatten relativ stark. Dieser Geruch verfliegt auch nach „nur“ einem Monat. Je häufiger du sie benutzt, desto schneller geht es natürlich. Auch ein Yogamatten-Spray kann den Prozess deutlich beschleunigen.

In diversen Test hat immer wieder die Yogamatte von Jade-Yoga sehr gute Bewertungen bekommen. Deshalb gibt es sie bei Yoga Vidya im (Online) Shop. Sie ist selbst für eine Naturkautschukmatte besonders rutschfest sowohl bei schwitzigen als auch trockenen Händen und dämpft angenehm stark.

Einen Überblick über die verschiedenen Materialien bekommst du hier.

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