Ayurveda – Ernährungstip

Frisches Obst zählt als überaus gesund, reich an Vitaminen und Lebensenergie. Um es optimal verdauen zu können, empfiehlt Ayurveda rohe Früchte mit zwei Stunden Abstand vor oder nach einer anderen Mahlzeit zu genießen. Es eignet sich wunderbar als Zwischenmahlzeit oder als kleines morgendliches Frühstück. Wird rohes Obst zusammen mit Getreide, Joghurt, Quark, rohen Gemüse oder Milch zusammen gegessen, stellen sich heftige Gärungs- und Fäulnisprozesse ein, die längerfristig zu Verdauungsbeschwerden und Verschlackung führen können. Das klassische Müsli mit Getreideflocken, Milch und rohen Obststückchen ist laut Ayurveda also eine ungünstige Nahrungsmittelkombination (Samyoga) ebenso wie Mango-Lassi oder Fruchtquark.

Eine besonders schmackhaftes Obstrezept, das auch als Beilage zum Brot oder Müsli passt (aber nicht zu Milchhaltigem), ist mit Öl und konstitutionsgerechten Gewürzen gegartes Obst. Durch eine kurze Garzeit von 1-2 Minuten werden die Zellwände zu einer leichteren Verwertung  aufgeschlossen, im Öl bleiben die wertvollen Vitamine weitgehend erhalten – auch separat ohne Beilage wunder bar als kleines anregendes Frühstückchen geeignet. Rohes Obst immer alleine essen.

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Äpfel

4 Kommentare zu “Ayurveda – Ernährungstip

  1. > Meine Frage bezog sich aber mehr auf die Einordnung im Sinne des Ayurvedas.

    Ganz einfach: unfermentierte Sojaprodukte sollten im Ayurveda überhaupt nicht verwendet werden. Also keine Soja Milch, kein Tofu, schon gar nicht Soja-basierte Fertigprodukte.

    Fermentiertes Soja (Miso, Natto etc) kann in geringen Mengen gegessen werden, aber auch eben nur in geringen Mengen.

    Siehe auch dei Diskussion bei Udo Pollmer: https://www.youtube.com/watch?v=E5Qe1DlWzI

  2. Hallo Rafaela!

    Danke für deine Antwort! Meine Frage bezog sich aber mehr auf die Einordnung im Sinne des Ayurvedas. In meinen Büchern kann ich nirgends finden, ob vegane Milchalternativen, wie z.B. das Soja-Joghurt, aus Stoffwechsel-Sicht zu den „Milch“produkten zählen, oder zu den Pflanzen, aus denen sie hergestellt werden.

    Om Shanti, Karuna

  3. Liebe Karuna,

    Sojajoghurt wird ähnlich wie Kuhmilchjoghurt durch Fermentierung hergestellt. Man versetzt Sojamilch mit Milchsäurebakterien, meist Lactobacillus bulgaricus und Streptococcus thermophilus, wodurch die Sojamilch gerinnt und ein stichfestes joghurtähnliches Produkt mit leicht säuerlichem Geschmack entsteht. Die Konsistenz ist etwas weicher als bei Kuhmilchjoghurt.
    Wie bei Joghurt ist auch eine Herstellung zu Hause möglich – durch Zugabe von Joghurtferment oder bereits fertigem Sojajoghurt zu körperwarm erwärmter Sojamilch in einem Joghurtgerät. Dadurch entsteht nach einigen Stunden Fermentation Sojajoghurt. Die Prozedur kann beliebig oft wiederholt werden.

    Weltweite Studien haben bestätigt, dass Soja verdauungsfördernd und blutfettsenkend wirken kann. Für Vegetarier und Veganer ist Soja eine hochwertiger Eiweißquelle. Sojajogurt hat lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe –- Isoflavone.

    Ich hoffe, das deine Frage hilfreich beantwortet ist, ansonsten melde dich wieder.

    Liebe Grüße
    Rafaela

  4. Verhält sich Soja-Joghurt wie Joghurt aus Milch oder wie Hülsenfrüchte?

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