Nur noch 4 Nahrungsmittelkategorien bei Yoga Vidya

Es wird im Yoga Vidya Yogalehrerhandbuch, im Yoga Vidya Kochbuch sowie in allen anderen Veröffentlichung von Yoga Vidya  die sattwige Nahrungskategorie Milch-und Milchprodukte gestrichen. Künftig empfiehlt Sukadev, dass man aus den 5 Haupt-Nahrungsmitteln täglich etwas zu sich nimmt:

  1. Gemüse/Salate
  2. Obst, vorzugsweise roh
  3. Vollkorngetreide, gekocht, gekeimt etc.
  4. Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Erbsen, Tofu etc., gekocht, gekeimt etc.

Es gibt 3 Hauptgründe, weshalb Sukadev empfiehlt, auf Milchprodukte zu verzichten:

  • Ahimsa: Milcherzeugung ist heutzutage zwingend mit Fleischerzeugung und damit mit dem Töten von Tieren verbunden
  • Ökologie: Die massenhafte Tierhaltung ist vom ökologischen Standpunkt aus nicht vertretbar. Ein großer Teil der Klimagase kommt aus der Tierhaltung. In Zeiten, in denen immer noch Millionen von Menschen hungern, und in denen der Strom aus Atomkraftwerken ersetzt werden soll durch Biostrom, ist es nicht vertretbar, 75% der gesamten Anbaufläche für Tiernahrung zu verwenden
  • Gesundheit: Viele empirische Studien in letzter Zeit haben ergaben, dass Menschen Kuhmilchprodukte schlecht vertragen, dass der Verzehr auch von Milchprodukten zu Herzkrankheiten wie Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, zu Krebs, Autoimmunkrankheiten wie Rheuma, Allergien, Asthma, Hashimoto etc. führen kann.

Von meiner Warte aus ein paar Ergänzungen:

Auch in Bio Milch steckt viel Leid drin.

Fleisch- und Milchindustrie arbeiten Hand in Hand miteinander zusammen. Vergessen sollten wir auch nicht die Lederindustrie.
Es kann sein, dass manche Menschen Schuhe tragen, von einer Kuh, der 6 mal ein Kind weggenommen worden ist, mit 7 Jahren getötete worden ist (Ich gehe lieber nicht in die Details) und 20 verschiedene Menschen ihr Fleisch gegessen haben.
Auch werden die gesundheitlichen Auswirkungen von Milch immer Bekannter. Allergien/Unverträglichkeiten Gegenüber anderen Nahrungsmittel stellen sich meist schon zügig ein, wenn man auf Milchprodukte verzichtet. Auch das Krebs- und Rheumarisiko wird bei einem Verzicht auf Milch erheblich minimiert. Siehe China Studie oder das neue Buch von Rüdiger Dahlke „Peace Food“. Auch das Yoga Vidya Kochbuch von Sukadev wird gerade in ein veganes Kochbuch umgeschrieben.

Hier dazu ein >>> Film >>>

Hier ist ein Link von unserer sattwigen Yogaernährungs Facebook Seite: https://www.facebook.com/vegetarisch.leben
Om Shanti für Mensch und Tier
Satyadevi

 

56 Kommentare zu “Nur noch 4 Nahrungsmittelkategorien bei Yoga Vidya

  1. Viele Menschen denken, wenn sie Bio Fleisch essen, fördern sie das Leid der Tiere nicht so sehr. Leider ist das ein großer Irrtum. Ich war ja vor einigen Wochen auf einem Bio Bauernhof mit Kühen und die Kühe sahen nicht glücklicher aus und die kleinen Kälbchen waren schon nach einem Tag in einem kleinen Minikäfig, wo sie sich nur umdrehen konnten. Traurig… om Shanti für die Tiere… Satyadevi

  2. http://www.bild.de/ratgeber/verbrauchertipps/bio-lebensmittel/sehen-so-glueckliche-huehner-aus-26014834.bild.html

    Bio-Betrug Schlimme Zustände auf Öko-Höfen enthüllt

    SEHEN SO GLÜCKLICHE HÜHNER AUS?

    Tierschützer haben sich in den Betrieb eingeschlichen und die schockierenden Fotos gemacht. Die ARD recherchierte monatelang, blickte für die gestern ausgestrahlte Sendung „Exclusiv: Wie billig kann Bio sein?“ hinter die Kulissen von Öko-Höfen. Das Ergebnis: Die Zustände auf Bio-Farmen unterscheiden sich kaum von herkömmlichen Betrieben.

    Grund für den Bio-Betrug: Viele Verbraucher wollen Fleisch, Eier und Milch von glücklichen Tieren kaufen.

    Dafür sind sie bereit, auch höhere Preise zu bezahlen – aber bei Weitem nicht genug, um Tiere artgerecht zu halten. 6,6 Milliarden Euro gaben die Deutschen im Jahr 2011 für Biolebensmittel aus. Tendenz: steigend. Bio boomt! Die ungeheure Nachfrage nach Bioprodukten hat dazu geführt, dass auch skrupellose Geschäftemacher den Biomarkt entdeckt haben.

    Wann ist bio wirklich noch bio? BILD beantwortet die wichtigsten Fragen.

    Was darf sich Bio Bio nennen? Die Begriffe „bio“ und „öko“ sind nach EU-Recht geschützt. Ausschließlich Produkte, die nach der EU-Öko-Verordnung hergestellt wurden, dürfen so gekennzeichnet sein. Was steht in dieser Öko-Verordnung?

    Laut Bundesministerium für Ernährung gelten u. a. folgende Vorschriften:

    ►keine Anwendung von Gentechnik

    ►kein Einsatz von Pflanzenschutz mit chemisch-synthetischen Mitteln

    ►keine Verwendung von chemisch-synthetischen Wachstumsregulatoren oder Hormonen

    ►Fütterung der Tiere mit ökologischem und möglichst selbst erzeugtem Futter.

    Wie wird geprüft, dass die Bio-Richtlinien eingehalten werden?

    Laut Verordnung müssen Biobetriebe mindestens einmal jährlich kontrolliert werden. Mit den Tests sind in Deutschland 24 private Kontrollstellen beauftragt.

    Werden Biotiere besser behandelt?

    Nicht automatisch. Experte Jürgen Foß, Diplomphysiker und Autor der Internetseite http://www.biowahrheit.de: „Viele glauben, dass ihr Biofleisch von einem idyllischen Bauernhof stammt. Doch dieses Bild stimmt leider nicht.“ Foß weiter:„Die allermeisten Biotiere durchleiden die gleichen Qualen wie Tiere aus der industriellen Massentierhaltung.“

    Wie werden Biotiere gehalten?

    ►Beispiel Eierproduktion: Laut EU-Verordnung darf in der Öko-Tierhaltung nur eine bestimmte Anzahl Tiere pro Quadratmeter gehalten werde (siehe rechts). Der Trick: In Riesenställen werden Drahttüren eingehängt, so kann die Anzahl der Tiere um ein Vielfaches überschritten werden.

    ►Beispiel Schweinehaltung: Die EG-Öko-Basisverordnung 834/2007 regelt, dass einem Bioschwein etwa doppelt so viel Platz zusteht wie einem konventionellen Schwein. Aber wird ein 100-kg-Mastschwein glücklicher, wenn seine Box 1,3 qm statt 0,65 qm groß ist?

    Sind Biofleisch und Biogemüse gesünder?

    Forscher der FH Münster testeten für die ARD Biogemüse und -fleisch auf Krankheitserreger. Ergebnis: 14 von 30 Gemüseproben, 50 Prozent des Hühnerfleischs und 20 Prozent des Schweinefleischs waren mit Darmbakterien belastet. Aber: Für konventionelle Lebensmittel wies der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland im Januar 2012 eine ähnlich hohe Belastung nach.

    Sind Bioprodukte überhaupt sinnvoll?

    Clemens G. Arvay, Diplom-Ingenieur und Autor des Buches „Der große Bio-Schmäh“: „Bioprodukte sind der einzige Weg, ökologisch vernünftig mit der Umwelt umzugehen. Wir müssen nur endlich unsere Nachfrage so ausrichten, dass die Bauern gute Produkte zu einem angemessenen Preis produzieren können.“ Beispiel: Eier aus artgerechter Haltung kosten rund 60 Cent, das Kilo Huhn fast 18 Euro – doppelt so teuer wie im Supermarkt.

  3. Hallo, Satyadevi,
    freut mich, das meine Idee bei dir Anklang findet. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, das viele Menschen sich wirklich dafür interessieren und fragen.
    Mann muss nur den Anstoss dazu geben.
    In meinem Yogastudio sammele ich Unterschriften gegen Massentierhaltung und ich biete auch immer vegane Süssigkeiten an..
    Und schon wird man mit Fragen bombadiert! Eine Schülerin von mir ist seit kurzem Vegetarierin, das werte ich als Erfolg!
    Ich sehe , das ich etwas bewirken kann. Ich werde weiter daran arbeiten!

  4. Premajyoti

    Danke für diesen weisen Film,
    schluchz, trief!!
    Zitat von der Oma
    —die Guten Dingen nehmen wir gerne an,
    und die Bösen?

    Alles darf sein!
    DANKE.

  5. Das ist eine sehr schöner Bericht

    http://www.vegan.eu/index.php/meldung-komplett/items/vegan-besser.html

    Sind Veganer die besseren Menschen? (Meinungsartikel)

    Veganer wollen sich Tieren und Menschen und der Natur gegenüber besser verhalten

    „Veganer halten sich für bessere Menschen“, „Niemand zwingt Veganer zum Fleischessen, aber Veganer wollen allen anderen ihren Lebensstil aufzwingen“, „Jeder soll essen können, was er mag“.
    Das sind häufige Reaktionen von Fleischessern in der Diskussionen mit Veganern. Reichlich finden wir solche Äußerungen auch in den Kommentaren von Fleischessern auf unserer Facebook-Seite.

    Aus unserer veganen Sichtweise möchten wir uns diesen Einwänden widmen, indem wir die Fragen diskutieren, ob (1) Veganer sich für bessere Menschen halten, ob sie (2) anderen ihren Lebensstil aufzwingen möchten und ob (3) jeder essen soll, was er mag?

    Halten sich Veganer für bessere Menschen?

    Veganer vertreten aus ethischen Gründen die Überzeugung, dass es ein Unrecht ist, Tieren für den menschlichen Konsum Leid zuzufügen. Die Sachlage, dass Tiere Schmerzen und Leid empfinden wird heute nicht mehr bestritten. Ebenso unstrittig ist die Sachlage, dass mit der Nutztierhaltung Leid verbunden ist. Unstrittig dürfte des weiteren sein, dass auch Tiere am Leben hängen, und deshalb mit aller Kraft versuchen, Bedingungen, die zum Verlust ihres Lebens führen, zu entgehen.

    Die vegane Position, dass es ein Unrecht ist, einem Tier Leid zuzufügen, nur weil man es konsumieren möchte, ist eine ethische Position. Ethische Positionen lassen sich nicht beweisen und nicht aus Ist-Zuständen ableiten. Nur weil etwas in einer bestimmten Art und Weise ist oder vielleicht immer so war, bedeutet dies nicht, dass es auch so sein soll.

    Eine ethische Forderung beschreibt ein „Soll“ und damit notwendigerweise ein „Besser“. Wenn wir denken, dass aus ethischen Gründen ein bestimmtes Verhalten gezeigt oder unterlassen werden sollte, bedeutet dies, dass wir davon ausgehen, dass es besser ist, dieses Verhalten zu zeigen oder zu unterlassen.

    Allein aus der Sachlage, dass sich Veganer aus ethischen Gründen für die vegane Lebensweise entscheiden, folgt, dass Veganer davon ausgehen, dass die vegane Lebensweise besser ist. Veganer gehen also in der Tat davon aus, dass ihre Lebensweise besser ist als die Lebensweise der fleischessenden Gesellschaft. In dem Ausmaß, in dem wir aus besserem Verhalten auf bessere Menschen schließen, sind Veganer insofern auch bessere Menschen.

    Im Diskurs beziehen sich Veganer aus gutem Grund nicht darauf, bessere Menschen zu sein. Denn es geht Veganern nicht um die Bewertung von Menschen, sondern um Veränderung von Verhalten zum Wohle der Tiere (und Menschen). Eine vegane Lebensweise soll nicht etabliert werden, damit sich Einzelne als bessere Menschen betrachten, sondern um das enorme menschenverursachte Leid zu mindern, wozu das Leid der direkt gequälten und getöteten Tiere und ebenso das Leid der Menschen gehört, die unter anderem auch durch den ressourcenverschwendenden Charakter der Fleischgesellschaft unter Umweltzerstörung oder Hunger leiden müssen.

    Veganer legen insofern keinen Wert darauf, sich als bessere Menschen darzustellen, sondern es geht ihnen darum, sich gegenüber den Tieren und ihren Mitmenschen durch die Vermeidung von Grausamkeit und Ressourcenverschwendung besser zu verhalten.

    Möchten Veganer anderen ihren Lebensstil aufzwingen?

    Veganer sind motiviert, das durch den Menschen den Tieren zugefügte Leid so weit als möglich abzuschaffen und dadurch gleichzeitig das insgesamt auf unserer Welt vorhandene Leid zu mindern. Rational ergibt sich die Begründung für den veganen Lebenswandel daraus, dass bei einer weltweit veganen Lebensweise jährlich mehreren Milliarden Tieren großes Leid erspart werden würden, wobei gleichzeitig die menschliche Nahrungsmittelsicherheit vergrößert und die CO2 Belastung gesenkt werden würden.

    Eine individuell vegane Lebensweise leistet aber nur einen verschwindend kleinen oder sogar gar keinen Beitrag zur Verminderung der menschlichen Grausamkeit gegenüber den Tieren. Grund ist, dass durch einen individuellen Veganer kein einziges Tier weniger gequält oder getötet wird, weil die fleischessende Gesellschaft einen Überschuss an Tieren produziert, deren Körper, Körperteile oder Körperflüssigkeiten nicht weiter verwertet, sondern vernichtet werden.

    Der leidmindernde Charakter der veganen Lebensweise ergibt sich nicht individuell, sondern ausschließlich kollektiv. Nur wenn ein große Zahl von Menschen vegan lebt, kann das Ausmaß der Grausamkeit reduziert werden. Nur wenn alle Menschen vegan leben, kann die menschliche Grausamkeit gegenüber den Tieren beendet werden.

    Das Ziel der Minderung und letztlich der Abschaffung des durch den für seinen Konsum verursachten Tierleides beinhaltet die Notwendigkeit, sich für die Ausbreitung der veganen Lebensweise einzusetzen. Veganer streben insofern an, dass nicht nur sie selbst, sondern auch andere und als Langzeitziel alle Menschen vegan leben. Veganer setzen sich ihre Überzeugung ein, weil nur durch eine Ausbreitung des Veganismus ihr Ziel einer weniger grausamen Welt erreichbar ist.

    Veganer befinden sich in der Fleischgesellschaft in komplett marginalisierter Position. Sie verfügen über keine Möglichkeiten, um ihren Mitmenschen den Fleischkonsum zu verbieten, sondern können nur überzeugen. Sie streben aber tatsächlich eine Gesellschaft an, in der Leidzufügung und Tötung von Tieren nicht mehr als legitim betrachtet wird.

    Soll jeder essen, was er mag?

    Nein. Aus veganer Sichtweise soll jeder Mensch essen, was er mag, solange er dies nicht auf Kosten anderer leidensfähiger Tiere oder Menschen tut. Über Geschmack lässt sich nicht streiten, aber Geschmack sollte nicht als Argument für Leidzufügung und Tötung herangezogen werden. Ethische Prinzipien sind wichtiger als rein ästhetische Empfindungen.

  6. Der neue wöchentliche und informative Newsletter der Albert-Schweizer-Stiftung ist da. Vielleicht mögt ihr ihn auch bestellen.

    Mit diesem Gratis-Newslettern bleiben du immer über aktuelle Tierschutz- und Tierrechtsthemen auf dem Laufenden.

    http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/newsletter

    http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/vorstellung-rudiger-dahlke

  7. Gute Idee Petra, irgendwann nehme ich mal Kontakt mit den Jivamuktis auf 🙂

  8. Premajyoti

    🙂
    Liebe

    Abendsonnenstrahlen zurück,

    am WE schaue ich mir diesen genüßlich an.

  9. Liebe Premajyoti, hihihi

    Hast du dir den Online-Film angeschaut?

    Sonnige Grüsse…

  10. Premajyoti

    was freuen sich unsere Kinderherzen..
    🙂
    https://www.youtube.com/watch?v=x_SPZ1Dg_l0&feature=related

  11. Satyadevi

    Ach ja, Frieden, Harmonie und viel Liebe zwischen allen Lebewesen…
    Was wollen wir mehr? Füllt euch umarmt ihr lieben Yogini Engel. Knuddel…………. 🙂
    Lese voller entzücken eure lieben Worte mit….

  12. Liebe Premajyoti,
    Liebe Waldfee,
    ich freue mich sehr über eure Worte.
    Ja, es ist schön so was zu hören, und es kann nur jemand sowas sagen wenn das Herz offen und rein ist.

    Ich habe was für euch, ein Sehenswertes Video aber sehr mitreißend für Menschen, die nah am Wasser gebaut sind…

    DANKE, es ist mir immer eine große Freude wenn ich helfen konnte…, und für euch.
    Die Einheit, ich bin du, du bist Gott sollte immer durchsichtiger werden.

    (((o:
    Om…

  13. Liebe Rafaela,

    ich kann Dir gar nicht genug danken für den Vortrag zur Kinderernährung!
    Kann mich Premajyoti nur anschließen: Du Engel-Yogini!
    Hast mich durch Deine großartige Yogastunde auf den Yoga-Pfad gelotst….und jetzt führst Du mich wieder weiter…(o:

    DANKE!

  14. Premajyoti

    Du bist einfach so lllliiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeebbbbbbbbb.
    DANKE
    unsere Engel-Yogini.
    Om Freudvoll.

  15. Liebe Premajyoti,

    ach ja, so ist es manchmal.
    Ich habe zur Zeit mein Büro auf dem Balkon, besonders schön wenn die Sonne scheint.
    Danke! Ja, es gibt wirklich tolle informative schöne Videos. Diese Computer-Zeitalter hat viele schöne Vorzüge…
    Das habe ich heute gelesen, und möchte dir weitergeben:
    „Möge jeder Tag so viele schöne Momente für Euch bereithalten,
    dass Euch am Abend ganz schwindelig ist vor Glück“

    Die liebsten Grüße
    Rafaela

  16. Premajyoti

    Liebe Rafaela,

    ein wenig Balkonien und Online-Fasting,
    ich freue mich sehr über deine Grüße und gerade u.a auch über deine goldigen Videos.
    Lass es Dir gutgehen und Dir auch eine sonnige Sommer-Woche.

    Ganz liebe Grüße
    Premayjoti

  17. Vegane Kinderernährung – Vortrag von Frauke Girus-Nowoczyn auf dem Veggie Street Day 2012

  18. Liebe Waldfee,
    das freud mich sehr!.Danke!!

    Hier noch was schönes.
    Die Liebe der Mutter…

    Geburt eines Elefanten

  19. Liebe Premajyoti,
    ich freue mich sehr von dir zu hören.
    Warst du im Urlaub?
    Ich wünsche dir eine wunderschöne Woche.

    Liebe Grüße
    Rafaela

  20. Liebe Rafaela,

    danke für die Rezepte und die guten Links!
    Ganz lieben Gruß (o;

  21. Premajyoti

    OM Ihr Lieben,

    DANKE an ALLE!

    Om Shanti

  22. Echt süß!


    *
    *
    Alternativen zu Tierprodukten – ein Interview

    http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/alternativen-zu-tierprodukten-ein-interview
    *
    *
    Professoren gegen die organisierte Verantwortungslosigkeit (Massentierhaltung)

    http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/professoren-gegen-massentierhaltung

  23. Ihr Lieben,

    mir hat jemand gesagt, dass YOGA für die Umstellung auf Vegan im Bewusstsein der Menschen am wichtigsten ist, da durch Yoga die Erkenntnis erhöht wird, so dass das Unbewusste und alte Gewohnheiten immer mehr wegfallen. Die Menschen werden ohne dass sie viel tun müssen, außer Yoga zu praktizieren, ihre Ernährung verändern wollen, und ganz natürlich zum sattwigen/reinen streben und verlangen.
    Wenn dann der Weg schon vorbereitet ist durch genügend gesunde natürliche vegane Ersatz-Lebensmittel, und Seminarhäuser und Organisationen,… dann kann die vegane Lebensweise zum Schutz der Tiere und Natur sich mehr und mehr behaupten…

    Liebe Satyadevi, liebe Waldfee, …

    ja! Ich finde das ist von dir ein kluger weitsichtiger Satz: „Vielleicht haben manche Menschen den Auftrag einen solchen Planeten hier auf Erden zu schaffen. Wer weiß…..“

    Ich habe mal nachgeschaut was wir bei Yoga Vidya an Milchprodukten anbieten. Zum einen die Milch, Butter und Käse, Frischkäse, Hüttenkäse. Butter lässt sich sehr gut ersetzen durch unsere feine natürliche Margarine. Milch könnte man ersetzen durch selbstgemachte Mandelmilch, die leicht in der Herstellung ist und auch nicht so zeitaufwendig. Beim Käse wird es schwieriger, aber ich habe ein paar gute Rezepte aus der
    Weganwelt gefunden.
    http://www.veganwelt.de/

    * Schweizer Käse

    Gut, an den Löchern muß man noch etwas arbeiten, aber der Geschmack ist schon ganz käsig geworden. Prima auf Brot und zum Überbacken!

    Zutaten:
    (immer vegane Versionen verwenden!)

    1 El Agar-Agar
    0.5 cup Cashewnüsse gehackt
    0.5 Tl Dillsamen gemahlen
    0.25 cup Hefeflocken
    0.5 Tl Knoblauchpulver
    0.25 Tl Salz
    2 Tl Senf
    2 El Tahin
    1.5 cup Wasser
    3 El Zitronensaft
    1 El Zwiebelpulver

    Zubereitung:

    Wasser mit Agar-Agar aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis sich alles aufgelöst hat.
    Alle Zutaten mit dem Wasser in einen Mixer geben und gut mixen.
    Die Masse in eine leicht geölte Form (Inhalt 3 Tassen) geben, mit Folie bedecken und im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen.

    Dieser Käse läßt sich gut in dünne Scheiben schneiden und hält sich ca. eine Woche im Kühlschrank.
    Ideal für Käsebrote.

    * Mozzarella

    Nicht ganz so geschmacklos wie Tiermilchmozzarella, läßt sich auch sehr gut in Scheiben schneiden und auf Pizza überbacken.

    Zutaten:
    (immer vegane Versionen verwenden!)

    0.25 cup Haferflocken fein
    0.5 cup Hefeflocken
    1 Pr Paprikapulver
    1 Pr Salz
    4 El Stärkemehl
    0.25 cup Tahin
    2 cup Wasser
    2 El Zitronensaft
    1 Tl Zwiebelpulver

    Zubereitung:

    Alle Zutaten im Mixer gut vermischen, in einen Topf geben und unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen.
    Die Masse in eine leicht geölte Form füllen und über Nacht kühl stellen.

    * Cream Cheese (Frischkäse)

    Bei diesem Käse kann man (fast) alles vergessen. Einfach und sehr schnell herzustellen, paß dieser Frischkäse zu jeder Gelegenheit!

    Zutaten:
    (immer vegane Versionen verwenden!)

    1 Tl Öl (optional)
    1 El Hefeflocken
    0.5 Tl Salz
    1 Tropfen Sojasauce
    1 Pck Tofu
    3 Tl Zitronensaft
    0.5 Tl Zwiebelpulver

    Zubereitung:

    Tofu abtropfen lassen und mit allen Zutaten im Mixer pürieren.
    Eventuell noch einen Spritzer Essig zugeben.

    Eignet sich hervorragend als Dip für eine Rohkostplatte

    * Brie

    An den echten Brie kommt dieses Rezept zwar noch nicht ran, es ist aber ein guter Schritt in die Richtung. Ich mag diesen Käse sehr gerne, da er universal einsetzbar ist.
    Durch die Mehlschicht bekommt der Käse diesen leichten weißen und schimmelartigen Belag, das läßt ihn fast wie das Original erscheinen.

    Zutaten:
    (immer vegane Versionen verwenden!)

    1 Tl Agar-Agar
    0.5 cup Cashewnüsse
    1 Msp Dillsamen gemahlen
    0.25 cup Hefeflocken
    0.25 Tl Knoblauchpulver
    1 Tl Salz
    0.5 cup Seiden-Tofu
    2 El Tahin (optional)
    1.5 cup Wasser
    2 El Weizenkleie
    2 El Zitronensaft
    1 Tl Zwiebelpulver

    Zubereitung:

    Agar-Agar im Wasser auflösen und zum Kochen bringen, unter ständigem Rühren 5 Minuten kochen lassen.
    Restliche Zutaten (statt Tahin eignet sich auch Mandelmus sehr gut) außer der Kleie/Mehl im Mixer sehr fein pürieren, vorsichtig mit Zitronensaft abschmecken.
    Wasser zur Nußmischung geben und nochmals fein mixen.
    Eine gefettete Form mit Kleie oder Mehl ausstreuen und die Käsemasse hinein füllen.
    Abgedeckt über Nacht kalt stellen und fest werden lassen.

    Dieser schnittfeste Käse eignet sich als Brotbelag, zum Überbacken und als Pizzabelag, er schmeckt auch sehr lecker zu Birnen und Weintrauben.

    * Cheesy

    Dieser Käse erinnert etwas an Schmelzkäse, man kann ihn mit verschiedenen Gewürzen sehr gut abwandeln.

    Zutaten:
    (immer vegane Versionen verwenden!)

    1 Pr Chilipulver
    0.5 cup Hefeflocken
    1 Pr Knoblauchpulver
    1 Pr Muskatnuß
    1 Pr Paprikapulver
    1 Tl Salz
    1 Tl Senf
    0.25 cup Stärkemehl
    0.25 cup Tahin
    1.75 cup Wasser
    3 Tl Zitronensaft
    1 Tl Zwiebelpulver

    Zubereitung:

    Alle Zutaten gut verrühren, erhitzen und 1 – 2 Minuten kochen lassen, bis eine dicke Masse entsteht.
    Masse in eine Schüssel geben und im Kühlschrank abkühlen lassen.

    * Parmesello

    Wer Parmesankäse so vermißt wie ich, wird diesen Parmesello zum Streuen lieben! Es ist gar nicht notwendig, teuren veganen Parmesan-Ersatz zu kaufen, wenn man ihn auch selbst sehr günstig und schnell herstellen kann.

    Zutaten:
    (immer vegane Versionen verwenden!)

    1 cup Hefeflocken
    0.5 cup Mandeln blanchiert
    0.5 Tl Salz

    Zubereitung:

    Alls Zutaten solange im Blitzhacker zerkleinern, bis die Mandeln sehr fein gemahlen sind (oder gleich blanchierte und gemahlene Mandeln kaufen).
    Mischung in einem verschließbaren Glas im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf über Nudeln, Gemüse oder Pizza streuen.

    Veganer Schmelz Käse:

    50 gr geschälte und gemahlene Mandeln, …
    200 ml Wasser
    1/2 Päckchen Agar-Agar
    1/2 Tl Salz
    wenig Zitronensaft
    Prise Zucker

    Alles zusammen unter ständigem Rühren aufkochen und 2 Minuten weiterkochen. Fakultativ mit Kräutern, Gewürzen, getr. Tomaten, Oliven oder … je nach Geschmack ergänzen und in passendem Gefäss abkühlen lassen. Ist schnell gemacht und schmeckt tatsächlich sehr gut; erinnert an Schmelzkäse.

    Om

  24. Liebe Satyadevi,
    die einzige Yogarichtung (die mir bekannt ist), die sich für Veganismus und Tierschutz einsetzt , ist noch Jivamukti Yoga. Nach meiner Meinung ist es kein Zufall, das die Begründer David Life und Shannon Gannon ihre erste Lehrerausbildung in einem Sivananda-Ashram absolviert haben.
    Für mich sind Yoga Vidya und Jivamukti die einzigen, die Yoga wirklich vorleben.
    Es wäre toll, wenn Jivamukti und Yoga-Vidya in Sachen Tierschutz und Veganismus zusammenarbeiten würden(Wunschgedanken).

  25. Katharina

    Hallo Satyadevi, ich habe das Buch von Rüdiger Dahlke gelesen. Was ich nicht gut finde, ist , dass er am Ende des Buches irgendwelche Nahrungsergänzungspulver erwähnt, die man über ihn erwerben. Es entsteht der Eindruck, dass man jeden Fall Nahrungsergänzung zu sich nehmen muss, damit man gesund bleibt. Ich esse seit Febr. d. J. vegan ohne Zusatzprodukte und habe vor kurzem eine Blutuntersuchung machen lassen. Meine Werte sind o.k. lb. Grüße Katharina

  26. Liebe Satyadevi,

    ich komme ganz sich mit zu diesem Planeten! (o;
    Da ich stillende Mama bin, geht mir die Milchindustrie nicht mehr aus dem Kopf.
    Wie oft stille ich mein Kind und freue mich so sehr, daß ich als Mensch und nicht als Kuh geboren bin, daß mir mein Kind nicht weggenommen wurde so kurz nach der Geburt, daß ich nicht Gebärmaschine bin und bei männlichen Nachfahren auch noch schlechter bewertet werde,daß ich nicht nur wegen meiner Milchleistung existieren darf….

    Ist mir ein Rätsel wie man als Frau nach solch einer STILLerfahrung jemals noch einmal guten Gewissens Milch bzw. Milchprodukte verzehren kann…

  27. Liebe Ricarda, du schreibst, dass es dich abhält zu Yoga Vidya zu kommen, weil wir noch nicht vegan sind. Ich setze mich bei Yoga Vidya sehr für den Veganismus ein. Doch es braucht seine Zeit, da wir eine Demokratie sind.
    Mich interessiert wo du lebst? Wo du einkaufst und wo du dich weiterbildest. Ich habe vorhin mit Sukadev im Internet gestöbert und kein größeres Seminarhaus gefunden, dass nur eine vegane Küche anbietet.
    Daher glauben wir, dass wir da schon recht fortschrittlich sind. Auf jeden Fall auf einem guten Weg in Richtung Ahimsa 🙂
    Wenn es nach mir ginge, würde ich auf einem veganen Planeten leben… Wo sich keine Tiere gegenseitig aufessen, wo wir den anderen Arten keine Babymilch wegnehmen und kein Tier in Gefangenschaft leben muss. Rafaela, das wäre bestimmt auch ein Planet für dich :-)? Kommst du mit ? Du auch liebe Waldfee ;-)? Wer noch???
    Vielleicht haben manche Menschen den Auftrag einen solchen Planeten hier auf Erden zu schaffen. Wer weiß…..
    Om Shanti Satyadevi

  28. Wirklich echt interessant das Video, Dankeschön!

  29. d-venabili

    Na, wenn mir „offiziell“ aberkannt wird als nach bestem Wissen und Gewissen lebender Milch-Vegetarier sattwig zu leben ist für mich bei Yoga-Vidya eine Grenze überschritten.
    Ich respektiere die Vehemenz mit der diese Position vertreten wird aber sehe, dass mein Weg mich zu anderen Orten führen wird.

    Hari Om Tat Sat

  30. @Corina: Vielen Dank für den Filmtip!
    Ich hab mal im Netz gestöbert und man kann ihn sich noch online anschauen- echt interessant gemacht:
    https://www.youtube.com/watch?v=oa9mD7RBFzI

  31. Für alle, die ein wenig Unterstützung brauchen:
    http://www.30dayveganchallenge.com/

    Außerdem gibt es auch so ein Programm auf Deutsch:
    http://veganstart.de/

  32. Lieber Sukadev,
    ich danke Dir sehr herzlich für Deine Antwort. Ich finde Deine Entscheidung mutig und sehr weise. In unserer industrialisierten Gesellschaft ist ein Verzicht auf tierische Produkte, die einzige logische moralische Konsequenz.
    Ich finde es lobenswert, dass Yoga Vidya nicht dogmatisch die ursprünglichen Ernährungsregeln verfolgt, sondern sie an die hiesigen Bedingungen anpasst.

    Ich selber bin durch Yoga überzeugte Vegetarierin geworden und habe schon mehrere Versuche unternommen mich vegan zu ernähren. Leider habe ich mich jedesmal nach ein paar Monaten so schwach gefühlt, dass ich dann wieder angefangen habe Joghurt zu essen.
    Ich habe gemerkt je tiefer ich in meine Yogapraxis eingetaucht bin, um so tiefer wurde die Abneigung gegen tierische Produkte in Deutschland. Ich gebe nicht auf und eure Entscheidung inspiriert mich weiterzumachen.

    Zu der ganzen Laktosegeschichte möchte ich folgendes erzählen: Ich selber bin hier in Deutschland „laktose-inolerant“ und war dann doch ziemlich erstaunt, als ich während meines einjährigen Indienaufenthaltes keine Probleme hatte Milchprodukte zu konsumieren. Sobald ich allerdings wieder in Deutschland war, fingen meine Beschwerden beim Milchkonsum erneut an. Dies veranlasste mich dazu gründlich darüber nachzudenken mit dem Ergebnis, dass ich nicht denke, dass es auf einmal die Laktose ist, die sämtliche Menschen hier in unangenehme Zustände treibt. Vielmehr glaube ich es sind die Stresshormone der Kühe(oder ihnen eventuelle verabreichte Medikamente), die unmittelbar auf die Milch übertragen werden und die wir mit konsumieren. Fakt ist die Milch, die hier angeboten wird ist denke ich weit von dem entfernt, was eigentlich die ursprüngliche Milch war. Und überhaupt ist es nicht bezeichnend, dass auf einmal gefühlt jeder 2. eine „vermeintliche“ Lakotsieintoleranz bekommt? Was auch immer diese Intoleranz verursacht, das Nichtvertragen soll uns etwas sagen und zwar: „Hört auf Sachen zu konsumieren, die ihr nicht vertragt!“. Stattdessen können wir beobachten, wie der Großteil der Bevölkerung taub bleibt und sich ein ganzer neuer Markt für Laktoseintolerante Produkte geöffnet hat.
    Bei der Ignoranz bleibt also die Frage, welche nächste Volksunverträglichkeit auf uns zu kommt?
    Hoffentlich können wir bis dahin besser zuhören.

    Om SHANTI
    Maria

  33. Auch ich stelle meine Ernährung langsam auf Vegan um. Und ich muss sagen, es läuft besser, als ich dachte. Ich vermisse nichts und ich fühle mich wohl. Ausserdem denke ich , das es auch meine Yoga-Praxis beeinflusst. Ich wollte sonst immer sehr anstrengungsmässig üben, seit ein paar Tagen zieht es mich wieder zur sanfteren Praxis (ich denke mal, das da ein Zusammenhang besteht)
    Als ich im Juli in Bad Meinberg gewesen bin, hatte ich den Eindruck, das der Anteil veganer Speisen zugenommen hat oder täusche ich mich, weil ich stärker darauf geachtet habe?
    Om shanti
    Petra

  34. Liebe Maria,
    die Küche bleibt erst einmal weiter vegetarisch. Wir bieten aber immer mehr vegan an.
    Bei der letzten Abstimmung in Bad Meinberg wollten die meisten Sevakas/Sevaka weiterhin Milchprodukte auf dem Buffet haben. Da es immer mehr vegane Sevaka gibt, besteht jedenfalls die Hoffnung, dass wir irgendwann keine Milchprodukte verwenden und das Tierleid somit nicht mehr unterstützen. Immer mehr kommen dahinter, dass es yogisch einfach nicht mehr vertretbar ist. „AHIMSA ist das oberste Gesetz im Yoga.“ Diesen Satz vertritt Kali Ray . Amerikas berühmteste Yogalehrerin, die auch seit einigen Jahren vegan lebt…

  35. Ich finde diese Entscheidung toll!
    Ich erinnere mich, vor gar einem Jahr einen Vortrag von Sukadev im Westerwald beigewohnt zu haben, da ging es um sattwige Ernährung und auch um das Thema Milch/ Produkte. Das Thema wurde nur kurz angesprochen und eine Teilnehmerin rief “ keine Milch ohne Blut!“ es wurde nicht wirklich auf diese Aussage eingegangen, und es war wie ich die Situation einschätze bestimmt auch nicht möglich vom zeitlichen Management her dieses Thema zu diesem Zeitpunkt zu vertiefen oder gar zu diskutieren.
    Doch von da an lies mich diese Aussage nicht mehr los und ich erkannte die Wahrheit darin. Ja, „keine Milch ohne Blut“ und deshalb ist es auch in Betracht all der oben aufgeführten Gründen ein absolut gute Entscheidung.
    Ich selbst ernähre mich Vegetarisch und nehme kaum Milchprodukte zu mir, doch von nun an mache ich mich auf den Weg der Veganerin.
    Danke für diese Inspiration.
    Für das Leben.
    NAMASTE

    Sigrun

    Durch was könnte man das Ghee ersetzen???

  36. @ Ricarda

    Das haben unsere Hebammen im Geburtsvorbereitungskurs mehrfach betont. Vegetarisch nach klassischer Yoga-Ernährunglehre ist nach aktuellem Wissensstand wohl super – aber bei veganer Ernährung in der Schwangerschaft sagt die Studienlage, dass Laktose-Intoleranz bei Babys dann deutlich häufiger auftritt. Wegen den exakten Quellen müsste ich fragen.

    LG aus Hamburg
    Max

  37. @ Max – magst du mir bitte sagen woher du diese Information beziehst?

    Es wird empfohlen -auch für Omnivore – Säuglinge NICHT mit Milchprodukten zu ernähren, außer es handelt sich dabei um speziell aufbereitete Säuglingsnahrung (Ersatzprodukte, wenn Mutter nicht stillen wollen/können). Menschen reagieren auf die Laktose der tierischen Milch u.U. schlecht. Dabei handelt sich also um die Milch einer anderen Mutter (Kuh) und sogar einer anderen Spezies.

    Lieber Max,
    ich habe während der Schwangerschaft auch keine Milchprodukte konsumiert (der bloße Anblick von Käse hat bei mir schon zu Erbrechen geführt) und habe meine Kinder beide gestillt. Aus eigener Erfahrung kann ich deine Aussage daher dementieren und dich beruhigen, dass eine ausgewogene, vegane Ernährung der Mutter sich durchweg positiv auf das Baby auswirkt.

    ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

  38. Richtiger Schritt – bedenkt aber bei allem, was für Veganertum spricht, dass z.B. Schwangere zumindest in geringem Umfang Milchprodukte essen sollten, da sonst die Chancen nicht schlecht stehen, dass Baby die Muttermilch später schlecht verträgt.

  39. Ich verfolge die Informationen und Angebote rum um Yoga Vidya schon seit ca. 2 Jahren. Bisher hat mich die vegetarische Kost immer davon abgehalten Kurse bei euch zu belegen/ Angebote zu nutzen, da sich ein friedlicher Lebensstil für mich nicht mit omnivorer oder vegetarischer Kost vereinen lässt. Ich lebe vegan und auch meine Kinder wachsen vegan auf. In Europa, den USA und weiteren Ländern ist es natürlich sehr, sehr einfach sich ausgewogen, lecker und vegan zu ernähren. Sobald man ein mal „umgestellt“ hat, gibt es nichts einfacheres (und gesünderes) als vegan zu kochen. Es sind lediglich falsche Informationen, Gewohnheit, Tradition und Faulheit, die Menschen immer noch dazu bewegen durch Qual erzeugte Nahrungsmittel zu konsumieren und dabei vergessen, was sie sich selbst, anderen, Tieren und der Umwelt damit antun. Euer Schritt nun vegane Ernährung zu empfehlen, empfinde ich als einen großen Schritt nach vorn.

    Zu Ines möchte ich sagen – Liebe Ines, es bedarf bis zu ca. 16kg Getreide um 1kg Fleisch zu produzieren (hinzu kommen etliche Liter Wasser für den Anbau der Pflanzen und den Betrieb der die Tiere hält, Wasser und Boden werden auf lange Zeit unbrauchbar gemacht). Berechne selbst wie viele Menschen von 1kg Fleisch satt werden und wie viele Menschen mit 16kg Getreide ernährt werden können. Die gilt insbesondere für Menschen in den „3. Welt Ländern“ – diese Menschen hungern, weil die Länder dort oft große Mengen Getreide als Tierfutter für Masttiere exportieren und das eigene Volk verhungert.

    Ich sehe immer wieder, dass vegane Ernährung empfohlen wird, aber häufig wichtige Infos fehlen. Zum Beispiel wissen leider nur wenige „Veggies“, dass die Eisenaufnahme durch zeitgleiche Calciumaufname oder auch schwarzen Tee verringert wird, während Vitamin C die Eisenaufnahme begünstigt. Gerade bei pflanzenbasierter Ernährung sollten diese kleinen Details unbedingt Kursteilnehmern, Interessierten usw. mitgeteilt werden.

    Veganismus ist bedeutet Umweltsschutz, Tierschutz, Schutz der eigenen Gesundheit und unserer Umwelt. Veganismus bedeutet Leben!

    ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

  40. Schade, meine Farge wurde noch nicht beantwortet, lieber Sukadev. Was bedeutet das für die Küche in Bad Meinberg und den anderen Ashrams? Vielen Dank und viele Grüße. Maria

  41. Adishakti

    Wie geht man denn jetzt mit der Überlieferung um, dass Krishna (der Hüter der Kühe) so leidenschaftlich (welch Wortspiel!) gerne Butter gegessen hat?!

  42. Finde Rafaelas Vorschlag grandios!!! Eine ganz tolle Idee!

  43. JA!

    Auch um das „Dharma“ Recht und Ordnung im Gleichgewicht zu halten das Mutternatur mit seinen Bewohnern schützt.

  44. OM

    Krishna ist der Beschützer der Kühe und Yogis laut den alten Schriften haben die Aufgabe auch die Tiere/Lebewesen zu beschützen.

  45. Ich freue mich auch sehr über diesen sehr mutigen Schritt. Dieser Schritt hat in der heuten Zeit der Transformation eine weitreichende Bedeutung, es wird ein weiteres Samenkorn gesät für ein neues Denken das erfüllt ist mit Freude und Liebe.

    In diesem Sinne, wäre ich aber dafür wieder einen fünften Punkt aufzunehmen. Das wären die Wiesen-Wildkräuter, was eigentlich die natürliche Nahrung der Kühe… ist. Die Milch ist daraus das vorverdaute Lebensmittel „Milch“. Aus Gründen von Ahimsa, Ökologie und Gesundheit sind Milch-und Milchprodukte wie wir jetzt wissen nicht mehr sattwig/rein, daher wäre es schön wenn die Wiesen-Wildkräuter in ihrem hohen gesundheitlichen Wert als natürliche Lebensmittel dazugehören würden.

    Es gibt soviel super leckere grüne Smoothies, z.B mit Mandelmilch gemixt. Sehr gesund und haben alle Vitamine und Mineralstoffe was der Körper braucht wie die Milch, sogar oft mehr. Wäre schön wenn dieses Wissen über diese gesunde Lebensmittel sich mehr ausbreiten würde, z.B. durch das aufnehemen als 5. Nahrungsmittelkategorien bei Yoga Vidya.

    http://greensmoothiesblog.com/downloads/grune_Smoothies.pdf

    http://www.gartendatenbank.de/kategorie/essbare_wildkr%E4uter

  46. Lieber Sukadev!
    Das finde ich SEHR, SEHR MUTIG von Dir/Euch!
    Yoga Vidya unterscheidet sich von anderen Yogaströmungen häufig schon sehr durch die strikte vegetarische Ernährungsweise-dadurch ist es nicht so „mainstream“.(Möchte an dieser Stelle auf das Yoga-Kochbuch von Anna Trökes hinweisen-denn dort gibt es Fleisch-,Fisch- und Geflügelgerichte…..:-/)
    Und mit empfohlener veganer Ernährung- Hut ab!!!
    Hoffe, daß das die Yoga-Vidya-„Fangemeinde“ vergrößert und nicht abschreckt!

    Alles, alles Liebe!

  47. Großartig! 🙂
    Ich hatte schon überlegt, wie ich die Prüfungsfrage am besten beantworten würde, ohne meiner Überzeugung zu widersprechen.
    bzgl. Übergang: Es sind ja nicht alle Menschen auf einmal zu überzeugen, vegan zu leben.
    Insofern hätten die Bauern zunächst mal immer noch genügend zu tun.
    Andererseits finde ich die Diskussion um die Arbeitsplätze sowieso abstrus – ich sage nur Rüstungsproduktion. Leider flachen die Empfindungen der Menschen bei derartigen Tätigkeiten immer mehr ab.
    Sie sollten besser mehr Yoga machen und meditieren, um auf bessere Gedanken zu kommen und einzusehen, was sie sich und anderen mir ihrer „Arbeit“ antun …

  48. @Emma: Bei den nächsten Prüfungen zur YLA werden beide Antworten als korrekt gelten…

  49. @Ines: Du schreibst, jeder Mensch muss selbst sehen… Es wäre schön, wenn das jedes Lebewesen für sich entscheiden könnte. Jedoch heißt die Entscheidung, Fleisch/Milch zu essen, dass andere denkenden und fühlenden Lebewesen getötet werden, die eben leider nicht selbständig entscheiden können, was sie essen können. Und gerade die Menschen in den weniger reichen Ländern werden unter der Klimakatastrophe am meisten zu leiden haben. Zu deinen Fragen: (1) was passiert mit den Tieren? Es wäre eine Frage des Übergangs. Es wäre korrekt, ihnen ein gutes „Rentnerleben“ zu ermöglichen. (2) Bzgl. Ganzer Erwerbszweig würde wegfallen: Es ist schon öfter passiert, dass die Landwirtschaft sich geändert hat. Die Landwirte werden sich umstellen können. Die Massentierhaltung heute ist auch nicht das, was Tierhaltung vor 40 Jahren hieß. (3) Bzgl. Afrika: Die Afrikaner leiden ja am meisten darunter, dass ein großer Teil der Nahrungsmittel an Tiere verfüttert wird. Und wie gesagt: es wäre schön, wenn auch die Tiere etwas bewusster leben könnten.
    Grundsätzlich finde ich: Jeder soll nach seiner Facon selig werden – solange er damit nicht andere verletzt oder gar tötet.
    Es ist richtig, der Mensch ist vermutlich einige Jahrtausende bzw. einige 10.000 Jahre Allesfresser gewesen. Richtig ist auch, dass es in der Mehrheit der Kulturen auch Kannibalismus gegeben hat. Glücklicherweise gibt es heute kaum noch Kannibalismus. Richtig ist auch, dass Homo Sapiens seit Jahrtausenden immer Krieg gegen andere Artgenossen geführt hat. Glücklicherweise gibt es in immer mehr Regionen der Welt keinen Krieg mehr. Richtig ist auch, dass es Jahrtausende lang fast überall üblich war, Menschen anderer Kulturkreise/Religionen/Hautfarben/Schichten als minderwertig zu bezeichnen. Glücklicherweise gibt es heute die Menschenrechtsdeklarationen, die von allen Staaten unterzeichnet wurden.
    Kulturen können sich weiter entwickeln. Und Leben ist heilig. Denkende und fühlende Lebewesen sollten von Menschen geachtet werden. Ihnen sollte sogar eine „Lebewesenwürde“ mit „Lebewesenrechte“ zugesprochen bzw. respektiert werden.

  50. Ich finde es einerseits gut sich vegan zu ernähren,doch ich denke,es kann nur ein Teil der Menschen dieser Erde so leben.1. was soll geschehen mit den massenhaft Tieren?(den Hühnern,den Kühen,den Schweinen….)2. ein ganzer Erwerbszweig würde wegfallen,Bauern,Molkereiberufe…viele Menschen hätten keine Existenz mehr 3.in vielen Ländern dieser Welt ist Fleisch die Nahrungsgrundlage,sie würden sonst verhungern(ich habe das in Afrika erlebt,dort kann man sich solche Gedanken nicht leisten,viele sind einfach nur froh,wenn sie einmal am Tag etwas zu essen bekommen auch wenn das Fleisch ist.Wir leben hier im Wohlstand und dieser macht uns krank.Ich denke,alles in Maßen zu verwenden und bewußt zu leben ist wichtig.Der Mensch wurde grundlegend als Allesfresser erschaffen.
    Jeder muß für sich sehen,was gut für ihn ist und was und wie er es verantworten kann.

  51. Anonymous

    super!!! es ist wichtig, einen gedanken auch zuende zu denken und konsequenzen zu ziehen! ich hoffe, auch das angebot der yoga vidya küche zieht nach!!!

  52. SUPER !!!

  53. wird das auch schon in der prüfung 01/2013 berücksichtigt oder erst später?

  54. Gibt es dann in Bad Meinberg bald auch nur noch vegane Kost?
    Viele Grüße
    Maria

  55. Ich habe meine Ernährung auch auf Vegan umgestellt. Neulich kam im Dritten ein Film „die Milchlüge“. Sehr interessant! Ganz furchtbar, was den Tieren angetan wird. Auch Bio-Kühe leben nicht wirklich besser und um Milch zu „erzeugen“ müssen sie Kälber kriegen. Von der Umwelt und den ganzen anderen Dingen mal abgesehen.

  56. SUPER Sache 🙂 Das freut mich sehr!

    http://www.yogan-om.de/yoga/yogische-ern%C3%A4hrung/

    Ich habe da mal ein paar Sachen ausgetauscht und umgeschrieben. Am Ende der Seite befindet sich eine Tabelle zum Download, die man sich aufhängen kann -> Mit den 4 Kategorien 🙂

    OM shanti für die Tiere <3

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