Yoga Wiki über die 7 hermetischen Naturgesetze

1. Prinzip der Mentalität

„Das All ist Geist (englisch:Mind) , das Universum ist geistig.“

Mit diesem Prinzip wird erklärt, dass alle Materie und Energie reiner Geist (englisch:Spirit) ist, welcher undefinierbar und in sich selbst unerkennbar ist, der aber gedacht und betrachtet werden kann, als unendliches, lebendes, universelles „Mind“. Es erklärt die wahre Natur von „Materie“, „Energie“ und „Macht“ und wie es dem Mind unterworfen ist. Das Verstehen, von diesem diese Prinzip, ermöglicht die Gesetze vom Universum, zu seinem Fortschritt und Nutzen intelligent zu verwenden, statt es nur zufällig zu nutzen.

2. Prinzip der Entsprechung/Analogie

„Wie oben, so unten; wie unten, so oben.“

Dieses Prinzip erklärt, dass die Erscheinungen und Gesetze, auf den verschiedenen materiellen, spirituellen und mentalen Ebenen, vom Leben, immer eine Übereinstimmung haben. Das Verstehen davon, gibt uns die Möglichkeit, viele Paradoxe und Naturgeheimnisse zu lösen, die vielleicht weit außerhalb von unserem Erkennungsvermögen liegen und für uns sonst unerkennbar geblieben wären.

3. Prinzip der Schwingung

Nichts ruht; alles bewegt sich; alles schwingt.

Das nichts still steht und dauerhaft in Bewegung ist, das ist ein Fakt, welchen die moderne Wissenschaft bestätigt. Das Prinzip erklärt, das sich die verschiedenen Manifestationen, von Materie, Energie, Mind und Geist, darin unterscheiden, das sie auf unterschiedlichen Schwingungsebenen beruhen. An einem Ende sind die Schwingungen so langsam, dass sie wie stillstehend erscheinen und auf der anderen Seite schwingt der Spirit so schnell, dass er ebenfalls wie stillstehend erscheint; wie ein sich sehr schnell drehendes Rad. Wer dieses Prinzip erfasst, kann seine eigenen und die Schwingungen anderer beherrschen.

4. Das Prinzip der Polarität

Alles ist zweifach, alles ist polar; alles hat seine zwei Gegensätze; Gleich und Ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden; Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten; alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebraucht wenden.

Dieses Prinzip erklärt, dass alles was zwei Pole hat, in Wirklichkeit, zwei Extreme, von derselben Sache sind. Das heißt, dass alle Gegensätze  dasselbe sind und sich nur im Grad unterscheiden. Zum Beispiel sind Hitze und Kälte beides Temperatur, also dasselbe, was sich nur im Grad unterscheidet. Dies gilt auch für Licht und Dunkelheit, groß und klein, hart und weich, Liebe und Hass, Mögen und Nichtmögen, schwarz und weiß, positiv und negativ usw. So sind auch gut und Böse nur zwei Pole einer Sache; und in der Hermetik lernt man die Kunst, Böses in Gutes zu verwandeln. Diese Kunst, der Polarisation, ist ein Teil der mentalen Alchemie. Wer das Prinzip versteht, kann seine persönliche Polarität und die der Anderen ändern.

5. Prinzip des Rhytmus

„Alles fließt; aus und ein; alles hat seine Gezeiten; alles hebt sich und fällt, der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus.“

Dieses Prinzip erklärt, dass sich in allem eine pendelartige Bewegung, den Gezeiten gleiche, Ebbe und Flut manifestiert, ein vor und zurück, Hoch und Tief, zwischen beiden Polen, die laut dem Prinzip der Polarität existieren. Es gibt immer eine Aktion und eine Reaktion, ein Aufsteigen und Absteigen; Leben und Sterben; überall und auf allen Ebenen im Universum, der Materie, den Planeten, Menschen, Tieren, Energie, Geist und dem Mind. Die Verwendung von dem Prinzip der Polarität und diesem Prinzip, des Rhytmus, die Methoden der Neutralisation und des Entgegenwirkens dessen stellen einen Hauptteil der hermetischen mentalen Alchemie dar. Die Meister suchen sich einen Punkt aus, auf welchem sie ruhen möchten und neutralisieren, dann die rhythmische Pendelschwingung. So erreichen sie ein Gleichgewicht und eine mentale Festigkeit, die für die Mehrheit, die gleich einem Pendel vor und zurück geschwungen werden, kaum glaublich ist.

6. Prinzip von Ursache und Wirkung

Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Name für ein unerkanntes Gesetz, es gibt viele Pläne von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz.

Dieses Prinzip erklärt, dass es keine Zufälle gibt, alles gesetzmäßig geschieht und die höheren Pläne die niederen beherrschen. Die Hermetiker lernen Methoden, wie sie sich über den gewöhnlichen Plan, von Ursache und Wirkung, erheben und aus Wirkungen zu wirkenden Ursachen werden. So werden sie zu Spielern, statt nur Spielfiguren zu sein und verwenden die Prinzipien, statt ihr Werkzeug zu sein. Die Massen gehorchen den Wünschen und dem Willen anderer, ihrer Umgebung usw., während die Hermetiker ihre Stimmungen, Eigenschaften und Kräfte beherrschen, genauso wie ihre Umgebung. Sie sind zwar weiterhin den höheren Plänen unterworfen, aber lernen den eigenen Plan zu beherrschen.

7. Prinzip des Geschlechtes

Geschlecht ist in allem; alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich; Geschlecht offenbart sich auf allen Plänen

Das Prinzip erklärt, dass sich in allen Dingen und Personen ein Geschlecht offensichtlich offenbart, aber sowohl das weibliche, als auch das männliche Prinzip immer in beiden aktiv sind, sowohl auf dem physischen, als auch dem mentalen und spirituellen Plan. Das heißt in allem, jedem Mann, ist auch was weibliches und in jeder Frau, etwas männliches. Und keine Schöpfung ist ohne dieses Prinzip möglich; weder spirituell, mental, noch physisch. Dieses Prinzip wirkt immer in Richtung Schöpfung und Neubildung und enthält die Lösung, für viele Rätsel des Lebens. (bdm)

 

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