Yoga Wiki über eine Metapher für das Leben nach dem Tod

Zwei Zwillinge unterhalten sich im Bauch ihrer Mutter.

„Denkst du es gibt ein Leben nach der Geburt?“ Fragte einer seinen Bruder.

„Ja, ganz sicher gibt es ein Leben nach der Geburt. In dieser Welt hier wachsen wir nur für die Welt, die nach diesem Leben kommt.“ Antwortete der andere Zwilling.

„Daran glaube ich nicht, das ist totaler Quatsch.“ Sagte der Erste. „Nach der Geburt gibt es ganz sicher kein anderes Leben, das ist unmöglich. Und wie sollte das denn aussehen?“

„Ich weiß es nicht, aber wahrscheinlich wird es ganz anders sein als hier. Vielleicht werden wir uns dort mehr bewegen können oder mit dem Mund essen?“

„So ein Unsinn! Wir haben doch eine Nabelschnur die uns ernährt und wie willst du dich mehr bewegen können, dafür ist die Nabelschnur zu kurz.“

„Irgendwie wir das ganz bestimmt gehen. Es wird einfach alles etwas anders sein, als hier.“

„Du bist verrückt. Noch nie ist jemand wiedergekommen von „nach der Geburt“. Nach der Geburt ist alles vorbei. Dann ist das Leben vorbei.

„Vielleicht weiß keiner, wie das Leben nach der Geburt genau aussieht, aber ich bin mir sicher, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie sich gut um uns kümmern wird.“

„Haha, welche Mutter? Glaubst du etwa an eine Mutter? Wo soll sie denn bitte sein? Kann man sie sehen oder anfassen? Es gibt keine Mutter.“

„Unsere Mutter ist überall. Wir bestehen aus ihr. Und alles um uns herum ist sie. Wir leben in ihr. Ohne sie könnten wir nicht existieren.“

„Was für ein Unsinn! Wir existieren nur aus Zufall und nach der Geburt ist unser Leben vorbei. Ich habe noch nie diese Mutter bemerkt, also existiert sie auch nicht.“

„Jeder kann sie sehen. Sie ist überall. Und jeder kann sie hören. Wenn wir still genug werden und genau auf unsere Umwelt hören, dann können wir sie manchmal zu uns sprechen und singen höre und wenn wir aufmerksam genug sind, können wir fühlen, wie sie unsere Welt streichelt…“

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