Bratkartoffeln: ayurvedisch, yogisch und vegan

Bratkartoffeln. Schmorkartoffeln. Röstkartoffeln. Ganz gleich, welchen Namen ihr dafür hattet: Wohl nahezu jeder wird wohl in heimelige Kindheitserinnerungen versetzt, wenn er an den Klassiker der deutschen Küche denkt. Doch häufig haben deutsche Gerichte auch eine gewisse Schwere und vegan sind sie ohnehin in den seltensten Fällen. Daher möchten wir dir heute ein etwas apartes Rezept für Bratkartoffeln vorstellen, welches nicht nur ohne tierische Produkte auskommt, sondern obendrein sowohl ayurvedischen als – durch den Verzicht auf Zwiebeln oder Knoblauch – auch yogischen Ansprüchen genügt. Wer auf letzteres keinen Wert legt, ist natürlich völlig frei, Lauchgewächse nach eigenem Gutdünken zu ergänzen; jedoch sei noch verraten, dass der im Rezept verwendete Asant – auch bekannt als Asa foetida oder etwas unschöner: Teufelsdreck – den Geschmack dieser Pflanzengattung ziemlich gut imitiert und dabei das Gericht, im Gegensatz zu jener, nicht schwerer, sondern verdaulicher macht. Und dazu noch sorgt Asant – im Gegensatz zu Zwiebeln und Knoblauch – dafür, dass deine fleißig aufgebaute Energie durch deine Yogapraxis hoch bleibt und nicht mit einem Happen wieder beseitigt wird.

  • 500 g festkochende Bio-Kartoffeln
  • Bio-Kokosöl zum Braten
  • ½ Bund Bio-Majoran
  • 2 TL Bio-Curryblätter
  • 1 TL Bio-Cumin, ganz (Kreuzkümmel)
  • 1 TL schwarze Bio-Senfsaat
  • 1 TL Bio-Ingwer, gerieben
  • ½ TL schwarzer Bio-Pfeffer, gemahlen
  • 1 Msp. Bio-Asant (Asa foetida)
  • ½ TL Bio-Kurkuma, gemahlen
  • ¼ TL Bio-Muskat, gemahlen
  • Steinsalz
  • evt. Bio-Zitronensaft oder -zesten

Die Kartoffeln kochen, abschrecken, pellen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Kokosöl in eine Pfanne geben und, sobald auf mittlerer Temperatur, die Kartoffelscheiben in die Pfanne geben und diese langsam von beiden Seiten bräunen – evt in mehreren Gängen. Derweil die angestoßenen Curryblätter, Cumin, Senfsaat und den geriebenen Ingwer in einer zweiten Pfanne in Kokosöl sanft anrösten, kurz die gemahlenen Gewürze zugeben und für wenige Sekunden weiter rösten und dann die Pfanne vom Herd nehmen. Den Majoran haken und gemeinsam mit der Gewürzmischung über die gebratenen Kartoffeln geben, gleichmäßig vermengen und salzen. Um das ganze noch etwas frischer zu machen, kann man ein paar Spritzer Zitronensaft oder einige Zesten darüber geben.

2 Kommentare zu “Bratkartoffeln: ayurvedisch, yogisch und vegan

  1. Susanna Wetterau

    Danke für die gute Idee

  2. Um die leckeren Gewürze an die gebratenen Kartoffeln zu kriegen – denn die haften ja durch das Kokosöl an der Pfanne – besser die Kartoffeln in die Gewürzpfanne geben und dort tüchtig umrühren.
    Guten Appetit!

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