Stille Gedichte

AUM

Ich würde Dir alle Schätze der Welt zu Füßen legen, aber das ist es nicht was Du begehrst, ich würde dir das Universum zu Füßen legen, aber das ist es nicht was du begehrst, das, was Du begehrst, und das wonach Du zehrst, ist nicht in dieser Welt zu finden, noch kann ich es begreifen und ergreifen, weder benennen noch erkennen, ein Verlangen das uns allen innewohnt, uns einverleibt und uns vorwärtstreibt, doch in einem bin ich sicher und ohne Zweifel, aus den tiefsten Tiefen meines Selbst, begehre ich, dass Du über alle Maßen das erhältst, was Dich über alle Zeiten nährt, was dich zum überfließen bringt, und der Funke überspringt, was dein Herz sättigt und deinen Geist den Frieden bringt; und vielleicht kommt dies Verlangen selbst, das Deine und das meine, von dort von wo die Quelle selbst, weil es jenes was Sie ausgesendet, so sehr liebt und Sie selbst so denn vollendet:

So rufe Mich, die Ich nicht zu nennen bin, beim unaussprechlichen Namen, so tauche ein , in Mich, die ich nicht zu fassen bin, in Meiner unerschöpflichen Fülle, kehre ein, von wo Du immer schon, den ersten Laut hinaus gesendet, weil Du nicht anders konntest als das zu sein was Du von jeher warst : der reinste Quell` unermesslicher Freud`, am übergießen und am überfließen, am beschenken und Dich verrenken, hinein in jeden Winkel jener Welt , die Du Dir selbst geschenket, und Dir so liebgeworden als ein eigen Kind.

Schweige-Retreats im Westerwald

 

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