Raja Yoga Highlights

Der Geist des Aspiranten

Veröffentlicht am 07.04.2021, 06:00 Uhr von
Beitragsbild und Link zum Blogartikel "Der Geist der Aspiranten"

Der Geist des Aspiranten beschreibt die innere Haltung der spirituell Suchenden. Die Menschen kommen auf unterschiedlichsten Wegen auf den spirituellen Pfad. Für den Einen ist es eine plötzliche Erkenntnis, die durch Gnade in sein Leben kommt, für die Andere ist es der Verlust eines geliebten Menschen. Sie alle haben verschiedene Hintergründe und Erwartungen an die spirituelle Praxis. Sie lernen sich Selbst in dieser Situation neu kennen und müssen sich besonders zu Beginn erst einmal orientieren.

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Minimalismus und Yoga

Veröffentlicht am 19.03.2021, 05:56 Uhr von
Minimalismus und Yoga passen gut zusammen, auch wegen der Yamas und Niyamas

Die meisten von uns kennen es: Wer so richtig meditieren will, braucht Ruhe, Ordnung und Sauberkeit. Mit dem Minimalismus ist zumindest der zweite Punkt fast dauerhaft gegeben. Es gibt viele Gründe für einen Minimalismus auf allen Ebenen. Besonders wer sich mit den Yamas und Niyamas auseinandersetzt, hat dies bestimmt schon gemerkt. Es gibt also praktische und ethische Gründe, warum wir uns als Yogis mit dem Thema vertraut machen und die Grenzen kennenlernen sollten.

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Das Menschenbild im Yoga als Motivation

Veröffentlicht am 17.03.2021, 05:32 Uhr von

In jedem von uns wohnt das Göttliche. So die Annahme der Yogis. Das Menschenbild ist im Yoga eins des Wachstums und der Weiterentwicklung. Sie gehen davon aus, dass jeder perfekt ist, er oder sie muss es nur noch erkennen. Ein Menschenbild beschreibt das Wesen und die Bestimmung des Menschen sowie grundlegende Annahmen über seine möglichen Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Dieses Bild zeigt uns den Weg zu einem guten Leben und kann hilfreich sein, sich neuen Herausforderungen zu stellen.

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Svadhyaya: Selbststudium – Niyama (Teil 9)

Veröffentlicht am 16.03.2021, 05:38 Uhr von
Svadhyaya, die Selbsterkenntnis ist wichtiger Schritt der Niyamas, auf den wir gut vorbereitet sein sollten

Alle Niyamas sind wie Versprechen formuliert. Direkte Handlungsanweisungen á la: Tu dies und du bekommst das. Svadhyaya heißt Selbststudium und Patanjali verspricht uns, dass es zur Verbindung mit der persönlichen Gottheit führt. Gott zu erkennen oder den Sinn hinter dem großen Ganzen sehen ist das Ziel vieler spiritueller Aspiranten und ist ein wichtiger Motor für sie. Wir merken also langsam, dass wir am Ende des spirituellen Wegs ankommen. Es wird immer abstrakter und die Versprechen beziehen sich mehr auf Dinge in der geistigen Welt, die uns hier konkret erfahrbar sind. Ein Grund mehr, jetzt durchzuhalten!

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Tapas: Selbstdisziplin – Niyama (Teil 8)

Veröffentlicht am 08.03.2021, 06:02 Uhr von
Tapas ist eine Übung für mehr Selbstdisziplin

Tapas ist ein großes Thema im Yoga. Viele Menschen tun viele Dinge im Namen von Tapas wie stundenlanges Üben und enthaltsames Leben. Am Ende der gesunden Tapas-Reise steht große Willenskraft, gereinigter Geist und Körper und gesunde Routinen. Tapas heißt Askese oder Selbstdisziplin und ist als drittes Niyama dafür da, dass wir Hindernisse aus dem Weg räumen, um gesunde Verhaltensweisen etablieren zu können. Durch Übungen und Selbstdisziplin lernen wir Körper und Geist kennen. Wir sehen unsere Grenzen und Fähigkeiten, können dem Ego Lebewohl sagen und haben in der Hand, wer wir sind. Klingt ziemlich gut, oder? Der Weg dorthin ist nicht der aller leichteste, aber auf jeden Fall machbar und es lohnt sich!

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Santosha: Zufriedenheit – Niyama (Teil 7)

Veröffentlicht am 03.03.2021, 05:18 Uhr von
Santosha ist die Zufriedenheit mit sich und der Welt.

Zufriedenheit ist das Ziel vieler Menschen. Wir kaufen schön Dinge, erleben wertvolle Momente und praktizieren schwierige Asanas in der Hoffnung, dass uns etwas davon zufriedener macht. Aristoteles meinte vor einigen Tausend Jahren sogar, dass glücklich sein und Zufriedenheit die Ziele eines jeden Menschen sind- sein höchstes Gut. Dabei ist Santosha etwas anders definiert als die griechische Vokabel. Es zeigt oft ein tiefgreifendes Problem von spirituellen Aspiraten. Einfach im Moment leben und zufrieden sein mit dem, was wir haben. Eventuell ist das ganze ein wenig schwieriger, als man am Anfang denkt, aber leichter, als man auf den zweiten Blick glauben mag.

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Aparigraha: Unbestechlichkeit – Yama (Teil 5)

Veröffentlicht am 23.02.2021, 05:40 Uhr von
Aparigraha heißt Unbestechlichkeit

Die meisten Menschen haben irgendwo Dinge, die sie eigentlich nicht mehr brauchen, aber trotzdem nicht abgeben wollen. Seit 20 Jahren unbenutzte Instrumente, Urlaubssouvenirs von vor 15 Jahren, Unterlagen aus der Schule. Oft hören wir dann ein „Jaaaa, irgendwo für kann man das noch brauchen. Ich behalte es erstmal noch“. Aparigraha als Unbestechlichkeit oder Nicht-Anhaftung erklärt uns, warum das ein Denkfehler ist. Es geht dabei sowohl um Dinge, die wir selbst anschaffen, als auch Geschenke oder Denkmuster, die uns nicht mehr guttun.

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Brahmacarya: Enthaltsamkeit – Yama (Teil 4)

Veröffentlicht am 17.02.2021, 05:44 Uhr von
Brahmacarya heißt Enthaltsamkeit

Wir können uns eine ganze Menge enthalten. Der vielen unnötigen Worte, der Nahrung, der Atmung für eine kurze Zeit oder der Sexualität. Viele denken nur an letztes bei diesem Yama Brahmacarya, aber dabei wird eine ganze Menge ausgelassen. Insgesamt gibt es fünf Energien, die wir alle mehr oder weniger ansammeln können. Viele würden staunen, wenn sie das Potenzial der vielen Energien wahrnehmen würden, die in ihrem Körper fließen. Eine Zeit des Verzichts macht uns diese großen Geschenke oft bewusst.

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Satya: Wahrhaftigkeit – Yama (Teil 2)

Veröffentlicht am 05.02.2021, 06:08 Uhr von
Satya heißt Wahrhaftigkeit

Die Wahrhaftigkeit Satya wird als zweites Yama im Yoga Sutra von Patanjali aufgeführt. Es braucht viel Mut, um diesen Teil des Yogas in das Leben zu integrieren. Mit jeder einzelnen Tat, jedem Gedanken und jedem Wort können wir uns täglich neu für die Wahrhaftigkeit entscheiden. Allerdings braucht es noch etwas mehr als nur Ehrlichkeit. Auch Unterscheidungsvermögen ist wie immer ein wichtiger Bestandteil für ein sattwiges (reines) Leben.

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Ahimsa: Nicht verletzen – Yama (Teil 1)

Veröffentlicht am 30.01.2021, 06:40 Uhr von

Ahimsa bedeutet Gewaltlosigkeit und ist positiv ausgedrückt das Entwickeln von Mitgefühl, Toleranz und Offenheit. Wenn wir Ahmisa in unserem ganzen Leben fest verwurzeln, so heißt es in Patanjalis Yoga Sutra, erlischt alle Feindseligkeit (Kapitel 2 Vers 35). In Ahimsa steckt viel mehr als nur nicht zuschlagen oder passiv-aggressive Kommentare zu hinterlassen. Es eröffnet eine Welt voller gegenseitigem Respekt und dem Ausschöpfen unserer großen Potenziale. Dabei ist es gar nicht so einfach, diese hohe Tugend im Hinterkopf zu behalten. Wer Ahimsa im yogischen Sinne richtig versteht, kann es leichter anwenden.

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Die Yamas und Niyamas

Veröffentlicht am 26.01.2021, 06:25 Uhr von
Die Yamas und Niyamas von Patanjali verraten uns eine ganze Mengen über das gute Leben

Die Raja Yoga Sutras von Patanjali sind eine der wichtigsten Schriften für Yogaübende, die mehr wollen als nur Dehnübungen. Yoga ist ein Lebensstil, der über die Matte hinaus das Leben bereichern kann, wenn wir ihn nur lassen. Der Weg des Raja Yoga führt uns vom Außen ins Innen. Er beginnt bei unseren sozialen Beziehungen zu anderen und endet im Kern des wahren Selbst. Die Yamas und Niyamas sind die ersten beiden Stufen auf dem Weg zur inneren Ruhe in der eigenen Mitte. Was sich dahinter versteckt und wie es zusammenhängt mit dem ganzheitlichen Lebensstil, erfährst du in dieser neuen Blogreihe zum Thema Yamas und Niyamas.

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9-Tage-Intensiv Weiterbildungen bei Yoga Vidya

Veröffentlicht am 13.01.2021, 18:00 Uhr von

Unsere 9-Tage-Intensiv Weiterbildungen sind offen für alle, die eine Yogalehrer-Ausbildung abgeschlossen haben und ihr Wissen weiter vertiefen wollen. Die neuntägigen Weiterbildungs-Kurse sind höchst empfehlenswert für ernsthafte Aspiranten, da sie einen entscheidenden Beitrag zum tieferen Verständnis der verschiedenen Aspekte des Yoga leisten können.

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Der Umgang mit Last, Schmerz und Schwierigkeiten im Yoga

Veröffentlicht am 28.12.2020, 06:31 Uhr von
In schwierigen Situationen hilft uns Yoga unserem Schmerz zu begegnen

Die Welt kann wunderschön und liebevolle sein. Manchmal ist sie allerdings nicht ganz so reibungslos, wie wir das gerne hätten. Wir sehen Probleme, die es für andere eventuell gar nicht gibt, fühlen uns unverstanden und klein. Das muss aber zum Glück gar nicht sein! Die Yoga-Philosophie bietet uns einige nützliche Werkzeuge zum Umgang mit Angst, Schmerz oder schwierigen Situationen, um die Last von unseren Schultern zu nehmen in allen Lebenslagen. Wir dürfen diese Situationen annehmen und selbst entscheiden, wie wir damit umgehen wollen. Dazu haben wir mehrere Möglichkeiten.

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6 yogisch gute Vorsätze für das neue Jahr

Veröffentlicht am 26.12.2020, 14:39 Uhr von

Es ist eine weit verbreitete Tradition, dass Menschen gute Vorsätze für das neue Jahr fassen, wenn das alte Jahr zu Ende geht. Fast genauso weit verbreitet ist die Tradition, diese Vorsätze am 1. Januar des neue Jahres wieder zu vergessen.

Spätestens nach einer Woche ist es bei Vielen mit den guten Vorsätzen vorbei und es geht in genau dem gleichen Trott weiter, wie schon letztes, vorletztes und vorvorletztes Jahr. Warum ist das so? Weiterlesen …


Bhakti – Der Weg zur Befreiung Teil 6

Veröffentlicht am 19.12.2020, 06:24 Uhr von
Puja feiern ist ein Teil von Bhakti-Yoga

Im Zusammenhang mit dem Wunsch nach Befreiung fiel das Wort Bhakti schon einige Male, insbesondere beim Gebet. Bhakti Yoga ist wie eine Verbindung von Karma Yoga und dem Gebet. Durch aufrichtige Hingabe und ehrliche Absicht, ziehen wir wie Sukadev sagt „… die Gnade Gottes an, die sich als gestärkter Wunsch nach Befreiung äußert.“ (Sukadev, die „Yogaweisheit des Patanjali für Menschen von heute“, Seite 57). Wir üben uns in Demut, innerer Hingabe und Aufrichtigkeit, sodass wir weniger am Materiellen klammern und mehr in das Gottvertrauen gehen können.

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Karma Yoga – Der Weg zur Befreiung Teil 5

Veröffentlicht am 17.12.2020, 06:35 Uhr von
Karma Yoga kann uns zur Befreiung von unseren Wünschen führen

Karma Yoga ist der Yoga der Tat. Es geht darum, uneigennützig und ohne Belohnung Dinge einfach zu tun, weil sie notwendig oder „das Richtige“ sind. Karma Yoga baut richtig ausgeführt nicht nur Verhaftungen ab, ohne neue zu schaffen, sondern stärkt in uns auch den Wunsch nach Befreiung. Dazu müssen wir allerdings unsere nicht-yogischen Motive ablegen. Gar nicht so einfach, aber machbar.

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Gebet – Der Weg zur Befreiung Teil 4

Veröffentlicht am 15.12.2020, 06:32 Uhr von
Das Gebet ist ein Weg zur Befreiung von Wünschen

Gebete gibt es in vielen Religionen und Glaubensrichtungen. Sie sollen uns befreien vom Schlechten und das Gute in unser Leben einladen. Darunter fällt auch der Wunsch nach Befreiung. Durch das Beten zu Gott, etwas höherem oder etwa dem wahren Selbst, können wir diesen Wunsch in uns verstärken und uns dieser Lebenseinstellung zuwenden. Statt den Geist immer weiter nach Außen auf Wünsche und Objekte zu richten, können wir uns in uns zurückziehen durch das Gebet.

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Unterscheidungskraft- Der Weg zur Befreiung Teil 3

Veröffentlicht am 13.12.2020, 07:07 Uhr von
Unterscheidungskraft hilft bei der Befreiung

Auf unserem Weg zum Wunsch nach Befreiung kann uns die Unterscheidungskraft einen echten Dienst leisten. In einem Zwei-Schritte-Strategieplan führt sie uns weg vom Materiellen hin zur Freiheit. Diese mächtige Fähigkeit darf nicht fehlen, wenn wir ein glückliches Leben führen wollen. Der alte Meister Manu sagte, es gibt drei Arten von Dingen in der Welt. Wenn wir lernen sie auseinanderzuhalten, kommt der Wunsch nach Befreiung wie von selbst.

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Satsang- Der Weg zur Befreiung Teil 2

Veröffentlicht am 11.12.2020, 06:20 Uhr von
Satsang feiern ist wichtig im Hinduismus

Jeden Morgen und Abend findet in den Yoga Vidya Ashrams ein Satsang statt. Wir meditieren, singen und tanzen sogar manchmal zusammen. Sukadev erklärt im Kommentar zu Patanjali, dass der Satsang eine wundervolle Methode ist, um den Wunsch nach Befreiung zu stärken. Die Idee dahinter ist ganz einfach. Und das Beste daran ist, dass wir nicht mal vor Ort sein müssen, um von dem Gedanken zu profitieren.

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Die 5 Wege zur Befreiung von Wünschen

Veröffentlicht am 09.12.2020, 14:29 Uhr von
Wir können Befreiung von unseren Wünschen durch Raja Yoga erfahren

Das Ziel im Yoga wird oft mit „Freiheit“ betitelt. Im Alltag kennen wir viele Formen von Freiheit wie Narrenfreiheit, vogelfrei oder bewegungsfrei. Der Yogi hingegen spricht im Sinn der Befreiung von Wunschlosigkeit. Es dreht sich wie so oft um das Wort der Verhaftungslosigkeit. Heute wollen wir erkunden, was genau dahinter steckt und im Laufe der nächsten Teile dieser Reihe 5 Möglichkeiten vorstellen, dorthin zu kommen.

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