Yogatherapie und Yamas

Der moderne Mensch lebt in einer Wettbewerbsgesellschaft. Er steht oft unter Leistungsdruck und unter Stress. In einer materialistischen Gesellschaft, in der es vor allem um Wettbewerb geht, gehen Wertvorstellungen und Moral fast völlig verloren. Im Yoga haben wir die Yamas und die Niyamas. Die fünf Yamas helfen uns den Frieden im Geist wiederherzustellen. So kann der durch Stress beschleunigte Geist wieder zur Ruhe kommen. Wenn die Beschwerden schon psychosomatisch geworden sind, das heißt sich vom Geist auf den Körper übertragen haben, seien es Anspannung, chronische Anspannung, Schmerzen, Verdauungsstörungen usw., dann kann Yogatherapie sowohl durch Anpassung der klasssischen Yogatechniken auf die individuellen Bedürfnisse und Beschwerden als auch durch die tägliche Ausübung der Yamas. Die tägliche Ausübung der Yamas hilft den Frieden im Geist wiederherzustellen und das Selbstvertrauen zu stärken. Die Yamas zeigen, wie man auf gesunde Art mit der Gesellschaft umgehen kann.Die fünf Yamas sind Satya -Wahrhaftigkleit, Ahimsa – Gewaltlosigkeit, Brahmacharya -Selbstdisziplin und Enthaltsamkeit, Asteya– nicht Stehlen, Aparigraha (Reduzierung von Wünschen, Verhaftungslosigkeit). Darüber hinaus gibt es noch die fünf Nyamas, die zeigen, was getan werden muss, um Körper und Geist rein zu halten.

Eine körperorientierte yogische Beratung erhältst du in der Abteilung der körperorientierten ganzheitlichen Yogatherapie bei Yoga Vidya Bad Meinberg von unseren erfahrenen Yogatherapeuten. Du kannst direkt vor Ort oder schon vor deiner Anreise einen Termin in unserer Therapie-Anmeldung buchen.

 

2 Kommentare zu “Yogatherapie und Yamas

  1. Der Artikel klingt interessant! Wettbewerbsgesellschaft ? Das trifft definitiv zu!
    Wielange braucht man beim Yoga bis sich erste Erfolge einstellen ? LG

  2. Hallo Ihr Lieben,
    ich denke über die Yamas und Niyamas haben sich schon viele Menschen Gedanken gemacht,
    ohne die Ind.Sprache zu benutzen; besonders, wenn man eine schwierige chron.Krankheit bekommen hat (leider ging es mir so); und feststellen muss, dass diese Ni/Yamas leider nicht dazu wesentlich beigetragen haben gesund zu bleiben, der Weg ist natürlich gut und aus meiner Sicht natürlich und menschlich!
    Komischerweise bin ich durch das Erscheinen einer Krankheit so durcheinandergeworden (keine Angst, es ist jetzt besser!), dass ich von 2 Ni/yamas abgewichen bin.
    Das mit der Zufriedenheit ist mir leider nicht in die Wiege gelegt worden; ich arbeite täglich daran, und vielleicht ist es diese Santosha, die ich lernen sollte (ist mir jetzt noch klarer!), aber mit : „nun sei doch zufrieden“! ist es nicht getan (Eltern). O.K., das ist Vergangenheit! und man kann sich jeden Tag sagen: „Ich bin Zufrieden!“. Man sagt sich das einfach so oft, bis man daran glaubt!, (es ist auch schon viel besser geworden!); ich hoffe der Rest zur Gesundung folgt! Danke für diese Gedankenanregung! Om Anjasan

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