Yamas Highlights

YVS395 – Die 10 Yamas in der Hatha Yoga Pradipika – HYP Kap. 1, Vers 17

Veröffentlicht am 06.08.2021, 15:00 Uhr von
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Vielleicht kennst du bereits die 5 Yamas aus den Yoga Sutras von Patanjali. Dann bist du vielleicht neugierig, was es mit den 10 Yamas aus der Hatha Yoga Pradipika auf sich hat. Hierüber spricht Sukadev unter anderem in einer weiteren Folge aus der Reihe „Hatha Yoga Pradipika“, die zur Vortragsreihe „Yoga Vidya Schulung – Der ganzheitliche Yogaweg“ gehört und Teil des zweiten Jahres der zweijährigen Yogalehrerausbildung ist.


Ishvara Pranidhana: Hingabe – Niyama (Teil 10)

Veröffentlicht am 20.03.2021, 06:00 Uhr von
Ishvara Pranidhana

Ishvara Pranidhana ist vermutliche die abstrakteste Regel, nach der sich spirituelle Aspiranten richten sollen. Kaum in Worte zu fassen und auch von Patanjali nur sehr knapp beschrieben, will dieses Prinzip unsere ganze Welt umfassen. Sukadev übersetzt Ishwara Pranidhana als Hingabe an Gott. Sie führt zur Fähigkeit, Samadhi zu erreichen, also die Verbindung mit Gott. Hier liegt auch der Grund für die kargen Worte. Gott sieht für jeden von uns anders aus und Yoga will nicht nur für eine Religion passen. Der Anspruch ist allen Menschen auf ihrem Weg zu helfen und das schafft Patanjali auch durch diese Regel wie immer mit Bravour.

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Minimalismus und Yoga

Veröffentlicht am 19.03.2021, 05:56 Uhr von
Minimalismus und Yoga passen gut zusammen, auch wegen der Yamas und Niyamas

Die meisten von uns kennen es: Wer so richtig meditieren will, braucht Ruhe, Ordnung und Sauberkeit. Mit dem Minimalismus ist zumindest der zweite Punkt fast dauerhaft gegeben. Es gibt viele Gründe für einen Minimalismus auf allen Ebenen. Besonders wer sich mit den Yamas und Niyamas auseinandersetzt, hat dies bestimmt schon gemerkt. Es gibt also praktische und ethische Gründe, warum wir uns als Yogis mit dem Thema vertraut machen und die Grenzen kennenlernen sollten.

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Das Menschenbild im Yoga als Motivation

Veröffentlicht am 17.03.2021, 05:32 Uhr von

In jedem von uns wohnt das Göttliche. So die Annahme der Yogis. Das Menschenbild ist im Yoga eins des Wachstums und der Weiterentwicklung. Sie gehen davon aus, dass jeder perfekt ist, er oder sie muss es nur noch erkennen. Ein Menschenbild beschreibt das Wesen und die Bestimmung des Menschen sowie grundlegende Annahmen über seine möglichen Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Dieses Bild zeigt uns den Weg zu einem guten Leben und kann hilfreich sein, sich neuen Herausforderungen zu stellen.

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Svadhyaya: Selbststudium – Niyama (Teil 9)

Veröffentlicht am 16.03.2021, 05:38 Uhr von
Svadhyaya, die Selbsterkenntnis ist wichtiger Schritt der Niyamas, auf den wir gut vorbereitet sein sollten

Alle Niyamas sind wie Versprechen formuliert. Direkte Handlungsanweisungen á la: Tu dies und du bekommst das. Svadhyaya heißt Selbststudium und Patanjali verspricht uns, dass es zur Verbindung mit der persönlichen Gottheit führt. Gott zu erkennen oder den Sinn hinter dem großen Ganzen sehen ist das Ziel vieler spiritueller Aspiranten und ist ein wichtiger Motor für sie. Wir merken also langsam, dass wir am Ende des spirituellen Wegs ankommen. Es wird immer abstrakter und die Versprechen beziehen sich mehr auf Dinge in der geistigen Welt, die uns hier konkret erfahrbar sind. Ein Grund mehr, jetzt durchzuhalten!

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Tapas: Selbstdisziplin – Niyama (Teil 8)

Veröffentlicht am 08.03.2021, 06:02 Uhr von
Tapas ist eine Übung für mehr Selbstdisziplin

Tapas ist ein großes Thema im Yoga. Viele Menschen tun viele Dinge im Namen von Tapas wie stundenlanges Üben und enthaltsames Leben. Am Ende der gesunden Tapas-Reise steht große Willenskraft, gereinigter Geist und Körper und gesunde Routinen. Tapas heißt Askese oder Selbstdisziplin und ist als drittes Niyama dafür da, dass wir Hindernisse aus dem Weg räumen, um gesunde Verhaltensweisen etablieren zu können. Durch Übungen und Selbstdisziplin lernen wir Körper und Geist kennen. Wir sehen unsere Grenzen und Fähigkeiten, können dem Ego Lebewohl sagen und haben in der Hand, wer wir sind. Klingt ziemlich gut, oder? Der Weg dorthin ist nicht der aller leichteste, aber auf jeden Fall machbar und es lohnt sich!

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Santosha: Zufriedenheit – Niyama (Teil 7)

Veröffentlicht am 03.03.2021, 05:18 Uhr von
Santosha ist die Zufriedenheit mit sich und der Welt.

Zufriedenheit ist das Ziel vieler Menschen. Wir kaufen schön Dinge, erleben wertvolle Momente und praktizieren schwierige Asanas in der Hoffnung, dass uns etwas davon zufriedener macht. Aristoteles meinte vor einigen Tausend Jahren sogar, dass glücklich sein und Zufriedenheit die Ziele eines jeden Menschen sind- sein höchstes Gut. Dabei ist Santosha etwas anders definiert als die griechische Vokabel. Es zeigt oft ein tiefgreifendes Problem von spirituellen Aspiraten. Einfach im Moment leben und zufrieden sein mit dem, was wir haben. Eventuell ist das ganze ein wenig schwieriger, als man am Anfang denkt, aber leichter, als man auf den zweiten Blick glauben mag.

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Shaucha: Reinheit – Niyama (Teil 6)

Veröffentlicht am 02.03.2021, 05:36 Uhr von
Sauca ist die Reinheit und beschreibt, dass wir geistig wie körperlich keine Anhaftungen erleben

Wenn das Haus so richtig sauber ist, macht sogar die Arbeit wieder Spaß. Können wir uns allerdings selbst riechen, ist das Meditieren eher schwer. Reinheit hilft uns, gut gelaunt zu sein und das Leben mit vollem Herzen zu umarmen. Shaucha oder auch Sauca ist die Reinheit und im Yoga das erste Niyama. Es ist eine Regel, die wir für uns befolgen und bildet den Grundstein für alle weiteren Niyamas. Dabei meint Patanjali natürlich nicht nur, dass wir oft Staubputzen sollen und kein Geschirr schmutzig stehen lassen. Wie im innen so im außen, Geist und Körper sollen verhaftungslos und erhaben werden durch die richtige Pflege.

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Aparigraha: Unbestechlichkeit – Yama (Teil 5)

Veröffentlicht am 23.02.2021, 05:40 Uhr von
Aparigraha heißt Unbestechlichkeit

Die meisten Menschen haben irgendwo Dinge, die sie eigentlich nicht mehr brauchen, aber trotzdem nicht abgeben wollen. Seit 20 Jahren unbenutzte Instrumente, Urlaubssouvenirs von vor 15 Jahren, Unterlagen aus der Schule. Oft hören wir dann ein „Jaaaa, irgendwo für kann man das noch brauchen. Ich behalte es erstmal noch“. Aparigraha als Unbestechlichkeit oder Nicht-Anhaftung erklärt uns, warum das ein Denkfehler ist. Es geht dabei sowohl um Dinge, die wir selbst anschaffen, als auch Geschenke oder Denkmuster, die uns nicht mehr guttun.

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Brahmacarya: Enthaltsamkeit – Yama (Teil 4)

Veröffentlicht am 17.02.2021, 05:44 Uhr von
Brahmacarya heißt Enthaltsamkeit

Wir können uns eine ganze Menge enthalten. Der vielen unnötigen Worte, der Nahrung, der Atmung für eine kurze Zeit oder der Sexualität. Viele denken nur an letztes bei diesem Yama Brahmacarya, aber dabei wird eine ganze Menge ausgelassen. Insgesamt gibt es fünf Energien, die wir alle mehr oder weniger ansammeln können. Viele würden staunen, wenn sie das Potenzial der vielen Energien wahrnehmen würden, die in ihrem Körper fließen. Eine Zeit des Verzichts macht uns diese großen Geschenke oft bewusst.

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Asteya: Nicht stehlen – Yama (Teil 3)

Veröffentlicht am 12.02.2021, 06:39 Uhr von
Asteya heißt nicht stehlen und meint mehr als nur das mitnehmen von physischen Objekten.

 „Ist Nicht stehlen fest begründet, kommen alle Kostbarkeiten wie von selbst“ lautet der 37. Vers im zweiten Kapitel von Patanjalis Yoga Sutra. Er hängt zusammen mit dem Gesetz der Entsagung. Wir sollen weder etwas begehren, dass uns nicht gehört, noch an etwas hängen, dass wir bereits besitzen. Eine ziemlich rigorose Forderung, die Yoga an uns stellt. Aber schaut man hinter die Kulissen, gleicht Asteya eigentlich mehr einem Versprechen der Fürsorge als einem wirklichen Verbot.

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Satya: Wahrhaftigkeit – Yama (Teil 2)

Veröffentlicht am 05.02.2021, 06:08 Uhr von
Satya heißt Wahrhaftigkeit

Die Wahrhaftigkeit Satya wird als zweites Yama im Yoga Sutra von Patanjali aufgeführt. Es braucht viel Mut, um diesen Teil des Yogas in das Leben zu integrieren. Mit jeder einzelnen Tat, jedem Gedanken und jedem Wort können wir uns täglich neu für die Wahrhaftigkeit entscheiden. Allerdings braucht es noch etwas mehr als nur Ehrlichkeit. Auch Unterscheidungsvermögen ist wie immer ein wichtiger Bestandteil für ein sattwiges (reines) Leben.

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Ahimsa: Nicht verletzen – Yama (Teil 1)

Veröffentlicht am 30.01.2021, 06:40 Uhr von

Ahimsa bedeutet Gewaltlosigkeit und ist positiv ausgedrückt das Entwickeln von Mitgefühl, Toleranz und Offenheit. Wenn wir Ahmisa in unserem ganzen Leben fest verwurzeln, so heißt es in Patanjalis Yoga Sutra, erlischt alle Feindseligkeit (Kapitel 2 Vers 35). In Ahimsa steckt viel mehr als nur nicht zuschlagen oder passiv-aggressive Kommentare zu hinterlassen. Es eröffnet eine Welt voller gegenseitigem Respekt und dem Ausschöpfen unserer großen Potenziale. Dabei ist es gar nicht so einfach, diese hohe Tugend im Hinterkopf zu behalten. Wer Ahimsa im yogischen Sinne richtig versteht, kann es leichter anwenden.

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Die Yamas und Niyamas

Veröffentlicht am 26.01.2021, 06:25 Uhr von
Die Yamas und Niyamas von Patanjali verraten uns eine ganze Mengen über das gute Leben

Die Raja Yoga Sutras von Patanjali sind eine der wichtigsten Schriften für Yogaübende, die mehr wollen als nur Dehnübungen. Yoga ist ein Lebensstil, der über die Matte hinaus das Leben bereichern kann, wenn wir ihn nur lassen. Der Weg des Raja Yoga führt uns vom Außen ins Innen. Er beginnt bei unseren sozialen Beziehungen zu anderen und endet im Kern des wahren Selbst. Die Yamas und Niyamas sind die ersten beiden Stufen auf dem Weg zur inneren Ruhe in der eigenen Mitte. Was sich dahinter versteckt und wie es zusammenhängt mit dem ganzheitlichen Lebensstil, erfährst du in dieser neuen Blogreihe zum Thema Yamas und Niyamas.

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6 yogisch gute Vorsätze für das neue Jahr

Veröffentlicht am 26.12.2020, 14:39 Uhr von

Es ist eine weit verbreitete Tradition, dass Menschen gute Vorsätze für das neue Jahr fassen, wenn das alte Jahr zu Ende geht. Fast genauso weit verbreitet ist die Tradition, diese Vorsätze am 1. Januar des neue Jahres wieder zu vergessen.

Spätestens nach einer Woche ist es bei Vielen mit den guten Vorsätzen vorbei und es geht in genau dem gleichen Trott weiter, wie schon letztes, vorletztes und vorvorletztes Jahr. Warum ist das so? Weiterlesen …


Samadhi ist die vollständige Ruhe des Geistes.

Veröffentlicht am 17.11.2020, 06:25 Uhr von

von Sukadev Bretz

Samadhi ist im Kontext der Ashtangas die achte Stufe des Yoga. Die acht Glieder des Yoga sind: Yama, Niyama, Asana, Pranayama, Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi. Yama ist der ethische Umgang mit anderen. Niyama, die persönliche Disziplin. Asana, die Haltung, Körperhaltung, Sitzhaltung, Haltung im Alltag, wie auch die Yogastellungen. Pranayama, die Atmung, Atemübungen, Herrschaft über das Prana. Pratyahara ist die Fähigkeit, die Gedanken nach innen zu bringen, die Sinne nach innen zu holen, zurückziehen. Dharana, die Konzentration, Dhyana, die Meditation und Samadhi, das Überbewusstsein.

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Yamas und Niyamas in Asanas und Pranayama – Yogastunde Mittelstufe

Veröffentlicht am 27.09.2020, 15:00 Uhr von
Yogastunde
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Yogastunde mit Yamas und Niyamas in den Asanas. Eine besonders tiefgehende Yogastunde, welche die Prinzipien der Yoga Ethik erfahrbar machen. Alle Philosophen stimmen darin überein, dass ethische Prinzipien im menschlichen Miteinander wesentlich sind. Die Religionen aller Kulturen haben gewisse gemeinsame ethische Prinzipien. Auch säkulare Gesellschaften haben eine Ethik. Im Yoga sind es die Yamas und die Niyamas, welche die Basis des ethischen Verhaltens sind. Doch: Wie kann man lernen, die Yamas und die Niyamas zu beachten? Asanas sind dazu ein Schlüssel. Die menschliche Psyche ist


Yoga und gesellschaftliches Engagement – passt das zusammen?

Veröffentlicht am 21.09.2020, 12:25 Uhr von

Viele Menschen, die Yoga und Meditation praktizieren, berichten über eine stärkere Achtsamkeit und Bewusstheit in Bezug auf ihren Körper und Geist (Chen et al. 2010, Büssing 2010). Auch die Umwelt und gesellschaftliche Phänomene, wie z.B. der Umgang des Menschen mit der Natur, werden von vielen Menschen (noch) bewusster wahrgenommen, wenn sie regelmäßig Yoga üben und/oder meditieren.

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Brahmacharya – Sich selbst kennen

Veröffentlicht am 27.06.2020, 13:19 Uhr von

Das Wort Brahmacharya setzt sich aus den Teilen Brahma und Charya zusammen. Brahma bedeutet das Absolute, Ewige, Wissen, der höchste mit der Schöpfung verbundene Gott. Charya bedeutet „folgen“ oder „Routine“. Brahmacarya kann demnach als eine Aktivität betrachtet werden, eine bestimmte Art sich zu verhalten, eine tugendhafte Lebensweise.

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YVS270 – Ethik des Yogalehrers, der Yogalehrerin

Veröffentlicht am 29.05.2020, 15:00 Uhr von
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Sukadev spricht in diesem Vortrag darüber, was es zu beachten gibt, an ethischen und berufsethischen Prinzipien beim Yogaunterricht und unter Yogalehrern. Darüber lässt sich insbesondere die Berufsethik gut von den 5 Yamas ableiten. Weiterlesen …


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