10 Folgen von Bewegungsmangel und was Du dagegen tun kannst

Im Zeitalter von Computer, TV und Auto gibt es weniger körperliche Arbeiten, denen wir nachgehen. Diese zunehmende physische Inaktivität ist einer der Hauptgründe für eine Vielzahl von Krankheiten und wirkt sich negativ auf die gesamte Gesundheit und unser Wohlbefinden aus.

Für ein langes und gesundes Leben ist die körperliche Fitness unverzichtbar. Ohne ausreichende Bewegung verliert der Körper schnell an Leistungsfähigkeit, Giftstoffe können schwerer abtransportiert werden und die Muskeln werden abgebaut.

10 Folgen von Bewegungsmangel

  • Muskelabbau
  • Stau im Lymphsystem
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Verdauungsprobleme
  • Übergewicht
  • Diabetes
  • Osteoporose
  • Arthrose
  • Infektanfälligkeit

Um Körper und Geist bis ins hohe Alter belastbar und in Form zu halten, lassen sich 2 verschiedene Arten von Übungen unterscheiden. Zum einen die externen (Muskelaufbauenden) und zum anderen die internen (gesundheitsfördernden) Übungen.
Ideal ist es beide regelmäßig zu praktizieren, denn dann trainierst Du sowohl Kraft & Ausdauer, als auch Flexibilität und Konzentration.

Externe Übungen (Muskelaufbauend)

Diese Übungen eignen sich speziell zum Aufbau von Muskeln, für Kraft & Ausdauer, Stärkung des Herz-Kreislauf- und Nervensystems und zur Fettverbrennung. Hierzu gehören:

  • Krafttraining
  • Ausdauersport

Krafttraining

Unter Krafttraining versteht man ein körperliches Training mit dem Ziel, die Muskelmasse zu erhöhen und die motorischen Fähigkeiten zu verbessern.

Beispiele für Krafttraining:

Freihanteltraining, Gerätetraining, Bodybuilding, Kampfsport

  • steigert Kraft, Ausdauer, Koordination und Rumpfstabilität
  • erhöht Muskel- und Knochenstärke
  • definiert die Muskeln und strafft den Körper
  • verbrennt Fett
  • baut Stress ab
  • fördert das Selbstbewusstsein

Ausdauersport

Ausdauersport auch Cardiotraining genannt, sind alle Arten der körperlichen Betätigung, mit denen du Deine Atem- und Herzfrequenz ausreichend erhöhst, um dich z. B. aufzuwärmen oder um Deinen Kalorienverbrauch spürbar anzukurbeln.

  • steigert Kraft, Ausdauer und Koordination
  • verbessert Atmung, Blut- und Lymphzirkulation
  • trainiert und stärkt das Herz-Kreislauf- und Nervensystem
  • stärkt Immunsystem und Lunge
  • senkt Blutdruck und Cholesterinspiegel
  • verbrennt Kalorien und baut Fett ab
  • steigert die Konzentrationsfähigkeit
  • verbessert die Gehirnaktivität
  • schüttet das »Glückshormon« Serotonin aus
  • baut Stress ab

Beispiele für Ausdauersport:

  • Joggen, Laufen, Walken, Wandern
  • Crosstrainer
  • Schwimmen
  • Radfahren oder Indoor Cycling
  • Aerobic
  • Rudern
  • Langlaufski
  • Fitnesskurse
  • Sportarten (Fußball, Boxen, Basketball, Tennis, Squash usw.)

Hinweis:
Muskeln, Gelenke und Bänder werden durch Erschütterungen, wie z. B. beim Joggen mehr belastet als beim Radfahren oder Schwimmen und das Verletzungsrisiko steigt.

Fazit
Um optimal die Gehirnaktivität, Atmung, Blut- und Lymphzirkulation zu verbessern sowie die Muskelmasse zu erhöhen, kombiniere mindestens 4-5-mal die Woche eine Mischung aus Krafttraining und Ausdauersport.

Interne Übungen (Gesundheitsfördernd)

Diese Übungen eignen sich speziell, um den Körper flexibel zu halten, für Stressabbau und Entgiftung sowie den Geist zu entspannen. Hierzu gehören:

  • Yoga
  • Meditation
  • Atemübungen (Pranayama)
  • Rebounding (Trampolin)

Im Gegensatz zum Kraft- oder Ausdauertraining bedarf es bei diesen Gesundheitsfördernden Übungen keiner besonderen Einrichtungen wie z. B. Fitnessstudio, Vereine, Trainingspartner oder Trainingsgeräte und lassen sich in jeden Alltag leicht integrieren.


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