Dankbarkeit – eine spirituelle Übung

Wer dankbar ist, erfährt das Leben als Geschenk, denn Dankbarkeit und Zufriedenheit sind beste Freunde. Zufriedenheit ist deine Einstellung zu deiner Welt um dich herum. Wann warst du das letzte Mal ganz bewusst dankbar?

Einladung zu einer 11 Tage Übung:

1.Tag – Deiner Familie, deinem Partner & deinen Freunden danken

Schreibe alle Menschen auf, die dir wichtig sind. Halte bei jedem einen Moment inne und fühle in die Dankbarkeit für das Dasein dieses besonderen Menschen hinein. Erinnere dich an alle wunderbaren gemeinsamen Momente. Welche Eigenschaften magst du besonders an ihm? Vielleicht magst du es ihm oder ihr auch direkt sagen oder schreiben.

2.Tag – Deinem Körper danken

Es ist ein Wunder, dass du einen Körper hast, der so wunderbar funktioniert, dass du am Leben bist. Sage dir innerlich vor dem Schlafengehen: „Danke für diesen Körper! Dass ich mit ihm und meinen Sinnesorganen die Welt erleben kann und so vielfältige Erfahrungen sammeln darf.“  Du kannst auch anderen Menschen, die gerade krank sind, gute Genesungswünsche senden.

3.Tag – Für deine Arbeit danken

Sei dankbar, einer Arbeit nachgehen zu können. Du kannst damit deinen Lebensunterhalt verdienen und andere Menschen an den Früchten deiner Arbeit teilhaben lassen. Wenn du dir momentan einen anderen Arbeitsplatz wünschst, dann danke für die Möglichkeiten, um dir etwas Neues zu suchen.

4.Tag – Für dein Zuhause dankbar sein

Schau dich in deinem Zuhause um und danke dafür, ein Heim zu haben, in dem du dich ausruhen kannst, einen sicheren Schlafplatz hast, dein Essen zubereiten und mit deinen Liebsten Zeit verbringen kannst.

5.Tag – Der Schönheit der Schöpfung danken

Nimm dankend alle Geschenke an, die du heute von der Schöpfung bekommen hast, z.B. den Gesang eines Vogels, einen frischen Apfel, das Leuchten der Abendröte, den Duft von Regen. Wertschätzung für diese magische Welt bringt dich in Kontakt mit deinen Wurzeln und damit mit dir selbst.

6.Tag – Für deine Nahrung danken

Danke dafür, dass du heute satt geworden bist. Danke bei jeder Mahlzeit allen daran Beteiligten: den Bauern, den Transporteuren, den Verkäufern und natürlich Mutter Erde, der Sonne und dem Wasser.

7.Tag – Geistige Nahrung

Bildung ist nicht selbstverständlich. Sei dankbar für alles, was du lernen durftest. Denke an deine Schule, deine Ausbildung oder Studium, an alle Weiterbildungen. Denke an all die geistige Nahrung zu der du Zugang hast: Internetplattformen, Bücher, Musik, Filme und mehr. Sei dankbar für geistigen Austausch mit Freunden, Kollegen und Lehrern. So kannst du dich immer weiter entwickeln und wachsen.

9.Tag – Deinen Krisen danken

Jede Krise lässt dich wachsen und du gehst gestärkt aus ihr hervor. Sei dir bewusst, dass jede Krise auch ein Ende hat.

10.Tag – Schwierigen Menschen danken

Sei diesen Menschen dankbar, dass du durch sie die Möglichkeit bekommst, an dir zu arbeiten und Vergebung zu üben. Wir alle haben unsere Ängste und Schwächen. Um ein ausgewogeneres Bild dieser Person zu bekommen, überlege dir, für welche ihrer guten Eigenschaften du ihr dankbar bist.

11.Tag – Dankbar für deine guten Eigenschaften sein

Sei dankbar für das, was du dir selbst und anderen gibst. Deine guten Eigenschaften überwiegen deine Fehler und Schwächen. Sei dankbar für deine innere Kraft die dich antreibt und dich weiterbringt.

Weitere Inspirationen

Du kannst dir ein Dankbarkeitstagebuch zulegen und jeden Tag vor dem Schlafengehen aufschreiben, wofür du heute dankbar bist: eine Umarmung, einen schönen Spaziergang, ein Geschenk…

Wenn du regelmäßig meditierst kannst du dir nach jeder Meditation einen Augenblick Zeit nehmen und drei Dinge finden, für die du dankbar bist.

Du kannst deine Gewohnheit ändern, dich zu entschuldigen, sondern lieber den anderen dafür danken, dass sie so geduldig mit dir sind.

Vielleicht fühlst du dich von diesem Artikel inspiriert, dann wünschen wir dir ganz viel Freude bei diesen Dankbarkeitsübungen. (an)

1 Kommentar zu “Dankbarkeit – eine spirituelle Übung

  1. Danke schön für diese wunderbare Anregung!

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