Dankbarkeit – 12 kleine spirituelle Übungen

Wer dankbar ist, erfährt das Leben als Geschenk, denn Dankbarkeit und Zufriedenheit sind beste Freunde. Zufriedenheit ist deine Einstellung zu deiner Welt um dich herum. Wann warst du das letzte Mal ganz bewusst dankbar?

Wir laden dich dazu ein, bewusst Dankbarkeit zu zeigen für alles, was ist, was war und sein wird. 12 kleine Übungen für 12 wundervolle Tage.

Ein Beitrag von Anu Tara Neumeyer

1. Tag – Dankbarkeit für deine Lieben

Schreibe alle Menschen auf, die dir wichtig sind. Halte bei jedem einen Moment inne und fühle in die Dankbarkeit für das Dasein dieses besonderen Menschen hinein. Erinnere dich an alle wunderbaren gemeinsamen Momente. Welche Eigenschaften magst du besonders an ihm? Vielleicht magst du es ihm oder ihr auch direkt sagen oder schreiben.

2. Tag – Deinem Körper danken

Es ist ein Wunder, dass du einen Körper hast, der so wunderbar funktioniert, dass du am Leben bist. Sage dir innerlich vor dem Schlafengehen: „Danke für diesen Körper! Dass ich mit ihm und meinen Sinnesorganen die Welt erleben kann und so vielfältige Erfahrungen sammeln darf.“ Du kannst auch anderen Menschen, die gerade krank sind, gute Genesungswünsche senden.

3. Tag – Für deine Arbeit danken

Sei dankbar, einer Arbeit nachgehen zu können. Du kannst damit deinen Lebensunterhalt verdienen und andere Menschen an den Früchten deiner Arbeit teilhaben lassen. Wenn du dir momentan einen anderen Arbeitsplatz wünschst, dann danke für die Möglichkeiten, um dir etwas Neues zu suchen.

4. Tag – Dankbarkeit für dein Zuhause

Schau dich in deinem Zuhause um und danke dafür, ein Heim zu haben, in dem du dich ausruhen kannst, einen sicheren Schlafplatz hast, dein Essen zubereiten und mit deinen Liebsten Zeit verbringen kannst.

5. Tag – Der Schönheit der Schöpfung danken

Nimm dankend alle Geschenke an, die du heute von der Schöpfung bekommen hast, z.B. den Gesang eines Vogels, einen frischen Apfel, das Leuchten der Abendröte, den Duft von Regen. Wertschätzung für diese magische Welt bringt dich in Kontakt mit deinen Wurzeln und damit mit dir selbst.

6. Tag – Für deine Nahrung Dankbarkeit zeigen

Danke dafür, dass du heute satt geworden bist. Danke bei jeder Mahlzeit allen daran Beteiligten: den Bauern, den Transporteuren, den Verkäufern und natürlich Mutter Erde, der Sonne und dem Wasser.

7. Tag – Geistige Nahrung

Bildung ist nicht selbstverständlich. Sei dankbar für alles, was du lernen durftest. Denke an deine Schule, deine Ausbildung oder Studium, an alle Weiterbildungen. Denke an all die geistige Nahrung zu der du Zugang hast: Internetplattformen, Bücher, Musik, Filme und mehr. Sei dankbar für geistigen Austausch mit Freunden, Kollegen und Lehrern. So kannst du dich immer weiter entwickeln und wachsen.

8. Tag – Deinen Krisen danken

Jede Krise lässt dich wachsen und du gehst gestärkt aus ihr hervor. Sei dir bewusst, dass jede Krise auch ein Ende hat.

9. Tag – Schwierigen Menschen Dankbarkeit entgegenbringen

Sei diesen Menschen dankbar, dass du durch sie die Möglichkeit bekommst, an dir zu arbeiten und Vergebung zu üben. Wir alle haben unsere Ängste und Schwächen. Um ein ausgewogeneres Bild dieser Person zu bekommen, überlege dir, für welche ihrer guten Eigenschaften du ihr dankbar bist.

10. Tag – Dankbar für deine guten Eigenschaften sein

Sei dankbar für das, was du dir selbst und anderen gibst. Deine guten Eigenschaften überwiegen deine Fehler und Schwächen. Sei dankbar für deine innere Kraft, die dich antreibt und dich weiterbringt.

11. Tag – Schreib deine Dankbarkeit nieder

Du kannst dir ein Tagebuch zulegen und jeden Tag vor dem Schlafengehen aufschreiben, wofür du heute dankbar bist: eine Umarmung, einen schönen Spaziergang, ein Geschenk.

12. Tag – Über Dankbarkeit meditieren

Wenn du regelmäßig meditierst, kannst du dir nach jeder Meditation einen Augenblick Zeit nehmen und drei Dinge finden, für die du dankbar bist.


Vielleicht fühlst du dich von diesem Artikel inspiriert, dann wünschen wir dir ganz viel Freude bei diesen Dankbarkeitsübungen.

Dankbarkeit spüren

Das Schöne in unserem alltäglichen Leben zu sehen, unseren Freunden, Fähigkeiten, dem Kaffee am Morgen und auch den Hindernisse – das alles sind Geschenke, die wir oft als selbstverständlich hinnehmen. Achtsamkeit heißt das Zauberwort, das dir das Tor zu einem anderen Leben öffnen kann. Wer Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber übt, lernt in der Freude des Augenblicks zu leben.

Über die Autorin

Anu Neumeyer

Anu Tara Neumeyer ist Yogalehrerin und Sozial-, Natur- sowie Erlebnispädagogin. Daneben hat sie viele Erfahrungen über schamanische Heilungsarbeit gesammelt. Mit viel Freude unterrichtet sie Yoga, gibt ayurvedische Anwendungen und Fußreflexzonenmassagen. Die Erfahrungen einer tiefen Verbindung zum eigenen Krafttier möchte sie gerne weitergeben.

13 Kommentare zu “Dankbarkeit – 12 kleine spirituelle Übungen

  1. Anuma María Barros de Rösen

    Eine sehr tiefe Reflexion.
    Herzengrüßen
    Anuma

  2. Ich Danke für die vielen Anregungen,Erinnerungen die Ihr mir schickt.
    Danke dass Ihr da seid.
    Danke ans Leben.

  3. Maria Carls

    Dankeschön für diesen wunderbaren Beitrag. Leider vergessen wir allzuoft uns für die vielen schönen Dinge zu bedanken, weil wir Sie als selbstverständlich sehen, und sie leider viel zu wenig wertschätzen. Erst wenn wir wieder unseren Blick darauf richten, werden wir feinfühliger und sensibeler, was uns auch eine bessere Lebenqualität schenkt und wir dadurch auch feinfühliger für unsere Mitmenschen werden 😉

  4. Petra Müller

    Ich bin auch dankbar für die Gesundheit der lieben Tiere, die mich umgeben und für jedes Tier, dass ich (und meine Tierschutzkollegen) retten konnten. Denn auch unsere nichtmenschlichen Mitgeschöpfe verdienen Aufmerksamkeit. 😉

  5. DANKE für diesen Beitrag.
    Zuviel nehmen wir als selbstverständlich hin.
    …und nein,das lehrt uns gerade diese schwere Zeit durch die wir gehen müssen.
    Es ist nicht selbstverständlich gesund zu sein,eine gesicherte Wohnung zu haben,und und und….
    Dieser Blog hat mich sehr nachdenklich gemacht.
    Ich nehme mir fest vor in Zukunft dankbarer zu sein und nicht alles einfach so hinzunehmen.
    Es gibt ein wunderschönes Lied das man viel zu selten hört.

    Danke für diesen guten Morgen
    Danke für jeden neuen Tag
    Danke das ich all meine Sorgen auf dich werfen mag
    Danke für meine Arbeitsstelle
    Danke für jedes kleine Glück usw……

  6. Nach dem 7.Tag : deinen Krisen danken. Ist nicht so einfach

  7. Wir leben in einer Gesellschaft, in der … schneller , weiter, höher,…,im Mittelpunkt steht und für viele Menschen nur Konsum und materielle Dinge bedeutsam sind. Gerade in covid Zeiten sollten wir uns besinnen, dass wir oft auf ganz hohem Niveau jammern.
    Dieser Beitrag kann helfen, uns wieder zu erden und dankbar für nicht materielles zu sein, was oftmals als selbstverständlich betrachtet wird.
    Danke für diesen wertvollen Beitrag!

  8. Thawda Bosshard

    Vielen herzlichen Dank . Es ist wichtig für unsere Leben Dankbarkeit und Zufriedenheit. Ich wünsche Yoga Vidya , alles gute und weiter hin zufrieden leben . Herzlichen Grüssen, Thawda

  9. Phantastische Gedanken. Ich fühle mich geborgen.

  10. Sehr schöner Beitrag! Gelebte Dankbarkeit soll ja auch das Immunsystem stärken. Ich habe da schon viel Positives erlebt und von Anderen gehört! Dankbarkeit auf jeden Fall in den Tag integrieren und sehen, was geschieht!

  11. Evelyne

    Da spüre ich beim ersten lesen sofort positive Energie in mir. Sehr schöne Anregung!

  12. Wo ist der 8. Tag?

  13. Danke schön für diese wunderbare Anregung!

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