Der Königsweg zur Gelassenheit – 143 Mit Worten in die Gegenwart kommen – Freude-Tipp Nr. 3

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Beim letzten Mal hast du den Tipp bekommen: Wortlose Bewusstheit. Du kannst aber auch Worte dazu nutzen, bewusst in die Gegenwart zu gehen. Insbesondere Menschen mit sehr aktivem Geist können mit dieser Technik sehr schöne Erfahrungen machen. Nutze die Worte, um das was du tust, bewusst zu tun. Sukadev gibt dir ein paar Beispiele: Beschreibe deine Atmung: Einatmen – Ausatmen. Bauchdecke nach vorne, Bauchdecke nach hinten. Beschreibe dein Gehen: Linkes Bein nach vorne – rechtes Bein nach vorne. Beschreibe was du siehst, was du hörst: Ich sehen den blauen Himmel. Eine Wolke oben. Die Sonne links. Grüne Bäume. Vögel zwitschern. Stelle dir vor, du gibst jemandem, der auf dem Mars ist, einen Lagebericht. Beschreibe das was du wahrnimmst, was du siehst – du wirst sehr viel bewusster sein. Es ist auch mal nötig, nachzudenken, zu analysieren, zu vergleichen, zu beurteilen. Und es ist wichtig, deinen Geist auch mal in die Gegenwart zu bringen, um Freude zu erfahren.

Dies ist der Freude-Tipp Nr. 3 und die 143. Folge des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.

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Komme mit Worten in die Gegenwart, Freude-Tipp Nr. 3. Beim letzten Mal habe ich dir den Tipp gegeben, wortlose Bewusstheit. Ich hoffe, du hast diesen Tipp ausprobiert und vielleicht hast du gemerkt, das ist eine einfache und machtvolle Weise, immer wieder Freude zu spüren. Du kannst aber auch Worte nutzen, bewusst in die Gegenwart zu gehen. Insbesondere Menschen mit sehr aktivem Geist, die sehr viel in Worten denken, können mit dieser Technik sehr schöne Erfahrungen machen. Nutze die Worte um das, was du tust, bewusst zu tun. Z.B. kannst du jetzt spüren wie du einatmest und sagen: „Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen.“ Oder: „Bauchdecke nach vorne, Bauchdecke nach hinten, Bauchdecke nach vorne, Bauchdecke nach hinten.“ Oder du spürst den Atem in den Nasendurchgängen. Beim Einatmen, „Nasendurchgänge kühl“, beim Ausatmen, „Nasendurchgänge warm“, „Nasendurchgänge kühl“, „Nasendurchgänge warm“. Wenn du gerade gehst, dann kannst du sagen: „Linkes Bein nach vorne, rechtes Bein nach vorne, linkes Bein, rechtes Bein.“ Oder du kannst beschreiben, was du siehst. Und du kannst sagen: „Ich sehe den Himmel. Der Himmel ist blau. Ich sehe oben eine Wolke. Die Sonne ist links. Vor mir ist ein großer Baum. Vögel zwitschern.“ Du kannst dir also vorstellen, du gibst jemandem, der ganz woanders ist, einen Lagebericht, vielleicht per Funk oder per Telepathie. Vielleicht sogar jemandem, der auf dem Mars ist. So kannst du detaillierter erklären. Beschreibe das, was du wahrnimmst, was du siehst. Du wirst sehr viel bewusster sein. Und durch dieses sehr viel bewusstere Wahrnehmen wirst du aufmerksamer sein, du wirst die innere Freude spüren und du wirst auch ein bewussteres Leben führen. Du wirst dich auch nicht so schnell von Dingen, die passiert sind, aus der Ruhe bringen lassen, und auch nicht von den Vorstellungen, die die Zukunft betreffen. Natürlich ist es auch mal nötig nachzudenken, zu analysieren, zu vergleichen, zu beurteilen. Und es ist wichtig, deinen Geist auch mal in die Gegenwart zu bringen, um Freude zu erfahren. Für die nächste Woche und vielleicht für die nächsten Momente, versuche mit Worten in die Gegenwart zu kommen. Beschreibe das, was du jetzt wahrnimmst und was du jetzt tust. Beschreibe es genau, aber spielerisch. Nicht leistungsdruckmäßig, sondern spielerisch und bewusst und sei dir bewusst, wie du dich dabei fühlst.

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