Fastenzeit und Yoga

Die Fastnachtszeit ist zu Ende. Heute ist Aschermittwoch, und damit der Beginn der Fastenzeit. Zwar wird heute nicht mehr 40 Tage lang gefastet, wie das früher vielleicht mal üblich war. Dennoch sind die Wochen um den Frühjahrsbeginn eine gute Zeit, um sich auf allen Ebenen zu regenerieren, indem man etwas auf äußere Dinge verzichtet. Manche sagen ja, dass mit Frühjahrsbeginn der Winterschlaf endet und die Frühjahrsmüdigkeit beginnt. Damit das nicht geschieht, sondern damit das beginnende Frühjahr ein besonderes Hochgefühl beschert, kannst du gerade jetzt die Yoga Praktiken besonders intensivieren. So werden Körper und Geist auf die neue Frühjahrssaison eingestellt. Ein paar Tipps für die nächsten Wochen:
  • Faste doch mal wieder eine Woche lang. Wer noch nie bewusst gefastet hat, sollte sich natürlich erst fachkundigen Rat einholen, oder gleich bei Yoga Vidya ein Fastenseminar besuchen.
  • Übe während der nächsten 40 Tage besonders regelmäßig deine Yoga Praktiken. Falls du noch kein Yoga machst, ist jetzt der beste Moment, mit Yoga zu beginnen. Am besten in einem Yoga und Meditation Einführungsseminar in einem der Yoga Vidya Seminarhäuser , in einem Anfängerkurs in einem der 80 Yoga Vidya Yogaschulen oder bei einem anderen Yogalehrer in deiner Naehe
  • Besonders hilfreich sind die Kriyas (Reinigungstechniken). Seminare zu Kriyas findest du hier
  • Besonders beliebt und geeignet zum Entschlacken sind die Ayurveda Verjüngungskur (7 Tage), und die Kleine Ama Entschlackungskur (5 Übernachtungen): hier lässt du dich verwöhnen mit Massagen, Schwitzbädern, Wickeln und Bädern, natürlich in Kombination mit Yoga und Meditation. Mehr Infos hier: http://y-v.de/verjuengen
  • Wer es einfacher haben will, legt einfach mal einen Apfel Reinigungstag ein: Iss den ganzen Tag ausschließlich Äpfel, aber davon so viele wie du magst. Trinke zusätzlich Kräutertees deiner Wahl.
  • Unternimm einen ausgiebigen Spaziergang und atme dabei besonders tief und bewusst.
  • Noch wichtiger als körperliche Entschlackung ist die geistige Entschlackung. Nimm dir z.B. vor, einen Tag gelassen zu bleiben, oder einen Tag lang allen Menschen, die du siehst, ein Lächeln zu schenken. Oder nimm dir vor, einen Tag lang jedem Menschen, mit dem du am Tag zu tun hast, einen kleinen Gefallen zu tun.
  • Und dann kommt auch noch die spirituelle Entschlackung: Werde dir gerade in der bald erwachenden Natur des Schöpfers bzw. der Schöpfungskraft bewusst. Und selbst wenn es mal schneit oder regnet: Auch hierin manifestiert sich die göttliche, die kosmische Urkraft
  • Und natürlich kann man auch an den christlichen Hintergrund der Passionszeit denken, sich auf das Ostermysterium vorbereiten, oder sich mindestens bewusst machen, dass vor Christi Himmelfahrt Leidenszeit und Kreuzigung kam. Und dass umgekehrt auf Leidenszeit die Auferstehung folgt.

2 Kommentare zu “Fastenzeit und Yoga

  1. Jetzt ist die Fastenzeit zwar vorbei. Aber gerade im Frühling ist es sehr gut, mittels Kriyas und Fasten den Organismus auf den Sommer vorzubereiten.

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