Quell, liebevoller Ruf – ein Gedicht

Quell, liebevoller Ruf

Ewigkeit küsst diesen Augenblick
durch deines Geistes Heiligkeit –
jenseits und diesseits;
innerhalb und außerhalb von Zeit,
die dereinst – in einem kurzen Traum – als eine Zwischenwelt erschien.

Und da ist STÄRKE,
wo die Idee vom Akt der Angst in dir dich einst versuchte.

Und da ist LICHT,
wo Dunkelheit um dich herum du dir beschertest,
um so von einer Möglichkeit zu künden,
zu sehen, was nicht ist,
in jener kurzen Selbstvergessenheit um derentwillen.

Und da ist FRIEDEN,
wo Groll als einen Teppich du zu weben meintest,
aus zahllos durch und durch verdrehten Fäden unbedeutender Gedanken.

Und da ist LIEBE,
immerwährend, hell, wahrhaftig, grenzenlos –
wobei für einen einzigen Moment du gerne denken wolltest,
dass dort IHR rostig Gegenteil zu finden sei.

Doch in der WAHRHEIT gibt es nichts, was jemals nicht wahr bleiben könnte.
Im LICHT kann Dunkelheit nicht sein.
Die HÖCHSTE LIEBE kennt kein Gegenteil.

Und siehe:
Widerspruch kann wirklich nichts verrichten,
zugleich du trotzdem fähig bleiben wolltest,
an einen Glauben dich zu halten, als wäre er, fürwahr, begrenzt und eingefasst in Zeit.

Doch bist du niemals hier verloren,
so bist du ewig wahr und liebevoll geborgen,
so bist du LICHT aus LICHT geboren,
so bist du immer ganz in dir,
so bist du heilig und geheilt,
so kann dich nichts von außerhalb verletzen,
so bist du ewig ungeteilt.

Dies ist der liebevolle Ruf, der deine Heiligkeit verkündet,
als sanfte STIMME auf all dein flehend Bitten dir gegeben,
an dieser Stelle,
wo dich der Frieden, Mal für Mal, nach deines Willen Kommen fragt,
um immerfort bei DEM zu sein,
was sich als URSPRUNG und als QUELLE
SICH MIT DIR SELBST ALS EINS verbindet.

(dg)

 

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