Das keltische Baumhoroskop: Die Hainbuche

Hainbuche Baumhoroskop

Nach dem keltischen Baumhoroskop ist jedem Menschen, abhängig von seinem Geburtstag, ein Baum mit dessen jeweiligen Eigenschaften zugeordnet. Wenn du zwischen dem 02. und 11.12. oder dem 04. und 13.06. geboren wurdest, bist du eine Hainbuche.

Was sagt das über dich aus? Was sind Stärken und Schwächen der Hainbuche und wie steht es um Berufung und Beziehungen?

Die besonderen Eigenschaften der Bäume übertragen sich nach dem keltischen Baumhoroskop auf die Menschen, die im Zeichen des jeweiligen Baumes geboren werden. Diese Ansicht steht in dem engen Zusammenhang mit dem Glauben, dass alle Menschen ihren Ursprung in Bäumen haben.

Die Hainbuche: Kämpferin für die Gerechtigkeit

So unscheinbar Hainbuchen auf den ersten Blick auch wirken mögen: unter allen heimischen Bäumen ist ihr Holz das härteste. Im Wäldern wachsen Hainbuchen klein und kropfig. Doch sie warten nur auf die Gelegenheit, nach dem Fall eines älteren großen Baumes in die Höhe zu streben. Sogar in dichten Nadelwäldern, in den Laubbäume oft wenig Chancen haben, kann sie sich auf diese Weise verbreiten.

Besonders beliebt ist das Gewächs als Hecke. Schon die Kelten kultivierten sie rund um Höfe und Weiden. Zusammen mit der Haselnuss und dem Holunder gehörte die Hainbuche außerdem zu den “Begleitern der magischen Frauen”. Aus ihrem sogenannten “Eisenholz” wurden Ölpressen und Mühlräder sowie Waffen und Werkzeuge gefertig.

Was gerecht ist, erkennt nur das Herz.

Thomas Niederreuther

Stärken & Schwächen von Hainbuche-Geborenen

Menschen, die in der Zeit der Hainbuche geboren wurden, sind loyal. Bedingunglos. Manchmal vergessen sie sogar sich selbst, wenn sie sich für Freunde und Familie einsetzen. Zu ihren Stärken zählt, die Schwächen der anderen auszugleichen. Dabei nehmen sie sogar kaum Rücksicht auf ihre eigenen Interessen oder Gefühle.

Toleranz und Ausgleich sowie Frieden und Gerechtigkeit haben für sie oberste Priorität. Hainbuchen möchten unbedingt, dass alle zu ihrem Recht kommen. Sie üben uneigennützigen Dienst am Nächsten und schützen die Schwächeren. Dabei ist nicht wichtig, wer an irgendetwas Schuld ist. Mit einer gewissen Portion Humor bringen sie Leichtigkeit in jede Situation.

Hainbuche Baumhoroskop

Hainbuchen-Menschen können sehr verletztend sein, auch wenn sie dies oft im Dienste anderer tun. Haben sie doch eigentlich nur Gerechtigkeit im Sinn, können sie dennoch eine Spur der Verwüstung hinter sich lassen. Dabei sind sie zu sich selbst jedoch ebenso schonungslos wie zu anderen.

Dann kann es zu einem Zusammenbruch kommen, von dem sich Hainbuche-Geborene nicht wieder erholen, weil sie keine Energie mehr dafür übrig haben. Krankheiten oder depressive Verstimmungen können die Folge sein.

Leben & Berufung

Aufgrund ihrer selbsterwählten Lebensaufgabe gehen Hainbuchen-Menschen besonders in therapeutischen und sozialen Bereichen auf und sind hier so wirksam, wie kaum ein anderer Baum-Typ.

Während andere Menschen in diesen Bereichen oftmals “zu weich” sind und ihnen die Probleme anderer an die Substanz gehen, hilft der Hainbuche ihre (Stand-)Festigkeit. Dabei fordert sie auch immer wieder Eigeninitiative der Menschen ein und konfrontiert sie auf sanfte Art mit dem Notwendigen, hält jedoch gleichzeitig ihre schützende Hand über sie.

Auch in anderen Bereiche sind Hainbuchen gut aufgehoben. Als Vertrauenspersonen, in Betriebsräten und auch als Führungspersönlichkeiten sind sie allseits beliebt. Sie tut alles für die Mitarbeiter und das Unternehmen, geht jedem Fehler auf den Grund und verzeiht auch denselben Fehler immer wieder.

Hainbuchen-Beziehungen

Menschen, die an den Tagen der Hainbuche geboren wurden, sind beliebte Partner, denn sie geben einem das Gefühl, dass man sich stets auf sie verlassen kann – in Höhen genauso wie in Tiefen. Auch sind sie witzig und charmant, was ihnen viele Möglichkeiten bei der Partnerwahl bietet. Am ehesten kann man Hainbuche-Geborene für sich gewinnen, wenn man sich von seiner verletzlichen Seite zeigt.

Doch als Partner einer Hainbuche muss man sich darauf einstellen, nicht immer Zeit in Zweisamkeit zu verbringen, denn es gibt immer andere Menschen, die Zuwendung, Schutz und besondere Aufmerksamkeit von diesen selbstaufopfernden Zeitgenossen bekommen. Dafür lebt die Hainbuche.

Spirituelle Praxis

An andere Menschen zu denken und für jene zu kämpfen, die selbst nicht die Kraft dazu haben, ist eine große Tugend. Doch dabei sollte man sich selbst nie vergessen. Wer sich so der Selbstaufopferung hingibt und sich zeitaufwendig mit den Problemen anderer beschäftigt, tut gut daran, sich ab und an zu fragen, wo er eventuell selbst Probleme haben könnte, die seiner Aufmerksamkeit bedürfen.

Nicht selten beschäftigen wir unseren Geist tagein tagaus mit allem Möglichen – sei es ein Organisations- oder Putzwahn, Erlebnissucht oder eben Selbstaufopferung: Was könnte eine Flucht sein, könnte es sein, dass ich vor etwas weglaufe, weil mich mit etwas nicht beschäftigen will?

Yoga, Meditation und Atemübungen sind die perfekten Werkzeuge, um ganz bei sich selbst zu sein. Sie können es Hainbuchen ermöglichen, sich eine Zeit lang nicht mit den Problemen anderer zu befassen, sondern nach innen zu gehen und zu schauen: was brauche ich eigentlich?

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