Das keltische Baumhoroskop: Die Ulme

Ulme

Nach dem keltischen Baumhoroskop ist jedem Menschen, abhängig von seinem Geburtstag, ein Baum mit dessen jeweiligen Eigenschaften zugeordnet. Wenn du zwischen dem 15.07. und 25.07. oder dem 12.01. und 24.01. geboren wurdest, bist du eine Ulme.

Was sagt das über dich aus? Was sind Stärken und Schwächen der Ulme und wie steht es um Berufung und Beziehungen?

Die besonderen Eigenschaften der Bäume übertragen sich nach dem keltischen Baumhoroskop auf die Menschen, die im Zeichen des jeweiligen Baumes geboren werden. Diese Ansicht steht in dem engen Zusammenhang mit dem Glauben, dass alle Menschen ihren Ursprung in Bäumen haben.

Die Ulme: Sicherheit, Toleranz und Kraft

Die bis zu 40 Meter hohe Ulme wächst sowohl einzeln als auch in kleinen Gruppen und kann dabei bis zu 500 Jahre alt werden. Das Holz einer Ulme gleicht dem Eichenholz, jedoch wachsen Ulmen fast doppelt so schnell wie Eichen. Durch ihre hübsche und gleichmäßige Erscheinung symbolisieren sie Anmut und Würde.

Ulmen sind Symbole für Sicherheit, Solidarität und Toleranz, denn im Schutz ihrer Krone können andere Pflanzen sehr gut gedeihen. Eine Ulme spendet Schatten, macht den kleineren Pflanzen aber weder Licht noch Wasser streitig. Sie steht darum auch für Zuversicht, gute Gesinnung und Unterstützung. Auch du kannst eine Ulme um Kraft für schwere Aufgaben bitten – körperliche wie auch geistige.

Was wir für die Gemeinschaft tun, kommt letztlich auch uns selbst zugute.

Stärken & Schwächen von Ulmen-Geborenen

Ulmen-Menschen sind sehr angenehme und ruhige Zeitgenossen. Sie haben eine besondere Art der Individualität, was bedeutet, dass sie scheinbar ganz automatisch bei all ihren Handlungen Rücksicht auf ihre Umwelt nehmen. Sie sind außerdem

  • fleißig
  • zuverlässig
  • kreativ
  • durchsetzungsfähig
  • intelligent

Ulmen-Geborene verfügen darüber hinaus über einen regen Verstand und stehen für ihre Werte ein. Sie strahlen eine starke natürliche Autorität aus, die bei ihren Mitmenschen gut ankommt und die zudem dazu führt, dass andere Menschen sich Ulmen gerne anschließen.

Die Ulme ist überaus hilfsbereit und stellt dabei keine Ansprüche an ihr Umfeld. Sie duldet jedoch weder Rücksichtslosigkeit noch Egoismus in ihrer Nähe. Stattdessen möchte sie gern fühlen oder sehen, dass auch andere etwas für die Gemeinschaft tun – dann ist man bei ihr ganz besonders willkommen und sie nimmt einen gerne unter ihre starken und schützenden Fittiche.

Ulmen-Menschen haben eine große persönliche Vision und wissen scheinbar intuitiv, worin der Sinn ihres Lebens besteht. Danach handeln sie dann auch – und das von ganzem Herzen. Ihre Vision ist ihr das Wichtigste und mit Unterordnung hat sie so ihre Probleme.

Ulme

Besonders ältere Ulmen können dadurch zu Rechthaberei neigen, denn sie wissen ja, was (für sie) das Beste ist. Dadurch wirken sie nicht selten altklug. Auch nachtragend sind Ulmen-Geborene ab und an, wenn jemand in ihrem Umfeld sich nicht an ihre Normen und Ideale hält.

Eben diese Ideale lassen manch eine Ulme zum Eremiten oder Eigenbrödler werden, wenn sie das Gefühl hat, mit den Idealen zu scheitern. Dann ist sie lieber mit sich und ihren Idealen alleine. Kaum jemand aus ihrem Umfeld findet dann noch einen Zugang zu ihr. Sie kann dann leicht depressiv werden.

Leben & Berufung

Ulmen können wunderbar mit Worten und Sprache umgehen, weshalb sie sich oft in Berufen wiederfinden, in denen sie mit diesen Mitteln zu einer Verbesserung der Welt beitragen können. Ihnen ist nur wichtig, was ihre Werke bewirken und nicht, dass sie dafür Ruhm oder Anerkennung bekommen.

So sind viele Ulmen-Menschen Journalisten, Schriftsteller oder auch Ghostwriter. Auch in größten Unternehmen oder als rechte Hand von Geschäftsführenden findet man Ulmen. Sie kümmern sich um das Kollegium und helfen dabei, wichtige Entscheidungen zu treffen.

Auch in der Chefetage machen sich Ulmen gut. Sie sind durch ihre soziale und hilfsbereite Art sowie ihren Gerechtigkeitssinn geschätzt und beliebt. Meist nehmen sie dabei eher die Rolle einer Mentorin oder eines Mentors ein und setzen eher auf Freiraum als auf Kontrolle und Anweisungen.

Ulme-Beziehungen

Ulmen sind liebevolle und zuverlässige Familienmenschen. Sie brauchen allerdings ihren Freiraum und mögen eher weniger ein enges Aufeinanderhocken. Sie sind unglaublich tolerant und geduldig in Beziehung und Erziehung.

Auch Partnerschaften mit Ulmen-Geborenen sind geprägt von ihren hohen Idealen und ihrem sozialen Denken. So ist es nicht verwunderlich, dass egoistische oder egozentrische Menschen, die nicht das große Ganze oder das Wohl aller, sondern nur ihre eigenen kurzfristigen Vorteile im Sinn haben, nicht unbedingt die Traumpartner von Ulmen-Menschen sind.

Sie begrüßen es, wenn Ziele, Strukturen und Denkweise in der Beziehung übereinstimmen oder zumindest nachvollziehbar sind. Die Partner von Ulmen sollten demnach ähnliche Ideale haben, da sich die Ulme sonst zurückzieht. Dafür muss allerdings schon einiges passieren, denn an sich gehen Ulmen vom Guten in allen Menschen aus.


Ulmen-Geborene sind also gegenüber ihren Liebsten meist geduldige und tolerante Menschen, können jedoch auch – insbesondere bei weniger nahestehenden Menschen – rechthaberisch und engstirnig werden. Besonders für Verhaltensweisen, die ihren Idealen entgegenstehen, haben sie absolut kein Verständnis.

Aus diesem Grund könnten Ulmen durch Meditationstechniken und Yoga, beispielsweise Jnana- und Bhakti-Yoga, mehr Mitgefühl sowie Gelassenheit oder Gleichmut kultivieren und sich der Überwindung der beiden Kleshas Raga und Dvesha (Mögen und Nicht-Mögen) widmen, um auch weniger nahestehenden Menschen gegenüber tolerant und verständnisvoll zu sein.

Meditation für Gleichmut und Gelassenheit

Der keltische Baumkalender – Das Jahr in Bäumen