Kurzgeschichte über Gott, Stille & Annahme des Lebens

Alle wollen glücklich sein, aber wiederholen Dinge, die sie unglücklich machen, jemand öfter, jemand seltener.

Hier ist eine inspirierende Kurzgeschichte, wie das Gebet einer Heiligen gestört wurde und die spirituelle Inspiration die ich daraus zog: wie man zurück in die Einheit mit der Welt kommt, aufhört Gott Widerstand zu leisten, die Gegenwart so annimmt wie sie ist, sich dem Leben hingibt, letztlich wie man sich entspannt und glücklich besser fühlt und diese Positivität mit der Welt teilt.

Wie das Gebet einer heiligen Yogini gestört wurde … 🙂

Eines Nachts wurde das Nachtgebet einer Yogini durch die lauten Dschungel-Geräusche unterbrochen. All ihre Versuche, die Geräusche zu ignorieren, blieben erfolglos…,

und so rief sie aus dem Fenster: „Aaaah, Tiere, seid endlich still! Ich muss beten!“

Die Yogini war ein Heilige, darum wurde ihre Bitte gleich erfüllt. Alle Lebewesen verstummten sofort, damit nichts ihr Gebet stört.

Plötzlich erklang ein anderes Geräusch, das die Yogini daran hinderte, Gott zu preisen. Eine innere Stimme sagte zu ihr:

– „Vielleicht ist es für Gott nicht weniger angenehm, die Dschungel-Geräusche zu hören als das Singen deiner Mantren?“

Die Yogini erwiderte verspottend…

– „Wie kann das Quaken der Frösche oder die Geräusche der anderen Tiere, die Ohren Gottes erfreuen?“

Doch die Stimme in ihr hatte nicht vor aufzugeben…

– „Warum glaubst du, hat Gott den Klang erfunden?“

Die Yogini beschloss, es herauszufinden. Sie lehnte sich aus ihrem Fenster und befahl:

„Singt!“

Und die Luft füllte sich mit unzählbar vielen Geräuschen aller möglichen Dschungel-Tiere, dem Singen der Vögel, dem Schreien der Affen, dem Gequake der Frösche, der Insektengeräusche, dem Brüllen der Tiger und vielen weiteren Geräuschen.

Die Yogini hörte den Geräuschen ganz aufmerksam zu, und plötzlich hörte sie auf, sie sich durch sie zu ärgern und gereizt zu fühlen. Sie stellte fest, dass die Geräusche nur die Stille der Nacht bereichern, wenn man gegen sie kein Widerstand leistet, sondern sie einfach so annimmt, wie sie sind und zu ihnen ja sagt…

Während dieser Entdeckung spürte das Herz der Yogini, die eine einheitliche Schwingung, die hinter dem gesamten Universum schwingt und zum ersten Mal in ihrem Leben verstand sie, was wahres Gebet bedeutet. Stille <3

Meine Inspiration aus dieser spirituellen Kurzgeschichte:

Finde die Stille in dir!

Wie weniger wir in die Stille in uns gehen, diesen Raum in uns, wo uns nichts stört, also wie mehr unsere Gegenwart nicht annehmen, wie sie ist und zu ihr „ja“ sagen, desto mehr Spannung ist in uns.

Erlaube dem Moment zu sein!

Wie mehr Widerstand wir gegen die Gegenwart leisten, desto tiefer sind wir im Verstand, der Trennung von der Welt und desto mehr schaden wir uns selbst; durch die Spannung, die dadurch in uns entsteht. Gott, die Welt hat immer Recht, also möchte ich nicht stur auf meinem Standpunkt beharren.

Male die Welt schön!

Positive Gefühle sind näher an Gott und wie „höher“ sie sind, desto mehr gesundheitliche Vorteile bringen sie mit sich. Und was wir ausstrahlen, damit bemalen wir auch unsere Welt. Lächeln, gute Laune und Inspiration werden weitergeschenkt, genau wie Frust und Wut.

Wie „niedriger“ unsere Gefühle sind, also wie mehr Wut, Hass, Neid, Egoismus in uns vorherrschen, desto mehr gesundheitsschädliche Hormone kreisen durch unseren Blutkreislauf und wirken sich negativ auf unseren gesamten Organismus aus, unser Wohlbefinden, unsere Art wie wir die Welt wahrnehmen und vor allem wie wir auf die Welt reagieren. Was in uns ist, das teilen wir mit der Welt, ob wir wollen oder nicht. Ich möchte der Welt nur Licht schenken.

Das Leben hat immer Recht!

Wenn wir uns gegen die Welt wehren, dann wehren wir uns gegen Gott. Es ist schlimmer, als ein Kind zu sein, das stur in die Steckdose fassen will, während die Eltern versuchen es daran zu hindern. Gott ist viel weiser, als wir.

Das Leben hat immer Recht. Unser Verstand ist zu klein und begrenzt und das Ausmaß und den Umfang des Kosmos zu verstehen. Wir dürfen uns in Demut üben, uns dem Leben hinzugeben, dem Leben „ja“ zu sagen, es anzunehmen und ihm so gut zu dienen wie wir können, weil die Welt unser Gott ist.

Wie kann ich maximal dienlich sein?

Wie größer unsere Absicht der Welt maximal dienlich zu sein ist, desto näher sind wir Gott und desto mehr sind wir eine gesunde Zelle, die dem größeren Organismus dient. Und desto größer unsere Absicht „maximal viel egoistischen Nutzen für sich selbst“ aus einer Situation zu ziehen, desto … 🙂

Hari Om Tat Sat!

Und welche Gedanken fallen dir nach dieser inspirierenden Geschichte ein? Schreibe sie bitte unten in die Kommentare! Wir freuen uns darauf 🙂

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